ich habe ein großes Anliegen evtl. kann mir jemand helfen.
Ich bin seit 2,5 Jahren bei einer Firma beschäftigt und übernehme dort in meiner Position die Neukundenakquiese die bei weitem eine psychische Belastung ist. Seit 1,5 Jahren geschehen dort Dinge die außenstehende als Mobbing bezeichnen. Ich habe in 6 Monaten 2 x 5 Wochen mit Darmentzündung stationär und ambulant Behandlungsbedaft gehabt und kann ohne entsprechende Tabletten kaum noch schlafen und komme infach nicht mehr zu Ruhe.
Da ich einen Fristlosen Arbeitsvertrag habe hänge ich leider sehr an diesem Arbeitsplatz.
Ich überlege nun trotzdem zu kündigen. Ich hätte die Möglichkeit in 2 Wochen bei einem anderen Arbeitgeber zu beginnen komme aber nicht schnell genug aus dem Arbeitsvertag raus.
Gibt es unter diesen Umständen die Möglichkeit aus fristlose Kündigung meinerseits ohne das ich Ärger zu befürchten habe??? Es würde mich auch interessieren wie man sich gegen dieses Mobbing wehren kann als AN.
leider kann ich die Frage nicht beantworten. Meine Kompetenzen im Bereich Mobbing liegt in der Aufarbeitung bei Mobbing in Schulklassen. Sicherlich ist die Dynamik in Betrieben ähnlich, jedoch ist der Rahmen ein anderer.
Um zu beurteilen, ob es sich um Mobbing handelt und welche Schritte hilfreich sein können, weiß ich zu wenig über den Fall.
Mir ist auch nicht klar, ob du lieber bei der alten Firma ohne Mobbing bleiben würdest oder ob dich das neue Angebot auch ohne diese psychische Belastung interessant wäre.
Meines Erachtens macht es auf alle Fälle Sinn, das Gespräch mit dem Vorgesetzten zu suchen.
Man könnte dann einen externen Mobbingberater (Coach) engagieren.
Eine andere Möglichkeit könnte sein, um einen Auflösungsvertrag zu bitten.
Ob du wegen des Mobbings nun fristlos kündigen kannst (rein rechtlich gesehen), kann ich dir nicht beantworten.
LG
Stefan
Ob du fristlos kündigen kannst weiß ich nicht.
Ich würde auf alle
In österreich ist vom AN ein Austritt (ohne Fristen) möglich, wenn ein Grund vorliegt, der ein weiterarbeiten unmöglich macht. zb wenn die Arbeit so gesundheitsgefährdend ist u es sich nichts ändert. gegen mobbing kann man je nach schwere und beweisbarkeit der mobbinghandlungen gerichtlich etwas unternehmen. zuerst sollte man alle internen möglichkeiten ausschöpfen u zb den betriebsrat einschalten oder sich bei vorgesetzte beschweren.
alles gut
mfg aft
Hallo
Leider kann ich Dir nicht helfen, allerdings habe ich Dir noch einen Link angehängt, wo Du Hilfe bekommen kannst.
Vielleicht hast Du auch einen Betriebsrat und kannst Dich an diesen wenden.Wie schaut es mit DEinem Hausarzt aus, hat der nicht einen guten Tip?
Es gibt im Internet wenn Du Mobbing Beratungstelle eingibst einige hilfreiche Seiten
Hallo, du kannst nicht einfach so kündigen.# Gründe für Kündigung durch Arbeitnehmer grobe Verletzungen des Arbeitgebers beim Arbeitsschutz
Lohnrückstände trotz Zahlungsaufforderung
Auch wenn du aus gesundheitlichen Gründen kündigen möchtest. Du kannst höchstens versuchen deinen Arbeitgeben um einen Auflösungsvertrag zu bitten. Vielleicht kannst du da auf die Tränendrüse drücken und sagen das die Depression dich im Griff hat und du das möchtest. Der muß ja nichts von deiner neuen Stelle wissen. Alles andere würde zu lange dauern.
Gruß - Lydia
grundsätzlich kann man das schon, ist halt etwas ungewöhnlich und du mußt dann sofort deinen Arbeitsplatz räumen. Ich würde dies aber mit einem Anwalt beraten. Nur er kann dir die richtige Hilfe bieten, damit du in 14 Tagen aus Deinem Vertrg herauskommst. vielleicht könntest Du ja auch mit der neuen Firma verhandeln, etwas später anzufangen. Sie können nicht erwarten, dss man sofort ankommt und wollen ja auch lieber einen Mitarbeiter, der in einer ungekündigten und unbefristeten Stelle ist.
Du kannst dich auch beim Rechtsschutz desDGB erkundigen und wenn du Gewerkschaftsmitglied bist bei Deiner Gewerkschaft. Häufig reicht ein Beratungsgespräch. Viel Erfolg und lass von Dir hören
Madalena
Tut mir sehr leid, zu der Frage „fristlose arbeitnehmerseitige Kündigung“ kann ich nichts rechtsverbindliches sagen.
Ich kann sagen, wie ich vorgehen würde bzw. in einem ähnlichen Fall vorgegangen bin.
Mobbing ist ein Straftatbestand, den der Arbeitgeber verhindern muß. Wenn das Mobbing den Arbeitnehmer krank macht, ist der Arbeitgeber in der Pflicht, das heißt er muß alles tun, um das Mobbing zu verhindern - notfalls den mobbenden Mitarbeiter aus der Firma entfernen.
Deshalb ist dem Arbeitgeber im Normalfall daran gelegen, solche Dinge aus der Welt zu schaffen. Ich bin damals auf den Arbeitgeber zugegangen und habe eine Auflösung zu meinen Bedingungen erfolgreich ausgehandelt.
Außerdem bitte unbedingt vom Arzt die gesundheitlichen Folgen des Mobbing dokumentieren und bescheinigen lassen. Wichtig, falls in der Probezeit bei der neuen Firma was schiefgeht, fürs Arbeitsamt.
wenn Ihre Gesundheit bereits angeschlagen ist, würde ich in jedem Fall Kontakt mit dem Arzt aufnehmen. Der kann Sie erst einmal krank schreiben, so dass Sie nicht mehr hingehen müssen.
Wenn Sie ein neues Arbeitsverhältnis beginnen wollen, können Sie oft mit dem alten Arbeitgeber reden: z.B. ihm für einen „golden Handshake“ anbieten, kurzfristig den Rückzug anzutreten. Möglicherweise werden Sie ja gerade deshalb gemobbt, weil der Arbeitgeber Sie loswerden möchte.
Ideal ist es immer, wenn Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht mit einbeziehen; der kennt genau die aktuelle Rechtslage.
Haben Sie auch schon einmal überlegt, wie es denn zu der Mobbing-Situation gekommen sein kann? Allein die Flucht wird nicht immer die Lösung sein. Manchmal können auch Sie etwas beitragen, dass beim nächsten Arbeitgeber dieser Zustand nicht mehr auftritt.