Die Odyssee mit unserem Dachdecker begann dieses Jahr im Januar. Nach einer Nachbesserung des Erstangebotes (veränderte Fenstergröße, externer Betrieb) warteten wir bereits mehrere Monate auf das zweite Angebot. Versuche den Dachdecker zu kontaktieren scheiterten mehrfach. Als wir ihn endlich am Telefon hatten, wies er jede Schuld von sich und beschwichtigte uns mit der Aussage, dass ihm noch kein Angebot für die Fenster vorliege. So vertröstete man uns um weitere Wochen. Dann kam endlich das Angebot. Auf Grund der guten Konditionen und einer Empfehlung vergaben wir den Auftrag am 12.05.2015 (unterschriebene Auftragsbestätigung) endgültig an die Firma. Im Vertrag war festgelegt, dass die Abwicklung mit dem Architekturbüro (Erstellung der Eingabemappe, etc.) durch den Dachdecker erfolgt und wir uns um nichts kümmern müssen. Natürlich vergingen weitere Monate, in denen sich in Sachen Eingabemappe absolut nichts tat. Es sei erwähnt, dass die Bauarbeiten für August angesetzt waren und noch eine Genehmigung durch das Bauaufsichtsamt notwendig war. So folgten weitere Anrufe, Mails und schließlich ein offizielles Einschreiben unsererseits am 17.07.2015. In diesem Schreiben teilten wir mit, dass wir uns selbstständig um einen Architekten bemühen würden. Nachdem wir einen Architekten gefunden hatten und dieser die Eingabemappe eingereicht hatte, erhielten wir eine Ablehnung auf Grund zu breiter Gaubenplanung. Beim Bauaufsichtsamt teilte man uns jedoch mit, dass uns eine Gaube wie am Nachbarhaus genehmigt werden würde. Wir beauftragten den Dachdecker das Angebot dementsprechend anzugleichen. Dies fand bereits im September statt. Seitdem warten wir wieder auf ein Angebot. Anrufe werden entweder ignoriert oder der Dachdecker geht ans Telefon und erklärt, dass er das Angebot die nächsten Tage losschickt. Doch es tut sich natürlich wieder nichts. Mittlerweile können wir wohl in diesem Jahr mit dem Projekt abschließen. Dabei wäre die Instandsetzung dringend nötig, da das Dach auf Grund baulicher Mängel nicht dicht ist und es bereits zu Schimmelbildung im Haus kam.
Nun haben wir uns gefragt, ob es nicht möglich ist vom Vertrag zurückzutreten bzw. ob dieser noch rechtsgültig ist. Denn wir würden uns gerne neue Angebote einholen, da das Vertrauen in den Dachdeckerbetrieb natürlich mittlerweile stark gelitten hat.
Ich hoffe uns kann hier jemand weiterhelfen.
Mfg, Luna