Kalzium / Magnesium, Eisen / Fett, etc

Liebe allgemeine Medizinfrauen und -männer,

mir fiel leider kein aussagekräftiger Betreff für meine Frage ein…

Viele Nahrunsgbestandteile werden abhängig davon, welche anderen Bestandteile zugleich aufgenommen werden verarbeitet. Z.B. wirken Ca und Mg als Antagonisten, nimmt man beide zugleich auf so kann sie der Körper nicht verarbeiten und sie werden wieder ausgeschieden. Oder z.B. wird Eisen nur in Gegenwart von Fett aufgenommen.

Ich hätte es gerne ein bischen genauer:

  1. Bei Ca/Mg: ist das wirklich 100% so, auch wenn ich ca. 1.5 kg Mg zu mir nehme und ein nano-gr Ca, dann wird beides nicht aufgenommen? Bzw.: Wo ist da die Grenze, ich gehe davon aus, dass es in unserer Atemluft immer mal Spuren von beidem hat…

  2. Bei Fe/Fett: auch hier, nur andersherum :wink: - wo ist die Untergrenze von Fett ab der kein Fe mehr aufgenommen wird? Ist das gar proportional, sprich, je mehr Fe ich aufnehmen will, desto mehr Fett (Wie gross ist der Proportionalitätsfaktor?) oder ist das mehr wie eine Katalyse, dann: wo ist die Untergrenze, ab der die katalytische Wirkung von Fett endet?

  3. In beiden Fällen: Wie ist das zeitlich? Wie gross muss / darf der zeitl. Abstand mind. sein um bei Ca/Mg die Aufnahme gerade nicht mehr oder gerade wieder zu ermöglichen, bzw. analog Fett / Fe.

…oder ist das „typisches Medizin-Wissen“*, a la: wir erleben da einen Effekt, den wir so und so beschreiben, ‚irgendwie‘ kommen wir mit der Beschreibung ganz gut zurecht…aber wirklich gemessen, experimentell quanti-/veri-/falsifiziert haben wir da nix?

fragt sich,

stefan

*diese Formulierung ist lediglich die typ. Arroganz des Physikers…Mir haben aber Akupunktur und Homöopathie durchaus auch schon geholfen…

Hallo, also ein Ökotrophologe, der sich eher mit sowas auskennt als ein Mediziner würde sagen, durch eine ausgewogene Ernährung, kommt schon alles dahin wo es hingehört, lediglich, wer durch Erkrankung oder ähnliches einen Erhöhten Bedarf hat (Kinder-Knochenwachstum-Kalzium oder auch Alte mit Ostheoporose), sollte Substituieren.
Und zu Fett kann ich als Ayurveda-Lehrling sagen, irgendwann gibts eine gehörige Abführwirkung, so etwa ab einem halben bis dreiviertel Liter Ghee / Butterfett oder Öl (wird dabei nämlich genau dazu eingesetzt)
Gruß Susanne

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Hallo Susanne,

wenn Du beim beantworten unnötige Texte aus dem zu beantwortenden Beitrag löschst machts das lesen einfacher, ich zB. bin extrem scroll-faul :wink:

Danke aber für Deine Antwort…wenigstens eine, hatte ich mir aber irgendwie gedacht…

Und: meine Sorge ists NICHT, dass ich mich ungenügend ernähre oder etwas falsch mache, besser machen könnte etc. pp. - ich wollte lediglich wissen.

Tu’ ich jetzt immer noch nicht, aber ist wohl auch sehr schwierig die Behauptungen aus Apotheker-/Frauen-/Ernährungsratgeber-Bücher wissenschaftlich zu untersuchen. Ich hoffte, man weiss zumindest ob zB. die Fett/Fe-Sache auf einer Katalyse durch das Fett beruht oder beim Metabolsimus von Fe halt Fett mit verbraucht wird.

so long,

stefan

P.S. Deinen Job finde ich interessant…