Kann ich stolz darauf deutscher zu sein

ich bin nicht rechts eher linksgerichtet das nur schon malim voraus

Also ich finde man kann schon, weil Deutschland ist nicht nur 33- 45 sonder ist einige jahrhunderte alt. wenn man die Königreiche mitzählt und das den satz ein paar volidiotische faschisten einnehmen find ich nich richtig denn wir sind das volk der Dichter und Denker oder waren das mal. wir haben eine schöne archtektur gehabt und haben es noch. Sportler haben wir auch sehr große Persönlichkeiten oder politiker usw Ich meine entweder kann jeder Mensch auf sein land stolz sein oder es darf gar keiner, weil die Italiener sind auf ihre geschichte auch stolz obwohl Cäsar viele kriege und viel gemetzel veranstaltet hat und hätte er die waffen des 2. WEltkriegs gehabt er hätte sie auch eingesetzt. Nehmen wir die Amerikaner sie haben auch viel angegriffen und getötet: Vietnam, Korea usw. Und es ist klar das 3. REich ist der schlimste Punkt der Geschichte Deutschlands aber es ist „nur“ ein punkt.

Ich weiß nicht ob meine ansicht so stimmt oder ob da noch ein paar Hacken sind die ich nicht sehe also postet mir eure Meinung

Hallo,

also, wenn das eine Frage gewesen sein soll („Kann ich stolz ein Deutscher zu sein“), dann kann ich nur antworten:
Ehe du dich darum kümmerst, solltest du dich fragen, ob du nicht andere Probleme zu lösen hast: zum Beispiel die Abhängigkeit von der Meinung Anderer. Denn ob du stolz sein kannst oder nicht, musst du schon selbst entscheiden können…

Ansonsten, von mir aus: JA, du kannst! Weil es dein Ding ist.

Mehr will ich nicht dazu sagen, weil es hier schon bis zum Erbrechen diskutiert wurde, wozu ich nun nicht schon wieder Lust habe. Nichts für ungut, warst wohl damals nicht dabei…

Gruß,
Salzmann

Hallo Salzmann,

sei nicht so grob, ich kann dich ja auch verstehen. aber die frage ist doch, ob es wirklich in bezug auf unsere thematik eine rolle spielt?
ich habe die dikussionen um diese thema hier auch nicht in erinnerung aber ich stelle mir einmal vor, das es fast ausschließlich um den politischen aspekt ging nach dem motto wer das sagt ist rechts wer das nicht sagt ist irgendwas anderes. aber wenn man in bezug auf unsere wirtschaftlichen entwicklung diese thema diskutiert, unabhängig von rechts und links so denke ich, kann das ergebnis durchaus ein anderes sein. müssen wir ja auch nicht jetzt machen. die krankenkassen diskussion ist schon beachtlich genug.

B2

Also ich bin froh Deutscher zu sein.

Im Vergleich zu dem meisten anderen Ländern geht’s uns hier nämlich in sehr gut.

Stolz? Nein? Hätte ja genausogut wo anders auf die Welt kommen können… das ist zufall.

Ich bin jedoch Stolz auf die Deutschen Leistungen, auch die die du so erwähnst.

Aber Stolz ein Deutscher zu sein? Ich finde das mag zwar auf das selbe hinzielen, ist meistens auch so gemeint. Aber es trifft es eben nicht ganz.

Ivo

den stolz kann ich doch nur auf das sein was ich selbst gemacht habe.

Also ich bin froh Deutscher zu sein.

ich auch

Im Vergleich zu dem meisten anderen Ländern geht’s uns hier
nämlich in sehr gut.

Stolz? Nein? Hätte ja genausogut wo anders auf die Welt kommen
können… das ist zufall.

Ich bin jedoch Stolz auf die Deutschen Leistungen, auch die
die du so erwähnst.

Aber Stolz ein Deutscher zu sein? Ich finde das mag zwar auf
das selbe hinzielen, ist meistens auch so gemeint. Aber es
trifft es eben nicht ganz.

Ivo

cu

Hallo Alois.

