Kaltlichtkathodenröhren gesucht: Nackt kein Mod

genau wie die CCFLs, deswegen passt der Vergleich ganz gut

Ein Butterbrotpapier ist hier aber nur ein zu durchleuchtendes
Objekt.
Die CCFL’s sind hier die Lichtquelle.
Daher ist es nicht zu vergleichen, Das "Butterbrotpapier wird
ja selbst vom OHP durchleuchtet.
Und das Butterbrotpapier sorgt hier quasie absichtlich für
eine difusierung.

Das ist völlig egal. Das angeleuchtete Papier verhält sich
genau wie eine flächige Lichtquelle, z.B. aus CCFLs bestehend.

Ich habe mit dem Optikdesigner der Firma www.Hund.de telefoniert.
Ein „Butterbrotpapier“ ist schon ein Unterschied zu einer speziellen Folie bzw. Platte.
Platte auch, weil eine Folie zu zweidimensional ist, und das Licht dahinter nicht genug mischt.
Die Wirkung eines „Butterbrotpapiers“ ist völlig anders als eines solchen optischen Bauteils.
Das ist schon „holografische Optik“ (findet sich darüber). Das Licht etwas weiter entfernterer Bereiche wird so auch mitgemischt.
Die Transmissivität ist auch bedeutend höher, und das Licht soll nach vorne abstrahlen, und nicht nur difus austreten.

Das macht man sogar absichtlich: Im TFT-Monitor sind solche
milchigen Folien.
Aber wer macht so etwas wenn es nicht gewollt ist?
Die CCFL’s kann man zumindest so beeinflussen dass so viel
Licht wie möglich auch beim TFT ankommt.
Reflektoren, Spiegel usw…

Natürlich kann man das, aber ein TFT-Monitor soll ja auch
keinen gebündelten Lichtstrahl abgeben sondern das Licht
möglichst diffus abstrahlen, damit man das Bild auch in einem
großen Blickwinkel sehen kann.

Ja beim Monitor natürlich. Aber das zeigt auch dass das Licht der einen Leuchtquelle im Monitor stärker wäre wenn es nur nach vorne strahlen würde.
Schlecht zum ansehen, aber gut für eine Projektion.
Der Optikdesigner war interessiert am Hintergrund (die Foren usw.), und ich sollte ihm eine Email schicken.
Bei entsprechendem Hintergrund kann er evtl. mal sehen was geht. Und da ist das große US-Ur-Forum, die Südkoreanische Gemeinschaft (mit gutem Teileshop), die deutsche Gemeinschaft und die Schweizer. Ich glaube auch in Frankreich usw…

und wenn dann die CCFLs ihr diffuses Licht durch das TFT
schicken, würde von den 20% wiederum nur ein kleiner Bruchteil
im Objektiv landen. Wenn Du Glück hast, kommst Du dann auf 1%
Lichtausbeute.

Dafür gibt es ja Reflektoren (zumindest bei den dicken Röhren)
bzw. die abdeckende Masse der CCFL’s.

Damit änderst Du nichts an an der Größenordnung. Du kannst max
etwa den Faktor 3 rausholen und das auch nur, wenn genügen
Zwischenraum zwischen den Röhren freibleibt, durch den
hindurch das reflektierte Licht nach vorne gestrahlt werden
kann…

Das reflektierte Licht kann in erster Linie durch die Röhren selbst nach vorne gestrahlt werden.
Auch wenn dabei etwas verlorengeht.

1% ist sicher zu wenig geschätzt.

Im Gegenteil, eher zu optimistisch. Um diesen Wert zu
erreichen, brauchts schon ein ziemlich großkallibriges
Objektiv

Auch bei den Brennern gelangt nicht alles an das TFT.

Natürlich nicht, aber das sind ganz andere Größenordungen, die
noch akzeptabel sind.

Das ist ungefähr so als wollte man den schlechten Wirkungsgrad
einer Glühbirne dadurch kompensieren, dass man eine wesentlich
größere nimmt und entsprechend mehr Leistung reingibt, statt
gleich eine kleine Lampe mit hohen Wirkungsgrad zu nehmen.

Genau, der Wirkungsgrad… Aber wichtiger ist hier die
Lichtmenge pro Flächeneinheit.
Also z.B. 18.000mcd/m² usw. Der Wirkungsgrad in Lm/W kann noch
so gut sein, wenn das Leuchtmittel zu groß ist.

Richtig, die Röhren sind einfach viel zu groß

Dafür sind die KLK’s ja schon die mit dem kleinsten Durchmesser.
Wichtig ist dann nur das Licht pro Flächeneinheit, um auf die Fläche bezogen genug Licht zu erzeugen.
Ich sah auch schon 45000cd (es waren CD, und nicht mcd, war ein Schreibfehler) pro m².
Auch beim Brenner geht das Licht in alle Richtungen, dort sogar in mehr Richtungen als die reinen Röhren.
Wichtig sind passende Reflektoren und sammelnde Optiken. Dann wäre es möglich.
Das prüft der Optikdesigner mal für die LED’s. Mit den Lumileds-3W geht evtl. etwas.

Da liegst Du falsch; dffuses Licht kannst Du nicht bündeln.
Das ist kein technisches sondern ein prinzipielles Problem.
Keine Optik der Welt könnte verhindern, dass sich das Licht
hinter dem Panel sofort in alle Richtungen zerstreut und nur
ein kleiner Teil im Objektiv landet.

Da geht es nicht drum. Es geht darum einfach nur soviel Licht
wie möglich durch das TFT zu bringen.
Natürlich geht Licht verloren, aber es kommt auf das Licht an
das durch das TFT gelangt.

