Kann man unter DOS nach allen files mit bestimmten Endungen
suchen (z.B. .doc oder .pdf, oder .txt), auch wenn sie and
verschiedenen Punkten auf C:\ abgelegt sind?
Ja, „DIR *.doc /s“, wobei das /s dafür sorgt, dass alle
Unterordner des aktuellen Verzeichnisses mitdurchsucht werden.
Das klappt nur, wenn man sich im Rootverzeichnis befindet. Sonst müsste der Befehl lauten:
dir c:*.doc /s
Und wenn die Liste zu lang wird, kann man sie in eine Datei schreiben lassen:
dir c:*.doc /s > c:\liste.txt
und diese Datei liste.txt dann mittels Editor (oder Wordpad, wenn sie richtig lang ist) anschauen.
Uebrigens werden sie dann nicht mit dem orignalen Namen
angezeigt, sondern als „recovered_word“ bezeichnet und
durchnummeriert angegeben.
Hast Du denn diese „recovered_word“-Dateien schon mal durch
den Schredder geschickt?
Hi,
tja, das ist ja das frustrierende: RecoverMyFiles zeigt die Files zwar an (und erfindet intern den Namen Recovered_word fuer sie), doch kann man sie nicht von dort aus nicht shreddern, z.B. mit Rechts-Mausklick etc.
Und da die files bisher sonst nirgendwo offensichtlich angezeigt werden und keinen „objektiven“ Namen haben, kann ich sie sie nicht finden und manuell shreddern.
Ich hatte vorher eine andere Recovery-software probiert, die wesentlich weniger fand als „RecoverMyFiles“.
Gibt es sonst vielleicht ein Programm, das eine starke recover-funktion mit einer sicheren Elimination kombiniert? (ich glaube ich mache dies vielleicht ein neues Posting in Software oder so)
Ich werde Deinen Tip mit Suchen heute abend mal probieren. Vielen Dank uebrigens fuer die guten Hinweise!
Sepp
Kann man unter DOS nach allen files mit bestimmten Endungen
suchen (z.B. .doc oder .pdf, oder .txt), auch wenn sie and
verschiedenen Punkten auf C:\ abgelegt sind?
Ja, „DIR *.doc /s“, wobei das /s dafür sorgt, dass alle
Unterordner des aktuellen Verzeichnisses mitdurchsucht werden.
danke fuer den Tip. Habe es gemacht - die Dokumente sind aber
danach immer noch da. Sieht aus, als seien sie irgendwo anders
als im free-space abgespeichert. Irgendeine Idee?
Also wenn die Dateien unter Windows gelöscht wurden und dann der free-space korrekt überschrieben wurde, ist es absolut unmöglich die Dateien als solche wiederherzustellen. Bleibt die Frage, woher das Recovery-Tool die Dateinamen kennt. Dabei würde ich mich an Deiner Stelle nicht auf den lost files-Ordner konzentrieren. Ich vermute, das ist nur ein imaginärer Ordner mit dem das Programm versucht in der Baumstruktur übersichtlich die vorhandenen und die gelöschten Dateien zu trennen.
Ich glaube, das Programm liest entweder einen inzwischen verwaisten Teil der MFT aus oder den Windows-Index. Um die MFT zu berichtigen, d.h. nur die Dateien zu führen, die noch vorhanden sind, reicht das Ausführen von Scandisk mit der Option „Dateisystemfehler automatisch korrigieren“. Wahrscheinlicher scheint der Index, weil die MFT ohnehin aktuell sein sollte.
Deaktiviere zunächst unter Verwaltung>Computerverwaltung>Dienste und Anwendungen>Dienste den Indexdienst. Lösche dann nach einem Neustart unter Verwaltung>Computerverwaltung>Dienste und Anwendungen>Indexdienst die vorhandenen Kataloge. Danach kannst Du den Dienst wieder aktivieren.