Ich weiß nicht ob meine ansicht so stimmt oder ob da noch ein
paar Hacken sind die ich nicht sehe also postet mir eure
Meinung

Die Frage ist zuerst einmal, was genau den Stolz verursacht und auch ich denke, dass man sehr wohl auf Dinge stolz sein kann, wozu man selbst keinen oder nur einen (kleinen) Beitrag geleistet hat. So bin ich sehr wohl auch auf Dinge stolz, welche meine Frau, Kinder, Familie, Freunde usw. gemacht haben.

So kann man auch auf dieses Land, seine Kultur etc. stolz sein.

Nun hast Du diese Frage aber im Politik-Forum gestellt und damit kommen auch andere Dimensionen mit ins Spiel. Zum einen sind es Dinge in der Deutschen Geschichte, auf welche hoffentlich niemand stolz ist. Bisher habe ich aber auch nur Wirrköpfe gekannt, welche ausgerechnet auch noch darauf stolz waren. Bei einem normalen Verhältnis zur Geschichte, kann man schon stolz auf die Leistungen Deutschlands sein, sich (wenn auch zu spät und durch andere gezwungen) von dieser Barbarei verabschiedet zu haben und einen sehr modernen Staat aufgebaut zu haben. Somit sehe auch ich alleine aufgrund der deutschen Geschichte erst einmal keine Probleme.

Aber Politik ist auch heute und damit kommen alle Diskurse mit in Spiel, welche um die dunkelsten Seiten der deutschen Geschichte drehen. Dieses sind die „paar Hacken“, welche du aus meiner Sicht nicht bedacht hast.

So gibt es zwei Aspekte, welche dazu geführt haben, dass der Begriff „Stolz“ in Deutschland negativ besetzt ist. Zum einen haben die Nationalsozialisten diesen Begriff für ihre Propaganda verwendet, welche dazu dienten, sich selbst zu erhöhen und andere zu erniedrigen und letztendlich auszurotten. Das Mindere wurde als Schmutz dargestellt, welcher den wahren deutschen Stolz verhindert. „Wir Deutschen müssen wieder stolz sein.“

Und zum anderen meinten einige hinterher behaupten zu müssen, als Deutscher stolz zu sein und dabei auch diese Zeit mitmeinten.

Hiervon muss sich nun jeder abgrenzen, welche öffentlich verkündet, als Deutscher stolz auf sein Land o.ä. zu sein. Dieses ist halt auch deutsche Geschichte, dass die Barbarei vieles mit sich gerissen hat und es erst wieder einige Zeit dauern wird, bis wir die Trümmer daraus wieder hevorgeholt und entstaubt haben. Dieses betrifft ja auch andere Begriffe, wie „Volk“, „Nation“ etc.

Gruß,
Eli

Hi Alois!

Also ich weiß nicht, ob man stolz darauf sein kann, ein Deutscher zu sein. Das liegt nicht am Begriff „Deutscher“, sondern an der Pauschalität der Aussage. Sie ist, so wie sie jetzt dasteht, grundlos.

Außerdem habe ich ein Problem, auf etwas stolz zu sein, für das ich nichts kann. Wenn der Stolz auf die Zugehörigkeit zu einem Staat(?) oder Volk(?) jedoch akzeptabel ist, dann müßte doch auch der Stolz auf andere durch Geburt oder Existenz gegebene Dinge erlaubt sein.

Was wäre also mit Aussagen wie „Ich bin stolz darauf, ein Weißer zu sein“? Ich habe zwar nichts dazu beigetragen, Weißer zu sein, aber weil andere, die ebenfalls nichts dafür konnten, daß sie Weiße sind, etwas aus eigener Kraft geschaffen haben, bin ich wegen eines identischen Attributs stolz darauf, dazuzugehören.

Genauso kann ich sagen: „Ich bin stolz darauf, ein Mann zu sein“. Und begründe meinen Stolz mit der Leistung und Bedeutung anderer Männer, die so wie ich nichts dafür konnten, daß sie männlichen Geschlechts sind.

Es geht bei dieser Stolz-Frage also immer um das eigene Schmücken mit den Federn anderer. Da schmücke ich mich lieber mit meinen Federn und lasse den anderen ihre eigenen.