Die Röhren haben kein difuses Licht, solange man nicht mit "Butterbrotpapier oder ähnlichem daran herummanipuliert.
Die Röhren strahlen gleichmäßig auf einer Achse zu 360°. Das ist etwas mehr als nur difus.
Man könnte zumindest einen passenden Reflektor einsetzen, genau so wie es bei der 360°-Lichtquelle Brenner geschieht.
Die Form des Reflektors wäre natürlich eine andere der länglichen Form der Röhre angepasst.
Evtl. noch ein entsprchender Kollimator.
Er müsste die Röhre z.B. halb abdecken, und auf der anderen Seite eine Fläche bieten.
Das könnte funktionieren.
So gibt es auch einen Kollimator für die LED eines LED-Projektors:
http://optics.org/objects/ole/8/7/3/olepro4_108-03.gif
Hier das Gerät: http://www.insightmedia.info/news/LumiLedsDescribesP…

Einfacher ist dort, dass die nur eine LED einsetzen.
Natürlich mit kleinerem Bild, aber gut für unterwegs.

Auch ein interessanter Prototyp bzw. Studie:
http://www.theapplecollection.com/design/macdesign/i…

Noch ein LED-Beamer:
http://www.new-worxs.de/de/worxsnews/detail/103.html

Hier eine Fraunhofer-PDF:
http://www.fraunhofer.de/fhg/Images/magazin%201.2005…

Wichtig für so einen Aufsatzkollimator ist wohl dass er die Lichtquelle umfasst (bei einer Röhre zumindest zur Hälfte), und auf der anderen Seite eine Austrittsfläche bietet.
Wie genau die Formen sein müssen weiß ich nicht.
Evtl. kann man es sich wie ein „Vierkantglas“ (wie ein Vierkantholz) vorstellen wo auf einer Seite eine halbkreisförmige einbuchtung („halfpipe“) für die Röhre vorhanden ist.
Hier müsste noch auf der anderen Seite ein umschließender Reflektor drauf.
Oder eine Durchbohrung wo die Röhre durchpasst.
Das wäre eine Sache eines Optikdesigners… Was geht, was geht nicht, was existiert schon, was nicht.

So geschieht es bei dem LED-Kollimator, ausser das man da hinten nichts reflektieren muss…

zum 4568349. mal nein, es kommt auf die Lichtmenge an, die im
Objektiv ankommt.

Genauer was auf der Wand ankommt. Das Objektiv macht auch noch etwas aus.

Der Konkursverkaufer der Movin-Beamer hat selbst einfach mal
Kompaktleuchtstofflampen hinter dem 6,4"-Display platziert.
Das Projektionsergebnis war schon zu erkennen (nicht
superschlecht), und das trotz des gewundenen Aufbaus der
„Energiesparlampen“.

Zwischen „erkennen“ und richtig hellem Bild liegen aber noch
etliche Größenordnungen an Leuchtdichte.

Das war wohl etwas wenig.
Der Projektor an sich ist nicht extrem hell, aber man sollte nach Möglichkeit sowieso immer alles dunkel haben.
Hier der Link mit den Versuchserfahrungen:
http://web102.sun-15.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t…
Auszug:
"Leuchtstofflampen und LEDs als Beleuchtung im Beamer?
Mit 5 Stück der 3W LEDs (Lumiled, Luxeon, ohne Linse), als Beleuchtung in einen Movin-Beamer eingebaut, ist das Bild so hell das es sich gut verfolgen läßt und alles erkennbar ist. Bei völliger Dunkelheit, ca. 2m Bilddiagonale. Keine Hotspots zu sehen. Alle 5 LEDs dicht beisammen, Anordnung wie die 5 auf dem Würfel.

Mit einer LED-Taschenlampe die eine 1W Lumiled besitzt ergibt sich ein Punkt, etwa einer Untertasse groß, der recht hell ist. Wesentlich heller wie die 3W weil bereits eine dicke Linse integriert ist. Diese eine Stelle auf der Leinwand wäre völlig ausreichend hell.

Ich bin mir sicher das eine LED-Anordnung in 8x6 völlig ausreichend wäre. Leider sind das ca. 500 € bei ca. 10€ das Stück. Für mich ist klar das das ganze mit 20-50 LEDs ohne Probleme geht, eben nur noch ein wenig teuer ist.

Die LEDs sind hinten mit einem kleinen Kühlkörper versehen und müssen auf ein größeres, ca. Zigarettenschachtel großes Blech mit Sekundenkleber o.ä. aufgeklebt werden. Dieses wird so warm das es nach 2 min. mit bloßen Fingern nur noch mit Zähne zusammenbeisen für einige Sekunden angefaßt werden kann. Wohlgemerkt bei 5 Stück der 3W LEDs.

Übrigens fast so hell wie 2x 18W Leuchtstofflampe mit Reflektor.
Hier ist das Problem das zwar genügend Licht da wäre, da diffus aber trotz aller Tricks den Weg nicht raus durchs Objektiv hinaus findet.

Auch diese Lösung mit Leuchtstoff-Lampen ist durchaus so, das alles im Film verfolgt werden kann.
Für Versuche, als billige Lösung wo man alles anfassen kann, sich nicht die Finger verbrennt und nichts investieren muß immer gut.
Tests mit dem Movin und 70W HQI sind nochmals wesentlich heller, aber immer noch zu wenig für gutes Kino.
150W HQI sind das minimum aber die 4 eingebauten Xenon mit 140W sind trotzdem noch um ein vielfaches heller.

Der nächste Versuch mit HQI sind dann 250W.
Das dürfte hochgerechnet etwa auf die Xenon heraus kommen, zumindest fast.
Nach meiner Meinung ab hier ausreichend für richtiges Kino für eine 2m große Leinwand.

Der nächste LED Versuch wird nun sein die 5x 3W LEDs mit Linsen zu bestücken um abzuschätzen wie viele hier nötig wären und ob mit Linsen eventuell Hotspots entstehen."

