Kaminholz

Hallo,

hoffe, ich bin hier richtig. Ich habe vor einiger Zeit mal ein paar ziemliche Stücke Holz an der Landstraße aufgelesen, alle von einem Stamm stammend, die ich nun, nachdem sie trocken waren, im Kamin verfeuert habe. Alle paar Tage einen Brocken. Jedesmal ist mir aufgefallen, daß praktisch sofort vom Kamin (bzw. vom Holz) ein süßlicher, fast parfümartiger Geruch ausgegangen ist. Weiß jemand, was das für eine Bewandtnis hat, welches Holz das war?

Danke Antal

Hallo, Antal,

Jedesmal ist mir aufgefallen, daß praktisch sofort vom Kamin
(bzw. vom Holz) ein süßlicher, fast parfümartiger Geruch
ausgegangen ist. Weiß jemand, was das für eine Bewandtnis hat,
welches Holz das war?

Deine Frage wirft natürlich sofort eine Reihe von weiteren Fragen auf.

  • welche Art von Holz war es? Hartholz - Weichholz?
  • war die Rinde noch dran und wie sah die aus?
  • welche Farbe hatte das Holz? die Rinde?
  • Irgendeine Idee, welche Art von Holz das gewesen sein könnte? (welche Bäume standen am Fundort herum?)

Es gibt eine Reihe von Holzarten, die einen durchaus charakteristischen Duft verbreiten, wenn sie verbrennen. Der „parfümartige“ Geruch jedoch läßt mich schon an Chemie denken.
Ohne nähere Beschreibung und/oder Untersuchung jedoch wird sich aber schwerlich eine Erklärung finden lassen.
Gruß
Eckard.

Also, ich bin heute dort noch mal vorbeigefahren, um mir das noch mal anzusehen, obwohl das relativ wenig Aussagekraft hat. Es ist jetzt Januar, war damals April, oder Juni, keine Ahnung mehr.

Diese Bäume, unten vielleicht ein Durchmesser von 30, 40 cm, standen an der Böschung einer 4 spurigen Durchgangsstraße, wurden gefällt weil wohl hinderlich, in metergroße Stücke geschnitten und dann ewig liegen gelassen. Keiner wollte sie wohl haben.

Die Rinde war grau, fast glatt, nach unten, zum dickeren Teil hin vielleicht sogar ein wenig rissig.

Nachbarbäume, die heute noch dort stehen (vielleicht wurde nur ausgedünnt), tragen jetzt wenige, vertrocknete Blätter, einige haben, trotz eichenmäßiger Blattform, ebenfalls glatte Rinde, andere zeigen runde Blattformen (aber eben immer jetzt im Januar).

Die Farbe des Holzes: hell.

Aber, mir ist schon klar, diese Beschreibung taugt so nichts. Es ist klar, es war keine Fichte, keine Tanne, überhaupt kein Nadelbaum, es war auch keine Birke, keine…; aber was es war, keinen Schimmer. Udn ich hatte mit meiner Frage eher gehofft, daß jemand sagt: Aaaah, kenne ich schon, wenn die so riecht, das kann nur ein … gewesen sein. Die riechen immer so.

Ich werde mal bis ins Frühjahr warten.

danke Dir jedenfalls erst mal

Antal

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Ahorn!

Ahorn!

riecht der immer so stark?

Antal

Hi antal,

nach Deiner Beschreibung könnten das Hainbuchen sein. Aber ob die beim Verbrennen solche Gerüche/Düfte abgeben, kann ich nicht sagen.

Gandalf

Ahorn!

Danke Dir Max, für diesen Hinweis. ich glaube, das isses, und zwar, weil mich nachträglich der Rauchgeruch irgendwie an das erinnert, wie der amerikanische „Ahornsirup“ riecht. Meine ich jedenfalls, habe allerdings schon lange keinen mehr gegessen.

Wie kommst Du auf diese kurze, präzise Aussage? kennst Du den Rauch-Geruch?

Wo kriegt man bewußt Ahorn Holz her, um ads noch mal zu testen?

Antal

Hallo !

Deine Bemerkung : „Eichenmäßige Blattform“ hat mich darauf gebracht. Auch, wenn Du es vielleicht ganz anders meinst.
Ein Eichenblatt kennst Du ganz sicher, davon bin ich ausgegangen. Ahorn ist ähnlich, aber eben nur eichenmäßig.
Vom Geruch könntest Du recht haben, denn der Sirup wird aus dem Stamm gezapft.

Gruß Max

noch ne variante
buche???
rinde grau, glatt, stellenweise ganz leicht rissig, blätter oval, ganz leicht gewellter rand, ein klein wenig haarig im jungen zustand
hainbuchenrinde ist dunklergraubraun mit hellen streifen (‚tiger-rinde‘)
über gerüche weiss ich allerdings nichts
muschel

hi antal,
teurer weg: geh zu einem sägewerk und hol dir ein stück ahorn… oder von sonst jemand, der viel holz hat, vielleicht auch kaminholz (viele kennen die arten, die sie so verheizen). ahorn ist allerdings nicht das typische kaminholz.
muschel