H.

den stolz kann ich doch nur auf das sein was ich selbst
gemacht habe.

dazu hat Hans-Olaf Henkel,Präsident BDI, etwas sehr treffendes gesagt:…Hab ich etwas dafür getan?Nein. Aber deshalb lass ich mir auch nicht verbieten zu sagen, dass man auf etwas stolz sein kann, was man nicht getan hat. Denn:Wenn ich nicht stolz darauf sein kann, weil ich etwas nicht selbst getan habe,dann muss ich mich auch nicht für etwas schämen, was ich nicht getan habe.

Also ich bin froh Deutscher zu sein.

ich auch

Im Vergleich zu dem meisten anderen Ländern geht’s uns hier
nämlich in sehr gut.

Stolz? Nein? Hätte ja genausogut wo anders auf die Welt kommen
können… das ist zufall.

Ich bin jedoch Stolz auf die Deutschen Leistungen, auch die
die du so erwähnst.

Aber Stolz ein Deutscher zu sein? Ich finde das mag zwar auf
das selbe hinzielen, ist meistens auch so gemeint. Aber es
trifft es eben nicht ganz.

Ivo

cu

Falsches Brett
Hi,

bei diesem Thema geht’s doch gar nicht um irgendwelche politischen Aussagen oder so, sondern einzig und allein um die Bedeutung des Wortes „stolz“.

Die besseren Experten hierzu sind vermutlich bei „Deutsche Sprache“ eher zu finden als hier.

Mein Fazit: Jeder soll für sich selbst entscheiden, worauf er stolz ist und worauf nicht und alle anderen sollten das akzeptieren. Basta.

Gruß
Jürgen

Hallo,

…Hab ich etwas dafür getan?Nein. Aber deshalb lass
ich mir auch nicht verbieten zu sagen, dass man auf etwas
stolz sein kann, was man nicht getan hat.

Wer will hier etwas verbieten?
Hallo in die Runde: Will hier irgendwer irgendwem verbieten auf irgendwas stolz zu sein?

Denn:Wenn ich nicht stolz darauf sein kann, weil ich etwas
nicht selbst getan habe,dann muss ich mich auch nicht für etwas
schämen, was ich nicht getan habe.

Wer sagt, du musst dich schämen?
Hallo in die Runde: Will hier irgendwer irgendwem eine Scham auf irgendwas aufzwingen?

Diese Diskussion halte ich für sinnlos(abgesehen davon, dass sie in Monatsabständen immer wieder zu kommen scheint, ohne neue Ergebnisse zu bringen).
Da bist du (oder wer auch immer noch) stolz darauf, ein Deutscher zu sein. Anstatt sich über dieses (sicher befriedigende) Gefühl nur zu freuen, wird eine Diskussion losgetreten, ob jemand eventuell einem das Recht absprechen könnte, diesen Stolz zu empfinden. So ein Blödsinn!
Und wenn dann ein Anderer antwortet, dass er diesen Stolz nicht empfindet und dies begründet, dann wird das scheinbar als Angriff auf den eigenen Stolz empfunden.

Vielleicht sollten wir uns mal auf ein paar grundlegende Punkte einigen (die dann derartige Diskussionen m.E. automatisch überflüssig machen könnten):

  1. Stolz (auf was auch immer) ist eine ganz persönliche Sache (wie ja wohl jede Empfindung oder Gefühlsregung)

  2. Niemand hat das Recht, einem Anderen diese Empfindung zu verbieten. Aber niemand darf quasi dazu verdonnert werden, aus historischen, politischen, ethischen oder sonstigen Gründen irgendetwas zu empfinden. (Was ja an sich schon hirnrissig wäre.)

  3. Das Nicht-Nachvollziehen-Können des Gefühls (z.B. von Stolz) eines Anderen bleibt jedem vorbehalten. Es disqualifiziert weder den, der es nicht nachvollziehen kann noch den, dessen Gefühl dem Anderen unverständlich bleibt.

  4. Freudenausrufe von Menschen à la „Ich bin stolz ein Deutscher, ein Hamburger, ein Blondschopf, ein Manta-Fahrer, ein… zu sein!“ werden als spontane Gefühlsäußerungen mit Wärme und Verständnis entgegengenommen.

