Kann ich bei Polyglobulie Dekristol einnehmen?

Guten Abend,
habe letzte Woche - auf Anraten eines Freundes - meinen Vitamin D-Spiegel untersuchen lassen. Der Wert lag bei 4. Der Freund empfahl Dekristol, da er es selber nimmt. Nun habe ich gelesen, das Vitamin B blutbildend ist und somit etwas Bedenken. Gehe 1 x im Monat zum Aderlass, letzte Werte waren Leuko = 6,9, HB = 16,4, Thrombo = 22,9, HKT = 51,0. Dekristol nehme ich seit 3 Tagen je 2 Kapseln. Mein Hausarzt ist leider auf diesem Gebiet nicht so bewandert und deshalb nun die Frage, ob ich auf etwas achten muss.
Vielen Dank schon einmal für die Mühe.

Schönes Wochenende noch.
Bärbel

Jojo

Meines Wissens nach gibt es keine Probleme mit Vitamin D (bzw. dessen Vorstufe Dekristol /Cholecalciferol) und einer Polyglobulie. Die „Blutbildung“ wird durch Erythropoetin, den Sauerstoffdruck und anderen Faktoren körperintern geregelt. Meines Wissens nach greift Vit.D in diesen Regelkreis nicht ein.
Wo man schon eher aufpassen muss, ist, wenn man erhöhte Kalziumwerte im Blut hat.

Und nicht vergessen: Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und kann sich daher im Körper anreichern. Also nicht über längere Zeit (ohne Spiegelkontrolle) ständig einnehmen. Der Körper kann es in der Sonne und bei gesunder Niere und Leber auch selbst herstellen.

Wen sich alle vernünftigen Leute hier direkt wieder abmelden,
können wir hier ja zumindestens weiterhin ungestört Diskussionen auf unvernünftigem Niveau führen.