Hallo,
gebe zu es is keine so leichte Frage, aber weiß jemand grob wieviel deutsche Kampfschwimmer es im 2. WK gab und welche Einheiten wo stationiert waren? Gibts im Internet vielleicht irgendwo genauere Infos?! Hab leider bisher nix gefunden…
mfg - JENS
Hallo,
Hallo, hier gibt es ein relativ neues Buch zu den deutschen Kampfschwimmern in WK II:
http://www.christian-schmidt-fachbuchhandlung.de/pro…
Es gibt auch noch ein älteres Buch von Ruge: Und sie liebten doch das Leben. Ich habe das irgendwo in einer Kiste vergraben. Ruge beschreibt Ausbildung(bei Venedig) und Einsätze(Frankreich, Belgien, Deutschland) 1944 und 1945) der Kampfschwimmer. Wenn ich mich recht entsinne wurden so um die 30 ausgebildet. Weiterhin geht er auf Marinekleinkampfmittel, wie Linse Seehund etc. ein.
Gruss
Rainer
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Hi,
danke für deine schnelle Antwort. Mein Opa war einer dieser Kampfschwimmer, leider redet er net sehr gerne darüber. Das Thema interessiert mich allerdings brennend… Vielleicht könntest du mal in deinem Buch nachblättern? Es geht mir um einen Einsatz im östlichen Deutschland, wo zeitgleich 16 Brücken - die bereits von den Alliierten kontrolliert wurden - in die Luft geflogen sind… Sind dort Namen erwähnt, oder welches der darauf folgende Einsatz war?
Danke schön - JENS
Hallo,
Hallo, hier gibt es ein relativ neues Buch zu den deutschen
Kampfschwimmern in WK II:
http://www.christian-schmidt-fachbuchhandlung.de/pro…
Es gibt auch noch ein älteres Buch von Ruge: Und sie liebten
doch das Leben. Ich habe das irgendwo in einer Kiste
vergraben. Ruge beschreibt Ausbildung(bei Venedig) und
Einsätze(Frankreich, Belgien, Deutschland) 1944 und 1945) der
Kampfschwimmer. Wenn ich mich recht entsinne wurden so um die
30 ausgebildet. Weiterhin geht er auf Marinekleinkampfmittel,
wie Linse Seehund etc. ein.
Gruss
Rainer
Hi,
danke für deine schnelle Antwort. Mein Opa war einer dieser
Kampfschwimmer, leider redet er net sehr gerne darüber. Das
Thema interessiert mich allerdings brennend… Vielleicht
könntest du mal in deinem Buch nachblättern? Es geht mir um
einen Einsatz im östlichen Deutschland, wo zeitgleich 16
Brücken - die bereits von den Alliierten kontrolliert wurden -
in die Luft geflogen sind… Sind dort Namen erwähnt, oder
welches der darauf folgende Einsatz war?
Danke schön - JENS
Habe ich richtig gelesen? Dein Opa war einer der Überlebenden aus der Suizidtruppe? Entschuldige die Formulierung, aber den Geschichten meines Vaters zu urteilen sollen sie in erster Linie ausgebildet worden sein um Sprengladungen an feindliche Schiffe zu deponieren, ungeachtet ob die Zeit für den Rückweg ausreichte oder nicht - fast nach den Vorbild der Japaner.
Das Dein Opa nicht viel darüber redet kann ich mir gut vorstellen. Merke Dir für die Zukunft (gilt auch für Berufe und allg.):
Leute die über solche Themen freiaus reden waren nicht unmittelbar daran beteiligt, zudem ist mindestens 50% geflunkert.
Leute die nicht darüber reden, wollen das traumatische vergessen, sind irregeleitet worden (aus Scham) oder sie sind dem Tod von der Schippe gesprungen u. dgl. i.d.R. bzw. u.U. sehen diese Leute sehr alt aus im Gegensatz zum tatsächlichen Alter.
