Preislich kein Limit? Dann nimm eine Canon EOS 1Ds Mark II, für den Anfang mit EF 24-70/2.8 L und 70-200/2.8 L IS. Dann bist Du allerbestens gerüstet für kaum 9500 EUR. 
OK, aber mal ernsthaft. Du suchst also etwas für eher schlechte Lichtverhältnisse, also hast Du zwei Möglichkeiten. Entweder eine Kamera mit gutem Blitz, der auch indirekt blitzen kann. Müsste also ein Aufsteckblitz sein, die gibt es für SLR-Kameras und die besseren Kompakten. Der Blitz wird allerdings wahrscheinlich die Lichtstimmung zerstören, Du hast dann nicht mehr das Licht der 60W-Birne, sondern ein komplett ausgeleuchtetes Bild.
Wenn Du das nicht willst, kommt nur die andere Möglichkeit in Frage, eine Kamera mit
a) lichtstarkem Objektiv (das bedeutet, es gelangt viel Licht durch die Linse, beschrieben wird es durch die kleinen Zahlen hinter der Brennweite, z.B. 2.8-3.5 oder so. Je kleiner diese Zahl ist, desto besser). Damit erreichst Du kurze Belichtungszeiten, so dass die Personen nicht verwischen.
und b) brauchbaren hohen ISO-Werten. Hier geht es um die Empfindlichkeit des Chips. Je höher der ISO-Wert, desto mehr Licht nimmt der Sensor in der gleichen Zeit auf. Bei den Kompaktkameras geht mit hohen ISO-Werten die Bildqualität allerdings ruckzuck in den Keller. Hier sind die DSLRs klar im Vorteil.
Eine Kompakte, die das Rauschen auch ganz gut im Griff hat, ist die Fuji Finepix F10 oder F11 (ist heute schon das zweite mal, dass ich die empfehle
).
Wenn es etwas Größeres (und auch Teureres) sein darf, die Finepix S9500 verwendet die gleiche Technologie und bietet wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten und ein besseres Objektiv.
Am besten sind aber trotzdem die DSLRs geeignet, da sie aufgrund ihres größeren Chips direkt im Vorteil sind, was Bildqualität angeht. Aber dann muss für die genannten Verhältnisse auch ein ordentliches lichtstarkes Objektiv dabei, das durchaus nochmal den Preis der Kamera oder mehr kosten kann.
Wie Du siehst, Du hast die freie Auswahl 