Hallo Carsten,
ich möcht jetzt nicht zu jedem Posting meinen Senf hier abgeben, aber ich denke mal für die Leute, die vielleicht irgendwann einmal nach Kambodscha fahren möchten bringt es was…
Ich war im Dezember 2000 da und kann mir fast nicht
vorstellen dass diese menschen jemanden ausrauben
Dazu muß ich leider sagen, daß wir relativ naiv waren und die ganzen Warnungen von in K. lebenden Ausländern nicht so ernst genommen haben. In P. P. werden regelmäßig Touristen ausgeraubt, die zum Teil dabei ihr ges. Reisebudget inkl. Pass verlieren. Aber ich möchte die K.Interessierten nicht abschrecken vor einer Reise, denn ich denke nach wie vor, daß es im allg. nicht eine körperl. Bedrohung darstellt. Die Situation an der Küste soll gravierender sein, da hier eine Art poliz. Sicherheit überhaupt nicht gewährleistet ist (es soll so ne Art Schmuggelmafia geben, an der Einheimische und Polizei erheblich beteiligt sind). Trotzdem, man kann sich an ein paar Ratschläge halten, und dann wird nicht viel passieren. 1) Nachts nicht alleine (oder zu zweit) in den Straßen rumlaufen bzw. sich dann eben mit einem „zuverläßigem“ Taxi bewegen. 2) Immer so wenig Geld wie möglich dabei haben, für ein gutes Essen reichen ja 5 Dollar leicht 3) Sich bei den Einheimischen oder dort lebenden Ausländern selbst erkundigen, wo unsichere Gegenden sind.
Wir selbst sind im März um ca. 21.30h auf der größten Hauptstraße Sihanoukvilles auf dem Motorrad (2 Frauen) überfallen worden. Es waren 4 junge Männer (je zwei auf einem Motorrad) mit denen wir uns im Motorradrennen nicht anlegen wollten, was wohl selten blöd gewesen wäre. Dummerweise (wie es immer so ist) hatte ausgerechnet an dem Tag meine Freundin vergessen ihr Geld in der Unterkunft rauszunehmen und mußte so ca. DM 150,-- hergeben (was auch nicht die Welt ist, aber ärgerlich allzumal).
nicht so schnell einen der vielen 15 jährigen ‚reiseführer‘
anheuern. man wird sie nicht mehr los und sie wollen Dir
alles! vermitteln und Du zahlst Dich dumm und dämlich für ein
programm das Du alleine gestalten kannst…
Da haben wir wiederum sehr positive Erfahrungen gemacht. Ein Mofa/Motorrad mit Fahrer kostet 5-6 Dollar pro Tag, sie haben uns den ganzen Tag in Angkor rumgefahren, viel erzählt und wir hatten sie dann gleich für 3 Tage „gebucht“.
senmonorom! ein ort im osten in den ‚kühlen‘ hügeln.
Kambodscha live!
Da muß ich dann unbedingt das nächste Mal hin!
und dann das noch: meine freundin war in laos und in kambodsch
und sie fand laos schöner. ich war nur in k. und fand es
grossartig.
Witzig, so ganz pauschal haben wir das auch gesagt (nach 2 Wochen Laos und 2 Wochen Kambodscha), aber eigentlich kann man diese 2 doch sehr unterschiedlichen Länder nicht vergleichen. Die Menschen in Laos empfand ich als ruhiger, sensibler, naiver… (mit naiv meine ich, naiv dem Tourismus gegenüber, d. h. da kann noch viel kaputt gemacht werden, leider). Die Kambodschaner traten (meiner Meinung nach) ein bißchen selbstbewußter Ausländern gegenüber auf, waren weniger scheu und sehr neugierig. Nichts dieser Eigenschaften ist abfällig gemeint, ich habe diese beiden Völker sehr ins Herz geschlossen und werde bestimmt wieder nach Laos und K. fahren.
und noch zwei dinge.: an der grenze verlangen sie Dein
impfpass!
Nehme an, Du bist über Land eingereist? Wir sind am Airport angekommen und die Abfertigung dauerte 1 Minute.
wir haben uns beide eine malaria in k. eingefangen, weil wir
so blauäugig waren und nicht geschluckt haben! also unbedingt
prophylaxe mit UND EINNEHMEN (hohen risikogebiet)
Oh, da haben wir ja Glück gehabt. Wie unterschiedlich doch die Informationen sind. Uns hat jeder abgeraten von Prophylaxe, da wir eigentlich keine Sumpfgebiete angesteuert hatten. Auch die dort lebenden Ausländer haben uns beschwichtigt bloß nichts zu nehmen.
Viele Grüße von einem großen Asienfan,
Christiane