Was ist das für ein Vergleich?
Ein OHP mit Butterrotpapier?
eigentlich kein schlechter Vergleich.
Nur das so ein Butterbrotpapier sehr difus steut.
genau wie die CCFLs, deswegen passt der Vergleich ganz gut
Ein Butterbrotpapier ist hier aber nur ein zu durchleuchtendes Objekt.
Die CCFL’s sind hier die Lichtquelle.
Daher ist es nicht zu vergleichen, Das "Butterbrotpapier wird ja selbst vom OHP durchleuchtet.
Und das Butterbrotpapier sorgt hier quasie absichtlich für eine difusierung.
Das macht man sogar absichtlich: Im TFT-Monitor sind solche milchigen Folien.
Aber wer macht so etwas wenn es nicht gewollt ist?
Die CCFL’s kann man zumindest so beeinflussen dass so viel Licht wie möglich auch beim TFT ankommt.
Reflektoren, Spiegel usw…
Ein TFT lässt zwar nur so 20% (oder heute mehr) durch, aber
dann auch nur dass und sonst nichts.
und wenn dann die CCFLs ihr diffuses Licht durch das TFT
schicken, würde von den 20% wiederum nur ein kleiner Bruchteil
im Objektiv landen. Wenn Du Glück hast, kommst Du dann auf 1%
Lichtausbeute.
Dafür gibt es ja Reflektoren (zumindest bei den dicken Röhren) bzw. die abdeckende Masse der CCFL’s.
1% ist sicher zu wenig geschätzt.
Auch bei den Brennern gelangt nicht alles an das TFT.
Welchen transmissiven Wert hat so ein Butterbrotpapier?
Der wird sicher über 50 % liegen, zumindest wenn man
stattdesen ein hochwertiges Transparentpapier oder eine
Milchglasscheibe nimmt. Der Effekt ist jedenfalls, daß trotz
hoher Lichtdurchlässigkeit immer der gleiche: Das zuvor gut
sichtbare Bild wird mit Transparentpapier unter der Vorlage
allerhöchstens noch im komplett abgedunkelten Raum erkennbar
sein.
Ja, aber auch weil noch einiges durch den offenen Aufbau an
Streulicht verlorengeht.
Das Streulicht ist für die Projektion immer verloren, mit oder
ohne Abdeckung. Glaubst Du etwa, dass mehr „Nutzlicht“ durchs
Objektiv geht, wenn man das Streulicht abdeckt ?
Es geht nicht um verlorenes Licht, sondern nur darum dass es nicht aus dem Aufbau austritt.
Das verschmutzt einem die Projektion, die schwarzen Stellen, den Kontrast.
Das ist exakt der gleiche Effekt, der auftritt, wenn Du
versuchst, die Vorlage (TFT-Panel) mit CCFLs auszuleuchten.
Naja, ich bin mir selbst ja noch nicht sicher wieviel mit
welchen CCFL’s an Licht möglich ist.
Wichtig ist die Helligkeit, also das Licht pro m².
Um so mehr Licht bekomme ich durch das TFT.
Es kommt eben nicht primär darauf an, wieviel Licht durchs
Panel geht sondern darauf, wieviel Licht im Objektiv ankommt.
Natürlich kannst Du versuchen, die Leuchtdichte im Panel
beliebig zu erhöhen, allerdings kann es dann passieren, dass
Du mit Deiner teuren und Stromfressenden CCFL-Batterie gerade
mal die gleiche Helligkeit auf der Leinwand bekommst wie mit
einer einzigen Hochleistungs-LED.
Das ist ungefähr so als wollte man den schlechten Wirkungsgrad
einer Glühbirne dadurch kompensieren, dass man eine wesentlich
größere nimmt und entsprechend mehr Leistung reingibt, statt
gleich eine kleine Lampe mit hohen Wirkungsgrad zu nehmen.
Genau, der Wirkungsgrad… Aber wichtiger ist hier die Lichtmenge pro Flächeneinheit.
Also z.B. 18.000mcd/m² usw. Der Wirkungsgrad in Lm/W kann noch so gut sein, wenn das Leuchtmittel zu groß ist.
Wenn ich dicke Leuchtstofflampen mit 18W (60cm müssten das
sein) nehme steht ja einiges über.
Dann müsste ich aufwendiger das ganze Licht durch das TFT
schicken.
