Liebe Experten, ich glaube, ich habe Pfeifferschen Drüsenfieber. Kann dies auch drei Monate anhalten, denn ich habe diese Symptome schon so lange. Welche Hausmittelchen kann ich verwenden, dass es mir wieder besser geht? Vielen Dank.
bin nur interessierter Medizin Laie und habe keine Ahnung
trotzdem gute Besserung
Liebe Experten, ich glaube, ich habe Pfeifferschen
Drüsenfieber. Kann dies auch drei Monate anhalten, denn ich
habe diese Symptome schon so lange. Welche Hausmittelchen kann
ich verwenden, dass es mir wieder besser geht? Vielen Dank.
Sorry ,ich kann da leider nicht helfen…
Bei Google und Wikipedia nichts gefunden ?
Viele Grüsse!
frank027
Liebe Experten, ich glaube, ich habe Pfeifferschen
Drüsenfieber. Kann dies auch drei Monate anhalten, denn ich
habe diese Symptome schon so lange. Welche Hausmittelchen kann
ich verwenden, dass es mir wieder besser geht? Vielen Dank.
Hallo Wer-Weiß-Was-Teilnehmer „schweigen75“
danke für Ihre Anfrage. Ich habe alles Wissenswerte zu Ihrer Anfrage zusammengestellt. Daraus geht auch hervor, dass sich die Erkrankung durchaus über viele Wochen hinziehen kann und es eine spezielle Therapie nicht gibt, allenfalls Medikamente, die die Beschwerden lindern.
Pfeiffer-Drüsenfieber aus WIKIPEDIA
Das Pfeiffer-Drüsenfieber, auch Pfeiffersches Drüsenfieber, Mononukleose, Infektiöse Mononukleose, Mononucleosis infectiosa, Monozytenangina oder Morbus Pfeiffer genannt, ist eine sehr häufige und normalerweise harmlose Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufen wird. Schätzungsweise 95 Prozent aller Europäer infizieren sich bis zum 30. Lebensjahr mit dem Virus, das durch Antikörper im Blut nachgewiesen werden kann. Bei den meisten Menschen, vor allem bei Kindern unter zehn Jahren, verläuft die Erkrankung ohne Symptome; bei Erwachsenen treten meist grippeähnliche Krankheitsanzeichen und nur selten Komplikationen auf.
Vor allem bei den wenigen Jugendlichen, die Symptome aufweisen, können zusätzlich Lymphknoten anschwellen und eine Halsentzündung beziehungsweise Mandelentzündung entstehen. Weiterhin können auch eine Milzvergrößerung, Bauch-, Muskel- oder Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Depression, Stimmungsschwankungen, allgemeine Schwäche, Ausschlag, Schwindel oder Orientierungsstörungen, Schüttelfrost, trockener Husten, Übelkeit und Nachtschweiß auftreten.
Die Viren befallen die Lymphknoten und die Organe des Lymphatischen Rachenringes, aber auch Leber, Milz und Herz. In der Regel tritt die Krankheit im Leben eines Menschen nur einmal auf, aber so wie bei anderen Herpesviren verbleibt das Epstein-Barr-Virus lebenslang im Körper und kann schubweise wieder aktiviert werden (oft fälschlicherweise als Reinfektion bezeichnet).
Langgezogene Krankheitsverläufe, die sich in abgeschwächter Form mitunter über Monate und Jahre erstrecken, sind selten und nicht zu verwechseln mit postinfektiöser generalisierter Schwäche und Müdigkeit mit einer Dauer bis zu einem Jahr, wie sie auch nach anderen Virusinfektionen auftreten können
Gewöhnlicher Verlauf
Die Inkubationszeit beträgt bei Kindern sieben bis 30 Tage. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist sie mit vier bis sieben Wochen schon deutlich länger.
Nach einer Primärinfektion beginnt die Krankheit häufig mit grippeähnlichen Beschwerden wie Fieber (38–39 °C), Gliederschmerzen, Leibschmerzen und starker Müdigkeit. Zusätzlich schwellen die Lymphknoten der Erkrankten an Hals, Nacken, selten auch unter den Achseln und an den Leisten an (Lymphadenopathie). Bei vielen der Betroffenen bildet sich außerdem eine Halsentzündung beziehungsweise Mandelentzündung (Angina tonsillaris), bei der ein eher schmutziggrauer statt weißer Belag auf den Mandeln entsteht, der nicht auf die Umgebung der Mandeln (Tonsillen) übergreift. Ziemlich auffällig ist daher bei vielen Patienten ein fauliger Mundgeruch (Foetor ex ore), Heiserkeit oder Sprechstörungen können hinzukommen. Bei vielen Patienten kommt Nachtschweiß als weiteres Symptom hinzu, dem durch unmittelbaren Wäschewechsel begegnet werden sollte, da sonst zusätzlich Erkältungssymptome hervorgerufen oder verstärkt werden können. Weiterhin können auch eine Milz- oder manchmal auch Lebervergrößerung, Bauch-, Muskel- oder Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Depression, Stimmungsschwankungen, allgemeine Schwäche, Ausschlag, Schwindel oder Orientierungsstörungen, Schüttelfrost, trockener Husten und Übelkeit auftreten. Die Krankheit dauert in der Regel nur wenige Wochen, kann sich jedoch auch über ein bis zwei Monate erstrecken. Nach Abklingen der akuten Symptome stellt sich in der Regel ein lebenslanger Trägerstatus ein, so dass es auch noch nach Jahren, z. B. bei Immunsuppression, zu Rezidiven kommen kann.