Salzmann
*derstolzisteinsalzmannzusein*

den stolz kann ich doch nur auf das sein was ich selbst
gemacht habe.

dazu hat Hans-Olaf Henkel,Präsident BDI, etwas sehr treffendes
gesagt:…Hab ich etwas dafür getan?Nein. Aber deshalb lass
ich mir auch nicht verbieten zu sagen, dass man auf etwas
stolz sein kann, was man nicht getan hat. Denn:Wenn ich nicht
stolz darauf sein kann, weil ich etwas nicht selbst getan
habe,dann muss ich mich auch nicht für etwas schämen, was ich
nicht getan habe.

das ist auch richtig: " ich schäme mich auch nicht, für sachen die ich nicht getan habe"
ich kann sie bedauern, (aber dank später geburt) aber nicht ändern.
cu

Also ich bin froh Deutscher zu sein.

ich auch

Im Vergleich zu dem meisten anderen Ländern geht’s uns hier
nämlich in sehr gut.

Stolz? Nein? Hätte ja genausogut wo anders auf die Welt kommen
können… das ist zufall.

Ich bin jedoch Stolz auf die Deutschen Leistungen, auch die
die du so erwähnst.

Aber Stolz ein Deutscher zu sein? Ich finde das mag zwar auf
das selbe hinzielen, ist meistens auch so gemeint. Aber es
trifft es eben nicht ganz.

Ivo

cu

Das Gleiche wie von mir, nur viel besser! Toll!owT
.

ich jedefalls bin stolz darauf schuhgröße 43 zu haben. da habe ich genausoviel für getan wie dafür deutscher zu sein.
echt das war anstrengend und bedurfte viel intellekt schuhgröße 43 zu bekommen.

k.

Hallo,

ich bin stolz darauf 172 cm zu sein, Höchstgrenze für
U-Boot-Fahrer.

mfg: J.Spies

Schau mal ins Archiv unter ‚Nationalstolz‘ owT.

Guten Abend,

ich darf feststellen, eine typische deutsche diskussion. lassen wir mal schuhgrössen und u-boot-fahrer außen vor, im ausland gibt es die diskussion nicht. wenn überhaupt dann nicht in dem maße.
bitte jetzt nicht die antwort „ja aber unsere vergangenheit“

vielleicht sollte man die grundlage der diskussion gesellschaftspolitik in bezug auf das was ich weiter unten gepostet habe lenken.

B2

kann ich glücklicherweise jetzt auch „stoooooolz“ sein,
den ich hab auch Schuhgrösse 43 und bin genau 172 cm lang,
sonst sind wir neben unserem grossen Bruder über dem Bach,
lieber einwenig langweilig und
bünzlig. „bg“
Fritz
a.d.Uw.

hi,

komme gerade aus dem urlaub vom balaton, da wimmelt es nur so von dt. touries.

ich stellte fest, wäre dies ein kriterium für stolz auf eine nation (wirklich unabhängig vom thread den du hier unmittelbar gestartet hattest), kann ich nur sagen nein, ich schämt mich, das ich deutsch sprach.

ziehmlich alle dt. touristen spielten sich auf ob ihrer starken DM, gröhlten, soffen bier, missachteten die kultur und deren einrichtungen, die gepflogenheiten und bräuche. dazu kam selbst der undank für anpassung an den tourismusmarkt: weissbier und BLÖD zeitung muss es wohl überall selbstverständlich auf der welt geben.

manchmal wenn ich in der nähe solcher primitivlinge war, hielt ich lieber den mund um nicht als deutscher enttarnt zu werden, es wäre mir peinlich gewesen, was ich für mitbürger im land habe.

gruss

showbee

ich bin nicht rechts eher linksgerichtet das nur schon malim
voraus

Günter: Warum sollen wir nicht stolz auf das, was wir erreicht
haben. Stolz zu sein, Deutscher zu sein, nun, eine in
etwa nicht lösbare Frage. Ich kann nichts dafür, dass
ich als Deutscher geboren bin.

Günter

Nein, kannst Du nicht!
Mann kann m.E. höchstens Stolz auf die Deutschen oder auf deren Leistungen sein, nicht aber darauf, daß man selber einer ist.
Oder sehe ich das falsch?
Ich kann stolz auf meinen Vater oder meine Kinder sein, aber doch nicht darauf, daß ich einfach nur in dieser Familie lebe…

Gruß

Markus