Ich kann natürlich die Röhren in einigem Abstand vom TFT
halten und hoffen dass insgesammt genug Licht durch das TFT
fällt.
Ja, das ist der „Lichtkasten“: Gruß an Uwi.
Aber das könnte man auch mit einer entsprechenden Blattlupe
(Fresnel) in der Größe der Röhrenfläche sammeln („kondensor“
wenn ich nicht falsch liege), und auf das TFT bündeln.
Da liegst Du falsch; dffuses Licht kannst Du nicht bündeln.
Das ist kein technisches sondern ein prinzipielles Problem.
Keine Optik der Welt könnte verhindern, dass sich das Licht
hinter dem Panel sofort in alle Richtungen zerstreut und nur
ein kleiner Teil im Objektiv landet.
Da geht es nicht drum. Es geht darum einfach nur soviel Licht wie möglich durch das TFT zu bringen.
Natürlich geht Licht verloren, aber es kommt auf das Licht an das durch das TFT gelangt.
Der Konkursverkaufer der Movin-Beamer hat selbst einfach mal Kompaktleuchtstofflampen hinter dem 6,4"-Display platziert.
Das Projektionsergebnis war schon zu erkennen (nicht superschlecht), und das trotz des gewundenen Aufbaus der „Energiesparlampen“.
Mit Reflektoren und besseren Lampen auf Fläche verteilt sollte es zumindest nicht schlechter sein.
Damit es nicht durch das TFT gebündelt wird (schräger Einfall
uind Brennpunkt irgendwo dahinter) müsste man es vorher noch
auf eine Paralellisierende Blattlupe bündeln
Ist bei diffusem Licht prinzipiell nicht möglich
Hier ein Bild dass es zeigt:
http://home.bn-paf.de/ed/shop/html-sites/Beamer-Aufb…
Statt der Lichtquelle die Röhren, und statt dem kleinen
Kondensor eine Flächenfüllende Blattlupe.
Du kannst die vorhandene Lampe mit Optik nicht einfach durch
einen Lichtkasten ersetzen. Genau daran scheitert Dein Ansatz.
„Lichtkasten“ ist ja auch nicht der Aufbau.
Das war ein Begriff (nicht mal von mir), der für einen Aufbau mit größerer Fläche der Lampe als des TFT geprägt wurde.
Die Lampe musste in einen Kasten, um durch Reflektion so viel Licht wie möglich zu nutzen.
Und natürlich um kein Licht nach aussen gelangen zu lassen.
Dann bestehen bei einem übergroßen (größer als TFT)
Lichtflächenaufbau Chancen. Also vom Strahlengang der
Lichterzeugung genau anders herum:
Das Licht öffnet sich nicht auf die erste Fresnel vor dem TFT,
sondern wird darauf verengt.
Vergiss das mit dem Strahlengang, bei diffusem Licht kann das
nicht funktionieren
Es reicht wenn die Lichtquelle insgesammt sehr hell ist, und noch genug auf der LW ankommt.
Ein gutes Beispiel sind die zwei oder drei Energiesparlampen hinter den 6,4"-TFT ohne besondere Optik.
Das alles köönte man vermeiden wenn die Lichtfläche nicht
größer als der TFT wird.
Dahinter glatte Spiegelfläche und es geht vom Rückwärtigen
Licht wenigstens etwas nach vorne durch die Röhren.
Auch das funktioniert nicht.
Hat es doch sogar schon ohne Spiegel dahinter („Masterofbeam“ im Forum) mi8t den Sparlampen.
Um das Licht der Röhren 100-%-ig
zu nutzen,
Das will auch keiner, bzw. das ist nicht das Ziel.
100%-ig wird auch das Licht eines Brenners nicht genutzt.
Sehr hoch ist es auch da nicht, aber es reicht.
muß jede einzelne Röhre mit einem zylindrischen
Parabolspiegel versehen sein, der jeweils min. 3-4 mal so
breit ist wie der Röhrendurchmesser. Wenn Du die Röhren dicht
nebeneinander packst, geht das seitliche und rückwärtige Licht
auf jeden Fall verloren.
Das kannst Du leicht nachprüfen: Halt mal einen Spiegel genau
hinter eine Leuchtstofflampe, in die Du hineinschaust. Die
Lampe wird durch den Spiegel kein bisschen heller.
Das kann ich leider auf das Lux genau prüfen.
Ich habe ein Luxmeter, und ich werde sicher eine kleine Veränderung messen können.
