ich hatte nun schon öfter Probleme beim Durchziehen von neuen Elektroleitungen (für Wechselschaltungen etc.)in der vorhandenen Verrohrung meines neuen Hauses.
Besonders bei Decken(Boden)-Wandübergängen komme ich oft nicht weiter, obwohl in den Rohren noch Platz für zusätzliche 1,5 mm Leitungen wäre. Für das Durchziehen verwende ich eine Nylon-Feder mit ca. 15 cm langer biegbarer Spitze.
Gibt es Tricks, oder andere Werkzeuge (Metallfeder?) um doch, bzw. einfacher durch die Rohre durchzukommen?
Leitungen wäre. Für das Durchziehen verwende ich eine
Nylon-Feder mit ca. 15 cm langer biegbarer Spitze.
Normalerweise benutzt man bei sowas ein Gleitgel. Benutzt Du das? Wenn nicht, hast Du die Ursache.
Gerade an den von Dir angesprochenen Übergängen kommt es zu Problemen, weil das Rohr eine Kurve macht, die Leitung jedoch starr ist. Sie biegt sich also nur soweit wie nötig und verursacht dadurch dann in solch einer Kurve Reibungskräfte.
Es kommt natürlich auch drauf an, welche Rohre dort liegen. Es gibt welche, die sind dünnwandig und schwarz und haben eine Art geriffelte Oberfläche. Diese benutzt man normalerweise für Wände und Decken. Dann gibt es noch welche, die sind grau und mehr gummiartig. Diese sind (relativ) trittfest und werden für den Fussboden benutzt. Da sie innen aber eine leicht gummiartige und ebene Oberfläche haben, fällt es bei diesen Rohren (zumindest meiner Meinung nach) schwerer, die Leitungen durchzuziehen.
Hi Alex,
die Kabel kommen also umd ie Kurven/Ecke/Knicke nicht rum/durch… und du hast wahrscheinlich das Problem, das die Nylonfeder nicht stabil genug ist.
Kann das sein ?
Ich würde am Ende der Feder noch ein ganz dünnes Stahlseil befestigen… da dran erst das Kabel.
Sobald die Nylonfeder „durch“ ist und du das Stahlseil in der Hand hast, kannst du das Kabel mit KRAFT durch den Kanal ziehen… ohne dass etwas reißt (außer dem Kabel *g*)
ich hatte nun schon öfter Probleme beim Durchziehen von neuen
Elektroleitungen (für Wechselschaltungen etc.)in der
vorhandenen Verrohrung meines neuen Hauses.
Hi Alexander,
Wechselschaltungen haben den Nachteil, bei Erweiterung, mußt du wieder vieles neu einziehen um da nen Kreuzschalter einzuintegrieren.
Warum nicht gleich nur Taster verwenden und ein Stromstoßrelais im Kleinverteiler, kann auch Stromstoßschalter sein, verwechsel das immer, einbauen.
Dann brauchst du beim Einbau eines neuen Schaltpunktes nur noch 2adrig zum nächst gelegenen Taster.
Gruß
Reinhard
Ich werde es mal mit Gleitgel versuchen, da ich diesmal bereits nach etwa 2 Metern (Wand-Bodenübergang) mit der Einziehfeder nicht weiterkam.
Bei meinem Vorhaben geht es darum, das Licht im Untergeschoß mittels Wechselschaltung auch im Erdgeschoß schalten zu können. Es gibt bereits eine Wechselschaltung (EG und UG) für die Treppenbeleuchtung - durch dieses Rohr möchte ich nun gerne die 2 zusätzlichen Leitungen für die UG-Beleuchtung
(Doppelwechselschalter für UG und Treppe) einziehen.
Nochmals besten Dank,
Alexander
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
wenn es in einem Leerrohr klemmt, sollte man die anderen Leitungen erst nochmal entfernen und dann alle Leitungen zusammen einziehen. Sonst (insbewsondere bei dem tollen Tip mit dem Stahldraht) kann es passieren, dass man grad in einer Rohrkrümmung die eine Leitung über die andere zieht und deren Isolierung dabei ‚durchsägt‘. Zudem vermindert man dann ganz heftig die Reibung - die Kabelisolierung ist lange nicht so rutschig wie die vom Leerrohr.
Gruß
loderunner (dessen Leerrohre auch immer eine Nummer zu klein sind)