Habe ich richtig gelesen? Dein Opa war einer der Überlebenden
aus der Suizidtruppe? Entschuldige die Formulierung, aber den
Geschichten meines Vaters zu urteilen sollen sie in erster
Linie ausgebildet worden sein um Sprengladungen an feindliche
Schiffe zu deponieren, ungeachtet ob die Zeit für den Rückweg
ausreichte oder nicht - fast nach den Vorbild der Japaner.
Das Dein Opa nicht viel darüber redet kann ich mir gut
vorstellen. Merke Dir für die Zukunft (gilt auch für Berufe
und allg.):
Leute die über solche Themen freiaus reden waren nicht
unmittelbar daran beteiligt, zudem ist mindestens 50%
geflunkert.
Leute die nicht darüber reden, wollen das traumatische
vergessen, sind irregeleitet worden (aus Scham) oder sie sind
dem Tod von der Schippe gesprungen u. dgl. i.d.R. bzw. u.U.
sehen diese Leute sehr alt aus im Gegensatz zum tatsächlichen
Alter.
Ja, hast richtig gelesen
Ich weiß nur einiges über das was er gemacht hat, weil ich selbst mal Soldat war und er mir a bissel was von „früher“ erzählt hat. Aber leider isser net genauer auf seine Einsätze eingegangen, wollte da auch net weiter „bohren“. Ich denk mal, wenn ich es lese, dann weiß ich auch wieder wo er stationiert wurde… Von einem Einsatz weiß ich auch a bissel was, aber da gibts noch große Lücken. Aber die scheinen sich net schließen zu lassen, ohne ihn selbst zu fragen, und das möcht ich net… So wichtig isses mir dann doch net, dass ich irgendwelche Traumas wieder hervorrufe…
Mfg - JENS
Wenn dein Opa nichts erzählt, ist es schlecht. Falls er aber irgendwann einmal verstorben sein sollte, kannst du Auskünfte aus den alten Akten bekommen.deine Eltern müßten da evtl. für dich eine Vollmacht unterzeichnen. Für meinen Vater waren da immerhin Ausbildungszeiten und Hospitalaufenthalte zu entnehmen. Bei deinem Opa wird da sicherlich mehr zu erfahren sein. Falls du diese Spur - für später - verfolgen willst, kann ich dir die Anschrift raussuchen.
Gruß
rakete
Danke für deine Hilfe. Aber ich denke mal es is die gleiche Adresse wie im FAQ steht oder? Hab gehofft, dass irgendwo detailierte Infos über Einsätze einzelner Einheiten zu finden sind, vielleicht hätte ich dort anfangen können zu recherchieren… So viele Kampfschwimmer gab’s ja net, da muss doch irgendwer Aufzeichnungen gemacht haben?!
Mfg - JENS
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Ja, hast richtig gelesen
Ich weiß nur einiges über das was
er gemacht hat, weil ich selbst mal Soldat war und er mir a
bissel was von „früher“ erzählt hat. Aber leider isser net
genauer auf seine Einsätze eingegangen, wollte da auch net
weiter „bohren“. Ich denk mal, wenn ich es lese, dann weiß ich
auch wieder wo er stationiert wurde… Von einem Einsatz weiß
ich auch a bissel was, aber da gibts noch große Lücken. Aber
die scheinen sich net schließen zu lassen, ohne ihn selbst zu
fragen, und das möcht ich net… So wichtig isses mir dann
doch net, dass ich irgendwelche Traumas wieder hervorrufe…
Mfg - JENS
Ich kann Dir zwar nicht weiterhelfen, aber ich kann Deine Entscheidung beeinflussen Deinen Wissensdrang zu forcieren.