Und wenn es gar nichts bringen würde, bräuchte ich auch keine Spiegelrasterleuchten.
Das sind die Röhren"kästen" die innen Vollalluminium haben, und auch mehrere Aluminiumscheiben über die Röhrenlänge ( http://www.cash-and-carry.at/pics/83562.jpg ).
Die sieht man in jedem Supermarkt an der Decke, und in Büros und Schulen. Das Luxmeter zeigt einen deutlichen Unterschied zu einfach so montierten Röhren.
Das macht auch sichtbar viel aus. Es dient nicht nur der Optik. Ausserdem macht man dass auch mit einzelnen aufsteckbaren Reflektoren bei normalen Röhren (Auaristik): http://www.paludarium-k-furt.de/bilder/reflektor.gif Die gibt es meines wissens auch gleichmäßig gebogen, und nicht wie hier einseitig gebogen.
Auch wenn es Verluste gibt, kann man sie noch minimieren. Auch
wenn nur 50% genutzt würden.
Für die normal dicken LS-Röhren gibt es sogar
Alu-Reflektoren…
50 % Verlust wären nicht das Problem. Die Verluste liegen aber
auf jeden Fall weit über 90% und weil das prinzipiell bedingt
ist, läßt sich da auch nichts großartig optimieren
Wenn ich nach vorne schon „nur“ >difusesein selbstgebauter Videoprojektor nicht funktioniert
sondern das Dein selbstgebauter
Videoprojektor mit den CCFLs nicht funktioniert. Alle
Konstruktionen, die ich da gesehen habe, arbeiten mit einer
mehr oder weniger guten Projektionslampe und Kondensoroptik
und genau deshalb funktionieren die auch.
Das sind alles keine „Projektionslampem“.
Aber es sind relativ konzentrierte Lichtquellen und damit 1000
mal besser für Projektionszwecke geeignet als CCFLs.
Besser bezieht sich hier aber nur auf die Ausbeute des Abgestrahlten Lichtes.
Nachteile sind Schaltstress (ein/aus), das damit verbundene Aufheizen (dauert etwas), und abkühlen (sollte evtl. noch nachgekühlt werden), UV/IR-Strahlung, Stromverbrauch und evtl. mehr.
Hier ein Text über einen Minibeamer mit LED-Beleuchtung:
http://www.fraunhofer.de/fhg/Images/magazin%201.2005…
Möglich ist es. LED ist zur Zeit ein anderes Thema im Forum.
Aber das scheint mir schon wegen der Menge nicht leichter.
Fraunhofer hat wohl den Vorteil nur eine LED zu verwenden,
dass ist wohl einfacher also z.B. mehrere Hundert…
LEDs sind da auf jeden Fall wesentlich erfolgversprechender
als CCFLs und wegen der wesentlich besseren Lichtausbeute der
Optik letztlich auch viel billiger.
Ja, natürlich. Aber nur wenn man wie Fraunhofer eine einzelne verwendet.
Dann wäre es auch billiger. Aber wie die auch schreiben, kann so ein Minibeamer höchstens eine Fläche eines normalen TV (evtl. 70er) ausleuchten.
Aber nötig für eine größe von 200x150cm sind dann mehr LED’s. Und das wird dann sehr teuer.
Wenn ich so eine Lumiled mit 3W nehme, brauche ich sicher einige. Kosten pro Stück €13 Minimum, und die haben 140° Öffnungswinkel, also noch eine Optik mit 25° oder 10° für €6 und eine Halterung für €2. Bin ich schon bei €21 für 65Lm, bzw. 80Lm aber dann geht sie recht schnell kaputt (500Stunden gegen 20000 St. oder so).
Um LED’s wirklich zur Projektion zu nutzen muss man mehrere nutzen. Das würde schon einige Hundert Euro kosten.
Ausserdem ist es noch schwieriger das Licht der ganzen einzelnen LED’s gleichmäßig durch das TFT zu bringen…
Daher wird neben dem laufenden LED-Thread nun auch bei den KLK’s diskutiert.
Es zu versuchen ist durchaus löblich, nur die Gesetze der
Physik sind unumgänglich. Wenn Du tatsächlich mit CCFLs
arbeiten wolltest, bräuchstest Du ein riesiges Objektiv, um
das ganze verstreute Licht wieder einzufangen.
