ich habe meine Steuererklärung für 2008 mit dem Lexware-Steuerprogramm gemacht, wie in den letzten Jahren auch. bisher stimmte das Ergebnis meistens mit dem des Finanzamts überein. Dieses Mal allerdings hat lexware einen Steuerrückerstattungsbetrag von rund 700 € errechnet, Das Finanzamt allerdings nur rund 100 €. Kann es sein, daß Lexware sich „verrechnet“ hat? Oder ist es möglich, dass das Finanzamt einen Fehler in Ihrer Berechnung hat und mir eigentlich mehr zusteht?Schön wärs natürlich!
Wer kennt sich aus mit sowas und kann mir spontan weiterhelfen?
Vielen Dank,
bexi
Entweder hat der Bediener falsche Eingaben getätigt oder das FA ist abgewichen.
Oft liegt der Fehler in Zeile 67 des Mantelbogens, dort muss bei den meisten eine 1 bzw ein ja stehen.
Oftmals wird dort fälschlicherweise eine 2 oder ein Nein eingetragen.
die Veranlagung zur ESt funktioniert ein bissi anders als ein Kaugummiautomat: Bei diesem steckt man oben Geld rein und unten kommt der Kaugummi raus, und was dazwischen passiert, sieht man nicht.
Bei der Veranlagung zur ESt kann und muss man jeden einzelnen Schritt vergleichen und prüfen, wenn man Abweichungen von der eigenen Prognose kennen will. Das geht, indem man den Bescheid neben die Prognose legt und die einzelnen Positionen gegeneinander abhakt. Dort, wo Unterschiede zu erkennen sind, muss man sich dann damit beschäftigen, wo sie herkommen.