Das scheint mir schon vielversprechend. Man muss es nur richtig optimieren…

Mit Reflektoren und besseren Lampen auf Fläche verteilt sollte
es zumindest nicht schlechter sein.

aber auch nicht so wesentlich besser.

Du kannst die vorhandene Lampe mit Optik nicht einfach durch
einen Lichtkasten ersetzen. Genau daran scheitert Dein Ansatz.

„Lichtkasten“ ist ja auch nicht der Aufbau.
Das war ein Begriff (nicht mal von mir), der für einen Aufbau
mit größerer Fläche der Lampe als des TFT geprägt wurde.

Es ist aber nichts anderes als ein „Lichtkasten“, auch wenn er
genauso groß wie das Panel ist.

Vergiss das mit dem Strahlengang, bei diffusem Licht kann das
nicht funktionieren

Es reicht wenn die Lichtquelle insgesammt sehr hell ist, und
noch genug auf der LW ankommt.

Und wieviel kW willst Du dann für die Röhren spendieren, um
das gleiche Ergebnis zu erreichen, wie z.B. mit einer
250W-Halogenlampe mit Kondensor ?

KW? Das kommt nie zusammen…
Auch wenn es gleich viel wäre, wäre es besser.

Ein gutes Beispiel sind die zwei oder drei Energiesparlampen
hinter den 6,4"-TFT ohne besondere Optik.

Natürlich sieht das Bild auf dem TFT dann schön hell aus, aber
die Leinwand bleibt trotzdem dunkel.

–> http://web102.sun-15.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t…
Ich schrieb doch, dass das Bild auf der Leinwand war, und nicht auf dem TFT.

Das alles köönte man vermeiden wenn die Lichtfläche nicht
größer als der TFT wird.
Dahinter glatte Spiegelfläche und es geht vom Rückwärtigen
Licht wenigstens etwas nach vorne durch die Röhren.

Auch das funktioniert nicht.

Hat es doch sogar schon ohne Spiegel dahinter („Masterofbeam“
im Forum) mi8t den Sparlampen.

kann nicht sein, von hinten dringt nix durch die Röhren nach
vorne.

Etwas immer.
Und ausserdem kann dies bei entsprechendem Leuchtmittel auch schon reichen was zusammenkommt.

Das kannst Du leicht nachprüfen: Halt mal einen Spiegel genau
hinter eine Leuchtstofflampe, in die Du hineinschaust. Die
Lampe wird durch den Spiegel kein bisschen heller.

Das kann ich leider auf das Lux genau prüfen.
Ich habe ein Luxmeter, und ich werde sicher eine kleine
Veränderung messen können.

Ja meß’ mal nach und zwar direkt auf der vorderen
Röhrenoberfläche, sonst mißt Du ja auch das reflektierte
Licht, das seitlich an der Röhre vorbeikommt.

OK, das kann ich indem ich vorher das Alu abdecke.

Und wenn es gar nichts bringen würde, bräuchte ich auch keine
Spiegelrasterleuchten.

Auch da kommt das reflektierte Licht nicht von hinten durch
die Röhre(n) sondern seitlich an den Röhren vorbei

Das sind alles keine „Projektionslampem“.

Aber es sind relativ konzentrierte Lichtquellen und damit 1000
mal besser für Projektionszwecke geeignet als CCFLs.

Besser bezieht sich hier aber nur auf die Ausbeute des
Abgestrahlten Lichtes.

genau, und der Unterschied ist so riesengroß, daß diese Lampen
für Projektionszwecke geeignet sind und CCFLs eben nicht. Hast
Du Dir eigentlich mal überlegt, warum man in Scheinwerfer
niemals Leuchtröhren einbaut ???

Weil man sie nicht einfach so groß bauen kann?!
Da käme nicht genügend Licht zusammen.
Die Größe ist der Grund…

Nachteile sind Schaltstress (ein/aus), das damit verbundene
Aufheizen (dauert etwas), und abkühlen (sollte evtl. noch
nachgekühlt werden), UV/IR-Strahlung, Stromverbrauch und evtl.
mehr.

Diese Nachteile würde man kaum in Kauf nehmen, wenn man mit
Leuchtröhren auskäme.

Wenn man mit LR auskäme würde man die Nachteile von Brennern in Kauf nähme?
Da fehtl irgendwie der Sinn.

Ja, natürlich. Aber nur wenn man wie Fraunhofer eine einzelne
verwendet.
Dann wäre es auch billiger. Aber wie die auch schreiben, kann
so ein Minibeamer höchstens eine Fläche eines normalen TV
(evtl. 70er) ausleuchten.
Aber nötig für eine größe von 200x150cm sind dann mehr LED’s.
Und das wird dann sehr teuer.

Sicher längst nicht so teuer wie die vielen Leuchtröhren und
das riesige Objektiv, das Du brauchst um die gleiche
Helligkeit zu erreichen.

Wenn die KLK €2 das Stück kosten ist es nicht sehr viel.
Dazu noch Inverter für etwa das gleiche.

Irrtum, man kann es sehr gut vorhersagen, zumindest in der
Größenordnung und da sind die Prognosen sehr schlecht.

Es ist deshalb nicht so einfach vorherzusagen, weil nicht nur
die einfache Röhre zu beachten ist, sondern alle Versuche
(Reflektion) zusammen das Licht besser auszunutzen. Das Licht
einer Röhre alleine kann man sicher gut vorhersagen, aber wenn
da mehrere Reflektionsversuche dazukommen wird es „etwas“
schwieriger.
Vor allem weil ja indirekt immer wieder was reflektiert wird.
Sehr komlizierte Strahlengänge. Da müsste man schon die
Möglichkeit haben alle Teile inkl. ihrer Eigenschaften in ein
aufwändiges Simulationsprogramm einzugeben. Und dann müsste
man das gleiche mit dem Brenneraufbau machen, und die
Computerergebnisse vergleichen.