Bleibt die Frage, woher das Recovery-Tool die Dateinamen kennt.
Nun, es gibt den Files ja auch nur Pseudonamen „Recovered_word_1“ usw.
Vielleicht sind sie allerdings ja wirklich irgendwo in einem (versteckten) Ordner abgelegt??
würde ich mich an Deiner Stelle nicht auf den lost
files-Ordner konzentrieren. Ich vermute, das ist nur ein
imaginärer Ordner mit dem das Programm versucht in der
Baumstruktur übersichtlich die vorhandenen und die gelöschten
Dateien zu trennen.
Vermutlich hast Du recht damit.
Ich glaube, das Programm liest entweder einen inzwischen
verwaisten Teil der MFT aus oder den Windows-Index.
Was ist die MFT?
Um die MFT
zu berichtigen, d.h. nur die Dateien zu führen, die noch
vorhanden sind, reicht das Ausführen von Scandisk mit der
Option „Dateisystemfehler automatisch korrigieren“.
Gute Idee, werde ich mal versuchen.
Wahrscheinlicher scheint der Index, weil die MFT ohnehin
aktuell sein sollte.
Deaktiviere zunächst unter
Verwaltung>Computerverwaltung>Dienste und
Anwendungen>Dienste den Indexdienst. Lösche dann nach einem
Neustart unter Verwaltung>Computerverwaltung>Dienste und
Anwendungen>Indexdienst die vorhandenen Kataloge. Danach
kannst Du den Dienst wieder aktivieren.
Hmmm, da muss ich mal sehen, wo ich das finde - ich benutze ein englisches Windows XP. Wenn man auf das Startkaestchen geht ist die Verwaltung dann der Knopf ueber den Druckern? Und Dienste und Anwendungen dann die Auswahl unten in der linken Spalte?
Meinst Du mit Katalogen Dateiordner? Oder andere Files mit einer bestimmten Endung?
Nun, es gibt den Files ja auch nur Pseudonamen
„Recovered_word_1“ usw.
Vielleicht sind sie allerdings ja wirklich irgendwo in einem
(versteckten) Ordner abgelegt??
Da würde mir nur der Ordner C:\System Volume Information einfallen. Seinen Inhalt kannst Du löschen/shreddern, wenn Du die Systemwiederherstellung deaktivierst (Rechtsklick auf Arbeitsplatz>Eigenschaften>Systemwiederherstellung) und dir dann mit Administratorrechten den Zugriff gewährst.
Hmmm, da muss ich mal sehen, wo ich das finde - ich benutze
ein englisches Windows XP. Wenn man auf das Startkaestchen
geht ist die Verwaltung dann der Knopf ueber den Druckern?
Wenn die Anzeige im Startmenü aktviviert ist, ja. Auf jeden Fall findest Du es in der klassischen Ansicht der Systemsteuerung
Und
Dienste und Anwendungen dann die Auswahl unten in der linken
Spalte?
Verwaltung>Computerverwaltung. In der linken Spalte ist dann ein Baum, auf Deutsch mit den drei Kategorien „System“, „Datenspeicher“, „Dienste und Anwendungen“. Unter dem letzten Punkt wiederum findest Du „Dienste“, wo Du den „Indexing service“ abschalten kannst. Der Indexdienst hat aber noch einen eigenen Punkt direkt unter „Dienste und Anwendungen“. Dort werden sog. Kataloge für einzelne Laufwerke angezeigt. Der Indexdienst katalogisiert Laufwerke, um Dateien schneller zu finden. Ich nehme an, dass RecoverMyFiles die Namen aus diesen Katalogen liest, obwohl die Dateien längst weg sind. Kataloge kann man bedenkenlos löschen, sie werden bei Bedarf automatisch neu erstellt.
Und wenn die Liste zu lang wird, kann man sie in eine Datei
schreiben lassen:
dir c:*.doc /s > c:\liste.txt
und diese Datei liste.txt dann mittels Editor (oder Wordpad,
wenn sie richtig lang ist) anschauen.
