Kann jemand einem Beginner helfen,bitte?

Hi zusammen,
ich bin ein begeisterter Excel-User,der leider noch in den Anfaengen steckt und mittlerweile stecken geblieben ist. Ich habe folgendes Problem:
In meiner Firma bei der ich seit einigen Monaten angestellt bin, soll ich in Zukunft die Materialbestellung uebernehmen. Material bezieht sich bei uns ueberwiegend aus Stahl in allen Formen(Flach,Winkel,Rohre,lang,kurz). Nun bekomme ich Projekt-Bauplaene vorgelegt,aus denen hervorgeht was sie fuer die Fertigung an Material brauchen und ich soll entsprechend die Bestellung machen. Soweit so gut. Wenn ich zum Beispiel das Material „RHS 115x90x5 - 9m“ fuer ein 300mm langes Winkeleisen bestelle,dann hab ich in diesem Fall 8700mm Abfall(da das Eisen nur in 9m erhaeltlich ist),das ich ja fuer andere Teile weiterverwenden kann. Ich denke da nun an eine Tabelle, in der ich eingeben kann, wieviel ich von einer Laenge brauche,und dann automatisch den Abfall „beiseite legt“, und wenn ich dann nochmal das gleiche Material brauche das er dann „automatisch“ erst die Reste nimmt, es sei denn es ist zu kurz. Beispiel: ich brauche vier mal 1348mm Laengen aber habe nur noch einen Rest von 5000mm. Dann kann ich drei aus den Resten schneiden brauche aber eine weitere neue Laenge von 9m die ich dann bestellen muss.

Ich weiss,das es kompliziert klingt,aber ich moechte ,da sich diese Aufgabe immer wiederholen wird , gerne mit Excel arbeiten,da ich von dem Potenzial ueberzeugt bin,aber ich bin eben erst am Anfang und wuenschte mir ein wenig Hilfe von euch. Bitte denkt nicht,das ich es mir bequem machen moechte,aber ich bin echt ratlos.
Liebe Gruesse
Ingo

Hi, Info!

ich bin ein begeisterter Excel-User,

Häh?

der leider noch in den Anfaengen steckt

Ach so, deshalb.

ist zu kurz. Beispiel: ich brauche vier mal 1348mm Laengen
aber habe nur noch einen Rest von 5000mm. Dann kann ich drei

Grundsätzlich solltest Du hier aufpassen: Schneiden kostet auch immer Länge. Das 0 mm-Sägeblatt ist noch nicht erfunden. Und dann kommt in Stift, schneidet was ab und wundert sich: „Drei Mal abgeschnitten und immer noch zu kurz!“ Aber das nur am Rande.

Ebenso grundsätzlich: Ich würde das ganze nicht mit Excel anpacken, sondern mit einer Datenbank. Für die Anfänge könnte Access schon reichen. Aber das sind alles Geschichten, die auch in einem Warenwirtschaftssystem abgedeckt sein sollten. Habt Ihr in der Firma so was im Einsatz (z. B. Software Aus Polen)? Warum noch mal machen, was es schon gibt?

Wie gesagt: Nimm eine Datenbank, Excel wird eklig, wenn Du ein wenig mehr Komfort haben willst undwirklich mal was suchen solltest.

Gruß, Manfred

Verschnitt Optimierung
Hi Ingo,
schau mal hier:
http://groups.google.de/groups?q=excel+verschnitt&hl…
dann findest du dort z.B:
http://users.quick-line.ch/ramel/Files/Optimierung.xlt
Gruß
Reinhard

Hi, Info!

Häh?

ich bin ein begeisterter Excel-User,

Häh?

der leider noch in den Anfaengen steckt

Ach so, deshalb.

ist zu kurz. Beispiel: ich brauche vier mal 1348mm Laengen
aber habe nur noch einen Rest von 5000mm. Dann kann ich drei

Grundsätzlich solltest Du hier aufpassen: Schneiden kostet
auch immer Länge. Das 0 mm-Sägeblatt ist noch nicht erfunden.
Und dann kommt in Stift, schneidet was ab und wundert sich:
„Drei Mal abgeschnitten und immer noch zu kurz!“ Aber das nur
am Rande.