Die Hoffnung ist schon mal, dass insgesammt genug Licht durch
das TFT und schlussendlich in das Objektiv gelangt.
Das ist nicht ganz so eionfach wie bei einer Punktlichtquelle.
Es ist nicht nur nicht einfach sondern unmöglich.
Und die Energiesparlampen hinter dem 6,4"-TFT?
Es gelangt immer etwas Licht durch das TFT.
Die Frage ist nur ob es reicht.
Und in dem Fall unter den „mal-eben“-Bedingungen war es schon recht gut.
Wenn ich hinter den KLK’s einen Spiegel montiere ist es schon
mehr, auch wenn noch etwas danaben geht.
Damit kannst Du die schlechte Lichtausbeute der Optik nicht
mal ansatzweise kompensieren.
Muss ich mich nun betrogen fühlen weil ich drei Spiegelrasterleuchten mit Aluminium habe?
Klar mess sichtbar. Wenn mehr Licht in mein kleines Auge gelangt, dann gelangt auch Licht durch den TFT.
Daher ist es schwer bis unmöglich vorherzusagen, wie stark die
Projektion hinterher sein wird.
Irrtum, man kann es sehr gut vorhersagen, zumindest in der
Größenordnung und da sind die Prognosen sehr schlecht.
Es ist deshalb nicht so einfach vorherzusagen, weil nicht nur die einfache Röhre zu beachten ist, sondern alle Versuche (Reflektion) zusammen das Licht besser auszunutzen. Das Licht einer Röhre alleine kann man sicher gut vorhersagen, aber wenn da mehrere Reflektionsversuche dazukommen wird es „etwas“ schwieriger.
Vor allem weil ja indirekt immer wieder was reflektiert wird. Sehr komlizierte Strahlengänge. Da müsste man schon die Möglichkeit haben alle Teile inkl. ihrer Eigenschaften in ein aufwändiges Simulationsprogramm einzugeben. Und dann müsste man das gleiche mit dem Brenneraufbau machen, und die Computerergebnisse vergleichen.
Evtl. reicht es nur für eine Diagonale von 80cm, evtl. aber
auch die 2,5m (200x150) die ich hochgerechnet habe.
Irgendwo da wird es liegen…
Ankommen wird sicher etwas. Wieviel ist die Frage.
Auf jeden Fall sehr wenig
Für eine
akzeptable Lichtausbeute bei ausreichender Bildqualität sollte
das Objektiv schon einen Durchmesser vom 5-10-fachen der
Panel-Diagonale haben und das ist technisch nicht machbar bzw.
unbezahlbar
Du bist also auf dem Holzweg. Wenn Du nach Alternativen
suchst, kommst Du um fokussierte oder gut fokussierbare
Lichtquellen nicht herum. Alles andere ist für
Projektionszwecke ausichtslos
Ich brauche doch kein Objektiv dieser Größe (?), das Licht
wird hinter dem TFT über eine Blattlupe in der Größe des TFT’s
(da ist es) in das Objektiv gebündelt.
Wie gesagt: Geht per Prinzip nicht, s.o… Das Streulicht kann
man nur mit einem riesigen Objektiv zum Teil wieder
einsammeln.
Es wird schon gemacht ( 0_o ). Das paralelle Licht aus dem TFT wird per Blattlupe in das Objektiv gebündelt.
Und die Blattlupe ist ja „riesig“…
Nur die Lichtquelle ist eine andere.
und genau das macht den Unterschied zwischen einem
funktionierenden und „Deinem“ Beamer.
Sogar der Kaufbeamer
Movin-2001 (bzw. 2002) funktioniert genau so.
Mit Fresnel vor dem TFT zur Bündelung in das Objektiv. Das
sollte der Beamer für Jedermann werden (4 KFZ-Xenon-Lampen).
Auch hier wieder relativ konzentrierte, gut fokussierbare
Lichtquellen. Sonst wären sie auch für einen Scheinwerfer
ungeeignet.
Ich meinte eigentlich nicht die Lichtquelle(n), sondern die Fresnellinse.
Üblich ist die ja nicht, aber bei einem einzelnen 6,4"-TFT nötig, wenn man nicht ein „riesiges“ Objektiv verwenden will.
Das ist nicht besser als die Lösung mit Fresnel, denn das was man in der Größe findet ist schlechter Kunststoff oder so.
Dann lieber ein normales Varitriplett-Objektiv aus Glas für €50.