Gruß
loderunner
sehr hübscher Trick!
Und ein interessantes Ergebnis, da eine Menge Dokumente auftauchen - allerdings alle in den Ordnern, in denen sie regulär auch sein sollten (keine c:\lost files oder „Recovered_word“ texte). Also, noch keine Lösung.
Vermutlich nicht relevant, da ich FAT32 struktur habe.
Hähäähh? Dann funktioniert deine Festplatte nicht mehr und warum FAT32? Du hast doch XP oder etwa nicht?
Habe die beiden Indexing service elemente abgeschaltet wie
beschrieben.
Warum, welche Veranlassung gab es dazu? Wer hat dir diesen Rat gegeben, doch nicht etwa eine der bunt Bebilderten?
Ich glaube nicht, dass die Textfiles schon „weg“ sind, denn
RecoverMyFiles macht sie immerhin lesbar.
Du musst ein Tool nehmen, welche diese gelöschten Dateien mehrfach überschreibt. Obwohl dies noch keine Garantie dafür gibt, das sie hinterher nicht mehr herstellbar sind. Es gibt deutsche Unternehmen, die haben die gefundenen Festplatten aus den Ruinen des WTC wieder lesbar gemacht und daraufhin beim FBI eine Anzeige wegen Insiderwissen erstattet. Leider hat das den Toten auch nicht geholfen, dafür aber dem Besitzer der Gebäude und dem Präsidenten der USA. http://video.google.de/url?docid=-785990976534974382…
Normalerweise dürfte jeder Schlepptopp eine Recoverypartition besitzen. Also StartCD ins Laufwerk und Windows neu installieren. Damit wird die Startpartition gelöscht und neu geschrieben. Ich glaube kaum das euer Admin nachträglich mit hohem Kostenaufwand versucht, die gelöschten Daten wieder herzustellen. Ein absolut sicheres Löschen ist eh nur mit diesem Werkzeug http://www.fuetterer-werkzeugbau.com/images/serienfe… möglich. Manchmal hilft auch ein Grundlehrgang bei der nächsten VHS.
der hinterwäldler
– Die Benutzung des IE wird nicht auf Unwissenheit seines Anwenders
zurückgeführt, sondern vielmehr auf dessen Bequemlichkeit und dem
frommen Wunsch, das ausgerechnet das eigene System von gefährlicher
Malware verschont bleibt.
Da würde mir nur der Ordner C:\System Volume Information
einfallen.
Nachgeguckt: der Ordner ist leer.
Wenn die Systemwiederherstellung nicht schon vorher deaktiviert war, sollte der Ordner mehrere Objekte enthalten. Auch bei deaktivierter Systemwiederherstellung befindet sich meist eine Datei namens MountPointManagerRemoteDatabase dort. Alle Objekte in diesem Ordner sind versteckte Dateien.
Vermutlich nicht relevant, da ich FAT32 struktur habe.
Eine Notlösung wäre dann die Konvertierung in NTFS. Man kann hoffen, dass das Recovery-Tool sich durch das neu aufgebaute Dateisystem verwirren lässt.
Das geht in der Eingabeaufforderung durch den Befehl convert C: FS:NTFS /x.
Hängt aber davon ab, ob das dein Arbeitgeber haben möchte, wenn schon ungewöhnlicherweise FAT32 drauf ist.
Ich glaube nicht, dass die Textfiles schon „weg“ sind, denn
RecoverMyFiles macht sie immerhin lesbar.
Dann dann können sie noch garnicht gelöscht worden sein, da ja der freie Festplattenplatz schon überschrieben wurde. Überprüfe doch nochmal, ob versteckte Dateien angezeigt werden. Hast Du die Vernichtung des Free-space in Steganos wirklich richtig gemacht? Die sollte sehr lange dauern.