Da braucht man nicht groß rechnen. Wenn die Röhrenabstände
ausreichend groß sind, kannst Du mit Reflektoren max. etwa den
Faktor 3 rausholen. Das ist viel zu wenig um die Streuverluste
zwischen Panel und Objektiv auch nur ansatzweise
auszugleichen.

Wie gesagt: Geht per Prinzip nicht, s.o… Das Streulicht kann
man nur mit einem riesigen Objektiv zum Teil wieder
einsammeln.

Es wird schon gemacht ( 0_o ). Das paralelle Licht aus dem TFT
wird per Blattlupe in das Objektiv gebündelt.
Und die Blattlupe ist ja „riesig“…

Dazu muß das ganze Licht aus dem TFT aber erstmal parallel
sein und das ist es definitiv nicht, wenn es von Leuchtröhren
erzeugt wird.

Das muss es auch nicht.
Ein Teil des Lichtes kommt schon paralell an.
Bei den Brennern gibt es auch zahlen von Verlusten von über 90%.
Die sind auch nicht ideal.

Einfach mal den Link lesen:
http://web102.sun-15.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t…

Das ist völlig egal. Das angeleuchtete Papier verhält sich
genau wie eine flächige Lichtquelle, z.B. aus CCFLs bestehend.

Ich habe mit dem Optikdesigner der Firma www.Hund.de
telefoniert.
Ein „Butterbrotpapier“ ist schon ein Unterschied zu einer
speziellen Folie bzw. Platte.

quantitativ ja, qualitativ nein

Platte auch, weil eine Folie zu zweidimensional ist, und das
Licht dahinter nicht genug mischt.
Die Wirkung eines „Butterbrotpapiers“ ist völlig anders als
eines solchen optischen Bauteils.

Die Wirkung ist höchstens schwächer und ungleichmäßiger.

Natürlich kann man das, aber ein TFT-Monitor soll ja auch
keinen gebündelten Lichtstrahl abgeben sondern das Licht
möglichst diffus abstrahlen, damit man das Bild auch in einem
großen Blickwinkel sehen kann.

Ja beim Monitor natürlich. Aber das zeigt auch dass das Licht
der einen Leuchtquelle im Monitor stärker wäre wenn es nur
nach vorne strahlen würde.

Es gibt superhelle TFT-Monitore für Bankterminals, die man auch noch bei direkter Sonneneinstrahlung erkennen kann und die nur einen kleinen Blickwinkel haben sollen (wegen der Diskretion), das Licht also gebündelt abstrahlen. Dort sind tatsächlich Xenonlampen mit Kondensoroptik drin und keine Leuchtröhren. Warum wohl ?

Schlecht zum ansehen, aber gut für eine Projektion.

die o.a. Monitore könnte man tatsächlich gut für Ptojektionszwecke verwenden, sind aber natürlich viel zu teuer dafür.

Damit änderst Du nichts an an der Größenordnung. Du kannst max
etwa den Faktor 3 rausholen und das auch nur, wenn genügen
Zwischenraum zwischen den Röhren freibleibt, durch den
hindurch das reflektierte Licht nach vorne gestrahlt werden
kann…

Das reflektierte Licht kann in erster Linie durch die Röhren
selbst nach vorne gestrahlt werden.
Auch wenn dabei etwas verlorengeht.

Nein völlig falsch, es kommt fast nichts durch. Die Leuchtdichte einer inkoheränten Lichtquelle läßt sich mit optischen Mitteln niemals erhöhen, da spielt die Physik nicht mit. Sonst könnte man ja die Helligkeit einer Leuchtröhre einfach vervielfachen, indem man die nicht sichtbare Rückseite mit Alufolie bedeckt. Probier es aus, wenn Du mir nicht glaubst. Viel billiger kannst Du diese Erfahrung kaum sammeln.

Richtig, die Röhren sind einfach viel zu groß

Dafür sind die KLK’s ja schon die mit dem kleinsten
Durchmesser.

Der Durchmesser ist nur deshalb so gering, damit man das Licht gut in die Stirnseite der Lichtleitplatten einkoppeln kann, die ja max. 3-5mm dick sind. Würde man dickere Röhren verwenden, bräuchte man auch dickere Platten und die machen das TFT-Display dick, schwer und teuer.

Wichtig ist dann nur das Licht pro Flächeneinheit, um auf die
Fläche bezogen genug Licht zu erzeugen.

ja, aber nicht im TFT sondern im Objektiv, aber das schrieb ich ja auch schon etwa 34826 mal. Die Leuchtdichte im Panel sagt nichts über die auf der Leinwand aus.

Ich sah auch schon 45000cd (es waren CD, und nicht mcd, war
ein Schreibfehler) pro m².
Auch beim Brenner geht das Licht in alle Richtungen, dort
sogar in mehr Richtungen als die reinen Röhren.

Aber das Licht vom Brenner kommt konzentriert aus einer kleinen Fläche und nur deshalb kann man es bündeln.

Wichtig sind passende Reflektoren und sammelnde Optiken. Dann
wäre es möglich.

Nein, ohne eine geeignete Lichtquelle nützt der beste Reflektor nix.

Das prüft der Optikdesigner mal für die LED’s. Mit den
Lumileds-3W geht evtl. etwas.

sagte ich doch. LEDs sind nahezu ideal und in ein paar Jahren gibt es vielleicht auch noch wesentlich leistungsfähigere Typen.

Die Röhren haben kein difuses Licht, solange man nicht mit
"Butterbrotpapier oder ähnlichem daran herummanipuliert.
Die Röhren strahlen gleichmäßig auf einer Achse zu 360°. Das
ist etwas mehr als nur difus.
Man könnte zumindest einen passenden Reflektor einsetzen,
genau so wie es bei der 360°-Lichtquelle Brenner geschieht.
Die Form des Reflektors wäre natürlich eine andere der
länglichen Form der Röhre angepasst.
Evtl. noch ein entsprchender Kollimator.