Ungewöhnlicher Verlauf
Asymptomatische Verläufe sind besonders bei kleinen Kindern möglich.
Außerdem kann diese Erkrankung auch chronisch verlaufen. Die Betroffenen leiden dann monate- oder jahrelang unter Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, depressiven Verstimmungen, Gefühlen von Antriebsschwäche und chronischen Lymphknotenschwellungen, insgesamt also einem starken Krankheitsgefühl ähnlich dem beim Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS).
Selten kann es wie bei vielen anderen Viruserkrankungen wie beispielsweise bei Influenza zu einer über Monate bis zu einem bis zwei Jahren anhaltenden Schwäche und Müdigkeit kommen, die allerdings nicht durch das Virus selbst hervorgerufen wird. Die eigentliche Infektion ist auch hier innerhalb weniger Wochen abgeklungen, jedoch erfolgt in diesen Fällen anschließend eine Überreaktion des Immunsystems. Bis dieses sich nach der erfolgreichen Abwehr des Virus wieder normalisiert hat, können geschwollene und/oder schmerzende Lymphknoten, Halsschmerzen, Schwäche, Müdigkeit bis zu mehreren Monaten anhalten.
Zudem ist bei einer Schwächung des Immunsystems ein erneutes Aktivwerden (Reaktivierung) des Epstein-Barr-Virus – wie bei allen Herpes-Viren – immer wieder möglich, wobei allerdings dann in diesen Fällen die Erkrankung in abgeschwächter Form verläuft.
Postinfektiöse Immunität
Da sich im Rahmen der Infektion Antikörper gegen das Virus bilden, besteht nach der ersten Infektion in der Regel eine lebenslange Immunität. Die Bedingungen, unter denen ein Rezidiv oder eine Reaktivierung stattfindet, ebenso die Häufigkeit des Auftretens solcher erneuten oder länger anhaltenden Erkrankungen, sind bislang nicht umfassend wissenschaftlich untersucht.
Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und würde mich über ein positives Feedback freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Edelgard Schotten
Liebe Experten, ich glaube, ich habe Pfeifferschen
Drüsenfieber. Kann dies auch drei Monate anhalten, denn ich
habe diese Symptome schon so lange. Welche Hausmittelchen kann
ich verwenden, dass es mir wieder besser geht? Vielen Dank.
…ich glaube, ich habe Pfeifferschen Drüsenfieber. Kann dies auch drei Monate anhalten? -Welche Hausmittelchen kann ich verwenden, dass es mir wieder besser geht?
Hallo schweigen75,
ja, leider kann die Mononukleose, so der medizinische Begriff des Pfeifferschen Drüsenfiebers, sehr lange Probleme bereiten. - Vorher sollte aber festgestellt werden, ob es sich überhaupt um diese Krankheit handelt. Dazu sollte Ihr Hausarzt, ein HNO-Arzt oder Internist durch Blutuntersuchungen auf Antikörper gegen das Epstein-Barr-Virus (siehe auch entsprechende Informationen zu diesem Virus bei Wikipedia), durch ein Differenzialblutbild, durch Untersuchungen von Leber und Milz (Labor und Ultraschall) die Diagnose sichern.
Erst dann können weitere Therapieempfehlungen genannt werden, die allerdings bei einer evtl. Bestätigung Ihrer Vermutungsdiagnose, nicht die Ursache direkt angehen können, sondern nur die Verbesserung des allgemeinen Immunstatus (z.B. KEINE Gabe von Kortison).
Ich wünsche Ihnen baldige Besserung.
R. Becker
HAllo,
als 1. mal Glauben ist nicht wissen. Ein Arztbesuch wäre sicher angebracht! Blutbildveränderung Hohe Leukos über 10.000, bei denen Lyphozyten einen recht hohen Anteil haben. Meist klingt es von allein ab. Wenn nicht sollte ein Antibiotikum genutzt werden ( kein Ampicillin ).
3 Monate ohne Besserung ist nicht normal. Es gibt viele andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, Angina tonsilaris, Rheuma, Tumorerkrankungen, Röteln usw.
Unterstützend und auch behandelnd würde bei Pfeiferschem Drüsenfieber folgende Schüssler Salze genommen:
Nr. 3. Ferrum Phosphoricum
Nr. 4. Kalium Chloratum
Nr. 5. Kalium Phosphoricum
Nr. 10. Natrium Sulfuricum
Nr. 11. Silicea
- Tag 2 Stunden lang abends alle 10 Minuten je Salz eine Tablette im Mund zergehen lassen
ab 2. Tag:
3 x tgl. je 2 Tbl. im Mund zergehen lassen. erstmal für 2 Wochen. Sollten die Beschwerden noch nicht abgeklungen sein solange weiternehmen bis dies der Fall ist.
Unterschätzen Sie die Symptome nicht!
Lieben Gruß
M. Freynick
Liebe Experten, ich glaube, ich habe Pfeifferschen
Drüsenfieber. Kann dies auch drei Monate anhalten, denn ich
habe diese Symptome schon so lange. Welche Hausmittelchen kann
ich verwenden, dass es mir wieder besser geht? Vielen Dank.