Kanalarbeiten: Unser Klo übergibt sich!

Guten Tag,

ich muss mich gerade etwas zügeln, weil ich nicht fassen kann, dass meine Mitbewohnerin und ich uns heute bereits ein zweites Mal mit der Tatsache auseinander setzen müssen, dass sich der komplette Inhalt unserer Toilette in unserem Badezimmer ergießt.

Bereits vor einigen Wochen wurden in unserer Straße Kanalarbeiten durchgeführt und als wir an einem Abend aus dem Kino kamen, fanden wir die erste Überschwemmung vor. Das ganze hat einen so großen Ekelfaktor, dass das Bad danach auch nach mehrmaligem Putzen immer noch das Flair einer dekontaminierten Zone hatte.
Allerdings meinte unser Vermieter damals, das könne mit den Kanalarbeiten nichts zu tun haben.

Und heute? Am Kanal wird wieder gearbeitet und der ganze Mist passiert schon wieder, unser Bad steht erneut unter KLOwasser!
Das ist doch nicht normal.

Der Versuch mal draußen mit dem Arbeiter zu sprechen resultierte in: „Abspülen, dann ist das weg!“
HALLO?
Die Nummern, die in dem Rundschreiben stehen, das die Lärmbelästigung ankündigt sind nie zu erreichen und letztendlich können WIR das alles wieder sauber schrubben.

Kann man sich in solchen Sachen mit einer Beschwerde an die Stadt melden oder ähnliches? Wenn das nochmal passiert, dann komm ich echt nicht mehr klar.
Wer will schon, dass sein komplettes Bad mit Klowasser eingeseift wird?
Abartig, echt!

Was kann ich tun?

Guten Tag,

Allerdings meinte unser Vermieter damals, das könne mit den
Kanalarbeiten nichts zu tun haben.

Hier irrt der Vermieter. U.U. ist er sogar von der Stadt o. Gemeinde darüber informiert worden, dass zum Zeitpunkt der Kanalarbeiten keine Abwässer eingeleitet werden sollen.
Hintergrund: je nach Umfang bzw. Art der Arbeiten wird ein Teil des Hauptentwässerungstranges mit einem Ballon verschlossen, damit man am Kanal ohne nachfliessendes Schmutzwasser arbeiten kann. Sonst würden die Arbeiter ja in der Sch… rödeln.

Kann man sich in solchen Sachen mit einer Beschwerde an die
Stadt melden oder ähnliches? Wenn das nochmal passiert, dann
komm ich echt nicht mehr klar.

An die entsprechende Behörde wenden, und zwar sofort. Die zunächst als Auftraggeber und die ausführenden Firmen haben dafür Sorge zu tragen, dass aus ihrem Tun keiner zu Schaden kommt.

Gruss

A