Was ist so schlimm sich mit dem BR zu einigen? Warum will man
unbedingt die „Herr im Haus“ mentalität durchsetzen.
*seufz* Ich sehe die Gefahr, daß wir uns vom Thema entfernen… Mal sehen.
Der Ursprungsbeitrag sowie die Folgebeiträge haben bei mir den Eindruck erweckt, als sei die Autorin nicht so sehr an einer gütlichen Einigung, sondern vielmehr am Durchsetzen einer Forderung interessiert, also keine „Miteinander“-Einstellung, sondern mehr ein „Gegeneinander“.
Zu den Betroffenen, die deutlich weiter weg wohnen, habe ich mich nicht geäußert, 300-400 km sind in diesem Fall Welten von 150km entfernt. Bei einer Durchschnittgeschwindigkeit von 70 km/h ergebn sich im letzteren Fall ca. 2 Std., im Gegensatz zu ca. 5 Stunden - erheblich mehr!
Ich versteh nicht, wo das Problem ist… Echt nicht. Was ist
so schwer daran mal um 6 aufzustehen? Ist selbst für einen
Studenten wie mich eine nicht ungewöhnliche Zeit.
Du scheinst tatsächlich von Arbeitsabläufen in einem
Betriebsratsgremium wenig Ahnung zu haben.
Du scheinst mit Deiner Antwort keinen Sachbezug herstellen zu wollen. Schade. Ergäbe sich doch tatsächlich eine Weckzeit von 5:30 Uhr bei angenommenen 2 Stunden Fahrtzeit sowie ~30 Minuten für duschen, ankleiden und ein Frühstücksbrot mit Kaffee PLUS 30 Minuten Pufferzeit, falls es doch länger dauert.
Ich denke, was Termine angeht, läuft das in einem BR-Gremium nicht anders als sonstwo.
Wer sich
nicht traut, Auto zu fahren, der sollte es sein lassen. Wer
nicht mobil ist in einem Job, der Mobilität erfordert, ist für
den Job nicht geeignet. Basta.
Das ist seit langem das dümmste was ich gelesen habe.
Verallgemeinert steht da, wenn eine Eigenschaft X Vorraussetzung für einen beliebigen Job ist, dann ist ein Mitarbeiter, der X nicht erfüllt, für den Job nicht geeignet. Desweiteren, daß jemand, der sich Auto fahren nicht traut, es sein lassen sollte.
Erkläre mir bitte, was daran dumm ist.
Immer dieses Gejammer wegen
Selbstverständlichkeiten. Arbeit bedeutet doch nicht, alles in
den Arsch geschoben zu bekommen.
Selbstverständlich wäre es wenn der Arbeitgeber sich mit dem
BR auf einen Termin einigen würde. Basta.
Selbstverständlich wäre es, wenn (man differenziere hier, s.o.!) die Originalautorin einfach mal 2 Stunden früher aufstehen würde, um dann dahin zu fahren und ihre Energie auf die Belange der Arbeitnehmer zu konzentrieren, anstatt sich Sorgen um ihre Müdigkeitsfältchen zu machen; denn genau so kommt es bei mir an.
Ich habe keine Ahnung, wer den Termin festlegt, aber wenn derjenige das nunmal so tut, dann sollte sich jeder, der ein Problem damit hat, mit jenem einigen, und zwar nicht mit Hilfe von Forderungen und Androhung eines Verfahrens, sondern mit freundlich, aber bestimmt vorgebrachten Sachargumenten.
Das ist in meinen Augen keine Rechtsfrage, sondern eine Frage des gesunden Menschenverstandes.
Letztendlich ist Arbeit immer noch Arbeit - man tut etwas und bekommt Geld dafür. „angenehm“ oder „bequem“ sind da keine notwendigen Eigenschaften. Die so viel weiter weg arbeitenden Kollegen stehen etwas anders da: ihre Fahrtzeit (Hin und zurück) plus der voraussichtlichen Dauer der Veranstaltung sind doch arg lang.
Ich habe mal einen Beruf gelernt und ausgeübt, in dem 24-Std.-Schichten üblich waren, ebenso wie Son- und Feiertags-Dienste. Daher kann ich für solchen (in meinen Augen) Kinderkram kaum Verständnis aufbringen.