Man kann das Licht einer einzelnen dünnen Röhre in Richtung einer Achse (senkrecht zur Röhrenachse) bündeln, das hilft Dir aber auch nicht viel weiter. Spätestens, wenn Du viele Röhren dicht aneinanderreihst, hast Du wieder ganz normales diffuses Licht, (fast) genau wie hinter dem Butterbrotpapier.

Er müsste die Röhre z.B. halb abdecken, und auf der anderen
Seite eine Fläche bieten.
Das könnte funktionieren.

Nein, das kann nicht funktionieren.

Wichtig für so einen Aufsatzkollimator ist wohl dass er die
Lichtquelle umfasst (bei einer Röhre zumindest zur Hälfte),
und auf der anderen Seite eine Austrittsfläche bietet.

Wichtig ist und bleibt eine geeignete Lichtquelle und das ist die Leuchtröhre nicht.

Wie genau die Formen sein müssen weiß ich nicht.
Evtl. kann man es sich wie ein „Vierkantglas“ (wie ein
Vierkantholz) vorstellen wo auf einer Seite eine
halbkreisförmige einbuchtung („halfpipe“) für die Röhre
vorhanden ist.
Hier müsste noch auf der anderen Seite ein umschließender
Reflektor drauf.
Oder eine Durchbohrung wo die Röhre durchpasst.
Das wäre eine Sache eines Optikdesigners… Was geht, was
geht nicht, was existiert schon, was nicht.

Wenn der sein Fach versteht, sollte er sofort erkennen, das es nicht funktionieren kann.

So geschieht es bei dem LED-Kollimator, ausser das man da
hinten nichts reflektieren muss…

Die LED bietet fast ideale Vorraussetzungen für einen Kollimator.

zum 4568349. mal nein, es kommt auf die Lichtmenge an, die im
Objektiv ankommt.

Genauer was auf der Wand ankommt. Das Objektiv macht auch noch
etwas aus.

Das Licht, was nicht im Objektiv ankommt, kann aber auch nicht auf der Leinwand ankommen, stimmts ?

Übrigens fast so hell wie 2x 18W Leuchtstofflampe mit
Reflektor.
Hier ist das Problem das zwar genügend Licht da wäre, da
diffus aber trotz aller Tricks den Weg nicht raus durchs
Objektiv hinaus findet.

Ja, genau das schreibe ich doch zum X-tem Mal

Und wieviel kW willst Du dann für die Röhren spendieren, um
das gleiche Ergebnis zu erreichen, wie z.B. mit einer
250W-Halogenlampe mit Kondensor ?

KW? Das kommt nie zusammen…

Aber wahrscheinlich nur deshalb, weil Du soviel „Leuchtstoffleistung“ garnicht auf so kleinem Raum unterbringen könntest. Also mußt Du Dich mit einer kleineren Leistung und mit einem dunkleren Bild begnügen.

Natürlich sieht das Bild auf dem TFT dann schön hell aus, aber
die Leinwand bleibt trotzdem dunkel.

–>
http://web102.sun-15.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t…
Ich schrieb doch, dass das Bild auf der Leinwand war, und
nicht auf dem TFT.

Du meinst, man konnte im Dunkeln erkennen, dass da was ist ?

genau, und der Unterschied ist so riesengroß, daß diese Lampen
für Projektionszwecke geeignet sind und CCFLs eben nicht. Hast
Du Dir eigentlich mal überlegt, warum man in Scheinwerfer
niemals Leuchtröhren einbaut ???

Weil man sie nicht einfach so groß bauen kann?!
Da käme nicht genügend Licht zusammen.
Die Größe ist der Grund…

Ja, sie sind einfach viel zu groß, um das Licht fokussieren zu können. Die Lichtmenge wäre schon ausreichend.

Nachteile sind Schaltstress (ein/aus), das damit verbundene
Aufheizen (dauert etwas), und abkühlen (sollte evtl. noch
nachgekühlt werden), UV/IR-Strahlung, Stromverbrauch und evtl.
mehr.

Diese Nachteile würde man kaum in Kauf nehmen, wenn man mit
Leuchtröhren auskäme.

Wenn man mit LR auskäme würde man die Nachteile von Brennern
in Kauf nähme?
Da fehtl irgendwie der Sinn.

Hä ? Dann ließ’ denn Text am besten nochmal ganz in Ruhe durch…

Sicher längst nicht so teuer wie die vielen Leuchtröhren und
das riesige Objektiv, das Du brauchst um die gleiche
Helligkeit zu erreichen.

Wenn die KLK €2 das Stück kosten ist es nicht sehr viel.
Dazu noch Inverter für etwa das gleiche.

selbst wenn die Röhren billig zu bekommen wären, ist da immer noch das riesige Objektiv und das ist mit Sicherheit sehr teuer, zumindest wenn man es regulär im Handel bezieht.

Dazu muß das ganze Licht aus dem TFT aber erstmal parallel
sein und das ist es definitiv nicht, wenn es von Leuchtröhren
erzeugt wird.

Das muss es auch nicht.
Ein Teil des Lichtes kommt schon paralell an.

genauer gesagt, ein winzig kleiner Teil und der muß auch nicht parallel sein sondern zum Objektiv hin fokussiert. Es sei denn, das Objektiv ist so groß wie das Panel.

Bei den Brennern gibt es auch zahlen von Verlusten von über
90%.
Die sind auch nicht ideal.

Natürlich nicht, deswegen setzt man sie ja auch nicht in Profi-Geräten ein. Aber da läßt sich wenigstens noch einiges optimieren, weil die Voraussetzungen eben erheblich besser sind als bei Leuchtröhren.

Jörg

Das ist völlig egal. Das angeleuchtete Papier verhält sich
genau wie eine flächige Lichtquelle, z.B. aus CCFLs bestehend.

