… oder wie anpassungsfähig ist der Mensch?
Hallo zusammen,
bei der Optimierung meiner Heizung bin ich auf folgende Frage gestossen:
Ich dachte zwar immer, ich sei ein Warmduscher, aber ich gewöhne mich nach 1-2 Tagen locker an eine Temperaturabsenkung um 0,5 °C. In meinem Arbeitszimmer bin ich inzwischen so weit, dass die Heizung abgeschaltet ist bei einer Temperatur von 14,8 °C. Wenn ich den Computer einschalte und 2 Stunde dort sitzte, steigt die Temperatur jedoch auf 16,2 °C.
Ich fühle mich dort inzwischen wohl und sitze dort über mehrere Stunde in kurzer Hose, allerdings mit einer dünnen Fleecejacke.
Mich interessiert nun, wie weit man das treiben kann? Sicherlich ist das individuell unterschiedlich, aber gibt es objektiv eine Grenze, bei der es ungesund wird? Wie anpassungsfähig ist der Mensch?
Gibt es wissentschafliche Untersuchungen zur Schwankungsbreite der Wohlfühltemperatur? Wann friert ein Eskimo und ist das dann noch gesund?
Könnte man eigentlich im Extremfall bei geöffnetem Fenster im Schlaf erfrieren, oder würde man vorher wach werden?
Gibt es Untersuchungen, zu der Frage, wie sich der Kalorienverbrauch zur Aussentemperatur verhält, oder kann man so etwas ausrechnen?
Da ich ja eigentlich die Heizung optimiere, um Kosten zu senken, wäre es ja dumm, wenn ich nun mehr essen müsste, bzw. ich müsste diese Kosten in meine Wirtschaftlichkeitsrechnung einfliessen lassen.
Danke.