Liebe/-r Experte/-in,
Wer weiss was? 26.10.2010
Mein Vater ist unbefreiter Vorerbe geworden nach dem Tode meines Großvaters. Nacherben sind wir 3 Enkel geworden wobei 1 minderjähriger Enkel (17 Jahre) dabei ist. Seit längerer Zeit wird uns Post vom Amtsgericht zugeschickt bezüglich der Zwangsversteigerung, wir haben keine Zustimmung erteilt.
Dürfen überhaupt die Häuser versteigert werden?
Bei einem Haus wurde eine Revalutierung ohne unserer Zustimmung durchgeführt, hierfür liegt uns ein Schreiben des Gläubigers 1 vor in dem steht, dass von einer Versteigerung abgesehen wird, da dies nicht rechtens war. In der Zwischenzeit haben wir die Info erhalten von einem weiteren Gläubigern 2, dass die Schulden von dem vorherigen Gläubigern 1 übernommen wurden. Darf diese Immobilie nun doch versteigert werden, ohne unsere Zustimmung?
Wer kann uns helfen und an wen müssen wir uns wenden, damit die Versteigerung nicht stattfindet? Die Gläubiger verweigern uns jegliche Informationen unter der Maßgabe das die Informationen nur dem Vorerben etwas angehen. In der Zwischenzeit haben wir dem Amtsgericht ein Schreiben zukommen lassen in dem steht, dass wir nicht mit der Versteigerung einverstanden sind, da keine Zustimmung der Vorerben vorliegt (wobei 1 minderjähriger Enkel vorhanden ist) beim Verkauf wissen wir, dass das Vormundschaftsgericht entscheidet über den Verkauf, wird dies bei einer ZV nicht benötigt? Das Amtsgericht teilte uns mit, dass unser Schreiben in die Akten gelegt wird, aber ein Anwalt müßte sich mit dem Amtsgericht in Verbindung setzen?!? Haben wir als Nacherbe keine Rechte?
Wer kann uns helfen und kann uns Tipps geben?