Ich habe mit dem Optikdesigner der Firma www.Hund.de
telefoniert.
Ein „Butterbrotpapier“ ist schon ein Unterschied zu einer
speziellen Folie bzw. Platte.

quantitativ ja, qualitativ nein

Und worauf kommt es hier an?
Darauf wieviel Licht paralell durch das TFT gelangt.
Ein Blatt ist da sehr schlecht
Dazu kann man noch auf die Transmissivität des TFT achten.
Die 20% die ich nannte scheinen älter zu sein, heute sind es mehr als 96% (!):
http://www.computeruniverse.net/products/90093921/an…

Platte auch, weil eine Folie zu zweidimensional ist, und das
Licht dahinter nicht genug mischt.
Die Wirkung eines „Butterbrotpapiers“ ist völlig anders als
eines solchen optischen Bauteils.

Die Wirkung ist höchstens schwächer und ungleichmäßiger.

Hmmm, aus dem Grund setzt man solche „holografischen“ Elemente ein.
Was sollte schwächer sein wenn das Teil dicker ist 0_o?
Es geht nicht um einen Stapel Papier, der lässte kein Licht mehr durch, auch wenn es Pergamentpapier ist.
Der Optikdesigner war da sehr eindeutig.
Mit dem richtigen optischen Material ist das ein großer Unterschied.
Eine weitere Methode beim TFT-Monitor unter den milchigen Folien sind milchige Tupfen:
http://web102.sun-15.de/forum/phpBB2/images/avatars/…

Natürlich kann man das, aber ein TFT-Monitor soll ja auch
keinen gebündelten Lichtstrahl abgeben sondern das Licht
möglichst diffus abstrahlen, damit man das Bild auch in einem
großen Blickwinkel sehen kann.

Ja beim Monitor natürlich. Aber das zeigt auch dass das Licht
der einen Leuchtquelle im Monitor stärker wäre wenn es nur
nach vorne strahlen würde.

Es gibt superhelle TFT-Monitore für Bankterminals, die man
auch noch bei direkter Sonneneinstrahlung erkennen kann und
die nur einen kleinen Blickwinkel haben sollen (wegen der
Diskretion), das Licht also gebündelt abstrahlen. Dort sind
tatsächlich Xenonlampen mit Kondensoroptik drin und keine
Leuchtröhren. Warum wohl ?

Schlecht zum ansehen, aber gut für eine Projektion.

Genau, der Blickwinkel ist nebensächlich für die Projektion.
Der ist aber auch bei modernen TFT’s mit großem Winkel klein wenn man sie absichltich sehr paralell durchstrahlt.

die o.a. Monitore könnte man tatsächlich gut für
Ptojektionszwecke verwenden, sind aber natürlich viel zu teuer
dafür.

Es ist auch fraglich ob die Qualität in Ordnung ist.
Die Großwinkeligen können ja genau so kleinwinkelig durchstrahlt werden.
In den TFT-Monitoren wird das Licht ja erst durch die Hintergrundbeleuchtung mit ihrer difusorfolie usw. in genug Winkeln abgestrahlt um auch die Möglichkeit der großen Winkel des TFT zu nutzen.
Ausserdem ist die Auflösung, Transmissivität, Kontrast und vor allem die Geschwindigkeit evtl. bei diesen TFT’s evtl. nicht so hoch wie moderne Monitore mit mehr als 96% Druchleuchtung, einem Kontrast von 700: und bei einigen einer Geschwindigkeit von 16ms. Die Geschwindigkeit bei den „Bankterminals“ ist ja bedingtermaßen nicht sehr hoch, da es reine Datenterminals sind.

Damit änderst Du nichts an an der Größenordnung. Du kannst max
etwa den Faktor 3 rausholen und das auch nur, wenn genügen
Zwischenraum zwischen den Röhren freibleibt, durch den
hindurch das reflektierte Licht nach vorne gestrahlt werden
kann…

Das reflektierte Licht kann in erster Linie durch die Röhren
selbst nach vorne gestrahlt werden.
Auch wenn dabei etwas verlorengeht.

Nein völlig falsch, es kommt fast nichts durch. Die
Leuchtdichte einer inkoheränten Lichtquelle läßt sich mit
optischen Mitteln niemals erhöhen, da spielt die Physik nicht
mit. Sonst könnte man ja die Helligkeit einer Leuchtröhre
einfach vervielfachen, indem man die nicht sichtbare Rückseite
mit Alufolie bedeckt. Probier es aus, wenn Du mir nicht
glaubst. Viel billiger kannst Du diese Erfahrung kaum sammeln.

Richtig, die Röhren sind einfach viel zu groß

Dafür sind die KLK’s ja schon die mit dem kleinsten
Durchmesser.

Der Durchmesser ist nur deshalb so gering, damit man das Licht
gut in die Stirnseite der Lichtleitplatten einkoppeln kann,
die ja max. 3-5mm dick sind. Würde man dickere Röhren
verwenden, bräuchte man auch dickere Platten und die machen
das TFT-Display dick, schwer und teuer.

Wichtig ist dann nur das Licht pro Flächeneinheit, um auf die
Fläche bezogen genug Licht zu erzeugen.

ja, aber nicht im TFT sondern im Objektiv, aber das schrieb
ich ja auch schon etwa 34826 mal. Die Leuchtdichte im Panel
sagt nichts über die auf der Leinwand aus.

Ich sah auch schon 45000cd (es waren CD, und nicht mcd, war
ein Schreibfehler) pro m².
Auch beim Brenner geht das Licht in alle Richtungen, dort
sogar in mehr Richtungen als die reinen Röhren.

Aber das Licht vom Brenner kommt konzentriert aus einer
kleinen Fläche und nur deshalb kann man es bündeln.

Wichtig sind passende Reflektoren und sammelnde Optiken. Dann
wäre es möglich.

