Kammergetrocknete Dielenbretter vs. nachgetrocknet

Hallo Holzwürmer,

der Ausbau des Dachgeschosses nähert sich schrittchenweise dem Ende und langsam fange ich an, mir Gedanken über den Bodenbelag zu machen.
Das es Dielenbretter werden ist soweit klar, aber welches Holz und welche Qualität ist noch nicht beschlossen.

Bei der Information über verschidenen Holzqualitäten hat mir ein Herr ganz besonders speziell nachgetrocknetes Holz ans Herz gelegt, weil es, im Gegensatz zu kammertrockenen Holz deutlich weniger schwindet --> keine oder deutlich weniger Fugen zwischen den Brettern.

Da stellen sich für mich einige Fragen:

  • Wenn das Holz feucht wird, gewollt (Putzen) oder nicht (Überschwemmung); quillt bzw. verwirft es sich nicht stärker als kammergetrocknetes?

  • ist der deutliche Aufpreis in Relation zum Nutzen gerechtfertigt?

  • gibt es andere Vor- bzw. Nachteile?

‚Meine‘ Holzwürmer haben nach eigener Aussage zu wenig Erfahrung im Verlegen von Dielenbrettern, speziell mit diesen nachgetrockneten, daher meine Frage hier.

Gandalf

Hallo Gandalf,

was versteht der gudsde unter nachgetrocknetem Holz?
Kammergetrocknetes ist in der Tat noch recht feucht. Es gibt auch mikrowellengetrocknetes. Ab einer Restfeuchte unter 5% ist ein Aufquellen nicht mehr möglich. Bei kg. kommst du nicht unter ca. 15%.

Andererseits darfst du Dielen nicht auf Spannung verlegen. Ein gewisser Spielraum sollte bleiben, da sanierte Häuser stets noch arbeiten.

Gruß
Frank