Zu dem schon geschriebenen möchte ich zwei Tatsachen schreiben:
Der Bruder meines Vaters war bei der Waffen-SS; vom Alter her muß das im letzten Kriegsjahr gewesen sein. Er hat uns Kleinkindern erzählt das sie mit Totenköpfen Kegeln gespielt haben (Wahrscheinlich stand das Grimmsche Märchen „Von einem der auszog das Gruseln zu erlernen“ Pate) u.dgl. Durch ein Zufall, bei einer Kleinstadt von 30.000 Einwohner ist das gut möglich, lernte mein Vater ein Unternehmer kennen der in der gleichen Truppe und auch mit von den Querulanten wie mein Onkel war und diese Tatsache von sich aus preisgab ohne nachgefragt zu werden, als sehr glaubhaft einzustufen ist.
Nach der Ausbildung wurden sie nach Westen verlegt. Schon schnell hatten sie die Nase voll in Zelt bei Regen zu campieren wo der Kopf drausen zu sehen sein mußte. Sie gingen in die Scheune die in Steinwurfweite stand. Wahrscheinlich haben sie den Morgenappel verschlafen oder konnten sich nicht mehr zurückschleichen. Es wurde sofort eine Ringfahndung nach den Fahnenflüchtigen eingeleitet. Er soll in der ersten kleinen Gruppe den Unterschlupf verlassen haben.
Wir haben ihn nie darauf angesprochen und er hatte diese Tatsache nie erzählt. Er hatte diese Tatsache mit ins Grab genommen.
Wenn es für Dich wichtig ist, so frage nach. Du kannst sicher sein, daß er eher absichtlich etwas vergißt zu sagen, als Halbwahrheiten zu erzählen.
Die Leute die von sich aus die Geschichten erzählen steigern sich immer mehr hinein, nach Käptn Blaubär. Apropos Halbwahrheiten: Der größte Flunkerkönig war mein Großvater. Als sech-achtjähriger Bengel fällt dann allein der Kiefer nach 6-8 Stunden Hören runter. Und wo er schon in der Welt überall gewesen war … (damals, zu meiner Zeit, war Briefmarkensammeln in und war ein Ansatzpunkt mich zu begeistern), was ich im nicht absprechen möchte - aber eher wahrscheinlich mit dem Finger auf der Welt- oder Landkarte. Und das was er erlebt hatte im ersten und zweiten WK … Dann nach einer dieser „Konsultation“ sagt ich einmal zu meiner Oma und Tante im Nachbarhaus:„Auf dem Großvater könnt ihr stolz sein, daß war ein Held“ - worauf die Tante die Arme hob, aufstand und mit dem Worten „Hör auf“ fluchtartig den Raum verließ.
Die Frage ist dann, was kann man so ein Flunkerkönig noch glauben … Unter dem Vorsatz es muß doch ein Körnchen Wahrheit sein geht man denen doch auf dem Leim. Eine Tatsache, die noch nach seinem Tod uns beschäftigte wahr die sagenhafte große Goldsammlung aus dem Mittelalter,dessen Favorit eine Goldmünze aus dem 11.Jh. war. Wir Kinder waren Zeuge, wer weiß was er uns zu sehen gab (in diesem Alter konnte man kaum lesen und man nahm auch einige Dinge nicht besonders ernst). Und dann hatte jemand aus seiner Freimaurerloge eine entwendet wo er sie das letztemal zeigte. Kurz, mein Flunkeronkel suchte mit dem Spaten nach der Münze und verschonte dabei auch Pfeiler und Gehwegplatten nicht (damals gab es noch keine Metalldedektoren). Erst als er mit schweren Gerät anrückte, wurde er von der Verwandtschaft gestopt. Bis auf einen leeren Topf wurde im Garten nichts gefunden (man stelle sich vor, der Großvater schaute dieser Aktion aus dem Himmel zu - manchmal ist das wirkliche Leben besser als ein Fernsehfilm).
MfG
Hallo,
habe einmal etwas gegoogelt. Habe dabei das hier gefunden:
http://www.deutsche-marinegeschichte.de/geschichte/K…
Gruss
Rainer
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