Nein, ohne eine geeignete Lichtquelle nützt der beste
Reflektor nix.

Das prüft der Optikdesigner mal für die LED’s. Mit den
Lumileds-3W geht evtl. etwas.

sagte ich doch. LEDs sind nahezu ideal und in ein paar Jahren
gibt es vielleicht auch noch wesentlich leistungsfähigere
Typen.

Das hoffe ich. Aber irgendwo muss man anfangen.
Es wird immer (bis zum theoretischen Maximum) etwas besseres geben.

Die Röhren haben kein difuses Licht, solange man nicht mit
"Butterbrotpapier oder ähnlichem daran herummanipuliert.
Die Röhren strahlen gleichmäßig auf einer Achse zu 360°. Das
ist etwas mehr als nur difus.
Man könnte zumindest einen passenden Reflektor einsetzen,
genau so wie es bei der 360°-Lichtquelle Brenner geschieht.
Die Form des Reflektors wäre natürlich eine andere der
länglichen Form der Röhre angepasst.
Evtl. noch ein entsprchender Kollimator.

Man kann das Licht einer einzelnen dünnen Röhre in Richtung
einer Achse (senkrecht zur Röhrenachse) bündeln, das hilft Dir
aber auch nicht viel weiter. Spätestens, wenn Du viele Röhren
dicht aneinanderreihst, hast Du wieder ganz normales diffuses
Licht, (fast) genau wie hinter dem Butterbrotpapier.

Er müsste die Röhre z.B. halb abdecken, und auf der anderen
Seite eine Fläche bieten.
Das könnte funktionieren.

Nein, das kann nicht funktionieren.

Wenn ich auf der Leinwand das Video bzw. die Daten erkennen (200ALm ist schon „gut“) kann, funktioniert es.
Es kommt nur darauf an wieviel Licht wirklich auf die Wand gelangt.
Bei genug Licht, und vor allem einem guten TFT (>96% gegenüber ~20% Lichtdurchlass) ist das gut möglich.

Wichtig für so einen Aufsatzkollimator ist wohl dass er die
Lichtquelle umfasst (bei einer Röhre zumindest zur Hälfte),
und auf der anderen Seite eine Austrittsfläche bietet.

Wichtig ist und bleibt eine geeignete Lichtquelle und das ist
die Leuchtröhre nicht.

Mit am wichtigsten und wohl entscheident ist bei solchen Lichtquellen wohl die Transmissivität des TFT.
>96% ist ein Superwert, das geht fast alles durch was hinten reingeht. Ältere mit 20%, also nur einem fünftel werden gerade da ein großer Unterschied sein.
MIt einem Brenner kann man auch mit 20% noch eine gute Projektion erzielen. Bei 96% reicht theoretisch ein fünftel des Lichtes aus.
Evtl. eine Chance mit LED’s oder Röhren akzeptable Ergebnisse zu erziehlen.
Wenn ich an das Beispiel mit dem Movin (sicher weniger als die heutigen >96%) und den 5 3W-Lumileds oder zwei, drei Energiesparlampen denke, ist mit einem gutem TFT wohl mit einem besseren Ergebnis zu rechnen.

Wie genau die Formen sein müssen weiß ich nicht.
Evtl. kann man es sich wie ein „Vierkantglas“ (wie ein
Vierkantholz) vorstellen wo auf einer Seite eine
halbkreisförmige einbuchtung („halfpipe“) für die Röhre
vorhanden ist.
Hier müsste noch auf der anderen Seite ein umschließender
Reflektor drauf.
Oder eine Durchbohrung wo die Röhre durchpasst.
Das wäre eine Sache eines Optikdesigners… Was geht, was
geht nicht, was existiert schon, was nicht.

Wenn der sein Fach versteht, sollte er sofort erkennen, das es
nicht funktionieren kann.

Ja klar, jetzt sind auch die Experten dumm und haben keine Ahnung.
Das es möglich ist beweisen die Versuche mit dem Movin und den LED’s/Energiesparlampen.
Es gibt auf jeden Fall optische Bauteile mit denen das noch besser ginge.
Auch wenn es die noch nicht gibt. Man kannn so ziemlich für jede Lichtquelle eine passende Optik entwickeln.
Hier ein Beispiel für eine Optik:
http://www.tecplusplus.de/Pic/O2D2.gif

So geschieht es bei dem LED-Kollimator, ausser das man da
hinten nichts reflektieren muss…

Die LED bietet fast ideale Vorraussetzungen für einen
Kollimator.

Natürlich, habe nichts anderes behauptet.
Also geht es doch.
Deshalb behauptet der Optikdesigner auch nicht, dass es nicht geht.

zum 4568349. mal nein, es kommt auf die Lichtmenge an, die im
Objektiv ankommt.

Genauer was auf der Wand ankommt. Das Objektiv macht auch noch
etwas aus.

Das Licht, was nicht im Objektiv ankommt, kann aber auch nicht
auf der Leinwand ankommen, stimmts ?

Und? Wen interessiert das Licht? Solange genug auf der Leinwand ankommt reicht es.
Da kann mna mit guten TFT’s mit nahezu vollständiger Lichtdurchlässigkeit eine Projektion machen…

Übrigens fast so hell wie 2x 18W Leuchtstofflampe mit
Reflektor.
Hier ist das Problem das zwar genügend Licht da wäre, da
diffus aber trotz aller Tricks den Weg nicht raus durchs
Objektiv hinaus findet.

Ja, genau das schreibe ich doch zum X-tem Mal

„genügend Licht“ ist relativ. Da kann auch 200 ANSI-Lumen auf der Wand sein.
Dass gar nichts ankommt ist genau so unmöglich wie die Movin-Experimente zeigen.

Und wieviel kW willst Du dann für die Röhren spendieren, um
das gleiche Ergebnis zu erreichen, wie z.B. mit einer
250W-Halogenlampe mit Kondensor ?

KW? Das kommt nie zusammen…

Aber wahrscheinlich nur deshalb, weil Du soviel
„Leuchtstoffleistung“ garnicht auf so kleinem Raum
unterbringen könntest. Also mußt Du Dich mit einer kleineren
Leistung und mit einem dunkleren Bild begnügen.

Eben, deshalb gibt es auch dünnere Röhren bis zu KLK’s.

Natürlich sieht das Bild auf dem TFT dann schön hell aus, aber
die Leinwand bleibt trotzdem dunkel.

–>
http://web102.sun-15.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t…
Ich schrieb doch, dass das Bild auf der Leinwand war, und
nicht auf dem TFT.

Du meinst, man konnte im Dunkeln erkennen, dass da was ist ?

Nein, das Bild wurde im Vergleich zu den üblichen 470 ANSI-Lumen oder weniger bewertet.
Es war nicht schlecht. Es gab früher noch schwächere Projektoren mit weniger als 200 ANSI-Lumen.

genau, und der Unterschied ist so riesengroß, daß diese Lampen
für Projektionszwecke geeignet sind und CCFLs eben nicht. Hast
Du Dir eigentlich mal überlegt, warum man in Scheinwerfer
niemals Leuchtröhren einbaut ???

Weil man sie nicht einfach so groß bauen kann?!
Da käme nicht genügend Licht zusammen.
Die Größe ist der Grund…

Ja, sie sind einfach viel zu groß, um das Licht fokussieren zu
können. Die Lichtmenge wäre schon ausreichend.

Mit der richtigen Optik ist viel möglich.
Entweder finden, oder entwickeln.
Zweiteres kann im fünfstelligen Bereich bei einer Firma liegen.
Aber deshalb schaut der Optikdesigner mal was es gibt, bzw. was sie evtl. selbst mal machen wollen (wo Interesse ist wird auch mal geprüft)…

Nachteile sind Schaltstress (ein/aus), das damit verbundene
Aufheizen (dauert etwas), und abkühlen (sollte evtl. noch
nachgekühlt werden), UV/IR-Strahlung, Stromverbrauch und evtl.
mehr.

Diese Nachteile würde man kaum in Kauf nehmen, wenn man mit
Leuchtröhren auskäme.

Wenn man mit LR auskäme würde man die Nachteile von Brennern
in Kauf nähme?
Da fehtl irgendwie der Sinn.

Hä ? Dann ließ’ denn Text am besten nochmal ganz in Ruhe
durch…

Da gibt es bei einem Satz nichts mehr zu prüfen.
Der Sinn geht durch eine falsche Syntax verloren, wenn es einen gibt.

Sicher längst nicht so teuer wie die vielen Leuchtröhren und
das riesige Objektiv, das Du brauchst um die gleiche
Helligkeit zu erreichen.

Wenn die KLK €2 das Stück kosten ist es nicht sehr viel.
Dazu noch Inverter für etwa das gleiche.

selbst wenn die Röhren billig zu bekommen wären, ist da immer
noch das riesige Objektiv und das ist mit Sicherheit sehr
teuer, zumindest wenn man es regulär im Handel bezieht.

Ein riesiges Objektiv braucht es jetzt auch nicht.
Der Aufbau hinter dem TFT bleibt der gleiche wie mit Brenner.
Die Fresnel vor dem TFT bündelt das Licht in das Objektiv.

Dazu muß das ganze Licht aus dem TFT aber erstmal parallel
sein und das ist es definitiv nicht, wenn es von Leuchtröhren
erzeugt wird.

Das muss es auch nicht.
Ein Teil des Lichtes kommt schon paralell an.

genauer gesagt, ein winzig kleiner Teil und der muß auch nicht
parallel sein sondern zum Objektiv hin fokussiert. Es sei
denn, das Objektiv ist so groß wie das Panel.

Bei den Brennern gibt es auch zahlen von Verlusten von über
90%.
Die sind auch nicht ideal.

Natürlich nicht, deswegen setzt man sie ja auch nicht in
Profi-Geräten ein. Aber da läßt sich wenigstens noch einiges
optimieren, weil die Voraussetzungen eben erheblich besser
sind als bei Leuchtröhren.

Die selben Werte gelten für „Profigeräte“.
Diese Werte von „über 90%“ sind auch nicht offiziell.
Daher auch „gibt es auch“.

Die „Profigeräte“ unterliegen einfach einem Miniaturisierungszwang.
Auf der anderen Seite stellen sich die Leute 60kg schwere riesige 80 und 90 Zöller in die Wohnung.
Oder Rückprojektoren die noch größer sind.
Die könnten genau so günstig produzieren wenn sie nicht so Miniaturversessen wären…
Das natürlich mit der Möglichkeit von standardisierten Leuchtmitteln.
Aber die wollen genau so wenig eine Einnahmequelle verlieren wie die Druckerhersteller mit ihrer Tinte.
Das wäre so, als ob Mercedes Autos baut die nur noch mit eigenem Spezialtreibstoff für 5 Euro den Liter laufen.

Nun habe ich es oft genug erklärt, aber Du ignorierst konsequent meine Einwände hinsichtlich der Verwendung von Leuchtröhren für Projektionsanwendungen. Ich habe Dir erklärt, daß man diffuses Licht, wie es von allen Leuchtröhren abgestrahlt wird, nicht bündeln kann, wenn überhaupt, dann nur in einer Achse, und ich habe Dir auch erklärt, wie man leicht überprüfen kann, daß die Leuchtröhre z.B. nicht deutlich heller wird, wenn man sie hinten mit Alu verkleidet. Ich denke, es macht keinen Sinn, weiter über technische Details zu diskutieren, solange Du solche grundlegende Erkenntnissen anzweifelst. Vieleicht experimentierst Du erstmal mit diesen Dingen und dann sehen wir weiter…

Jörg