Nett, aber das ist mir auch klar und deswegen liefert unser Lieferant ja auch ein 6m Eisen eben etwas laenger(ca 6050mm)

Ebenso grundsätzlich: Ich würde das ganze nicht mit Excel
anpacken, sondern mit einer Datenbank. Für die Anfänge könnte
Access schon reichen. Aber das sind alles Geschichten, die
auch in einem Warenwirtschaftssystem abgedeckt sein sollten.
Habt Ihr in der Firma so was im Einsatz (z. B. Software Aus
Polen)? Warum noch mal machen, was es schon gibt?

Nun,wieso entwickeln dann Hobby-Programmierer aus Spass ihre eigenen Sachen. Es geht mir nicht darum es bequem zu haben und irgendeine Software benutzen,sondern vielmehr um die Challenge, etwas selbst zu bewirken
Trotzdem Danke fuer deine Muehe…:smile:

Wie gesagt: Nimm eine Datenbank, Excel wird eklig, wenn Du ein
wenig mehr Komfort haben willst undwirklich mal was suchen
solltest.

Gruß, Manfred

Danke, Gruss zurueck
Ingo

Vielen Dank Reinhard,
auf das Wort „Verschnitt“ bei google bin ich auch nicht gekommen,obwohl ich ein alter Hase mit google bin :wink:
Das war mir ein Sternchen wert
Gruss Ingo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo mutiger Ingo

Als langjähriger Excel/VBA/Access/dBase/BDE/DELPHI/TurboPascal … user kann ich Manfred nur zustimmen. Lass dich nicht in ein solches Abenteuer ein, wenn du an deiner neuen Stelle Erfolg haben möchtest.
Erich

Hi Erich,
auch Dir Danke ich fuer die Muehe einen Beitrag zu schreiben.
Dann werde ich meine Hoffnungen schnell begraben
Gruss vom mutigen zum mutverlassenem Ingo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Ingo!

(Dieses Mal richtig, hoffe ich… Und sorry für meine Umsetzung des Wurstfinger-Syndroms.)

auch Dir Danke ich fuer die Muehe einen Beitrag zu schreiben.
Dann werde ich meine Hoffnungen schnell begraben
Gruss vom mutigen zum mutverlassenem Ingo

Mutverlassen musst Du nicht gleich werden. Aber, wie gesagt: Excel ist weniger tauglich dafür. Wenn Du Dir was eigenes bauen willst, was nur Deine Anforderungen abdeckt und dabei relativ schnell gehen soll, versuch’s mit Access. Das ist oftmals bei den Office-Paketen, die diverse Firmen besorgt haben, zumindest auf einigen Rechnern vorhanden. Und eventuell gibt’s noch diese komische Nordwind-Datenbank (zu finden in der Hilfe/Doku/Komplettinstallation von Access). Bei der sind so einige Geschichten (Kunden- oder Lieferantenverwaltung) mit drin. Damit lernt man Access für die Belange, die Dir allemal reichen, auch relativ gut und schnell. Access taugt für einfache Anwendungen, relativ wenige Daten und schnelle Lernerfolge ziemlich gut. (Trotz allem, wie ich sonst über Access lästere…)

Mal Dir dann mal grob auf, mit was für „Einheiten“ Du arbeiten willst, also Lieferanten, Materialien, Lieferungen, Rechnungen, Lagerflächen usw., und wie diese zusammenhängen. Dann bekommst Du auch relativ schnell ein halbwegs passables Datenmodell. (Für ausgeweitete Optimierungen kannst Du auch gerne über ER- oder UML-Modellierung Infos sammeln; wenn Du aber schon mal einen groben Entwurf gemacht hast, werden Dir die DB-Profis, so sie denn Zeit haben, im Access-Forum auch geeignete Tuningmaßnahmen mitgeben können.)

Mit den Autoformularen von Access (automatisch generiert, Du brauchst prinzipiell nichts machen) kriegst Du schon die Pflegeformulare hin. Und weitere Fragen packst Du dann ins Access-Forum.

Also bitte nicht enttäuscht sein. Einfach anders machen. Ich wollte Euch auch nicht zum Kauf von SAP (Gott bewahre!) überreden. Nur falls so was da ist, sollte man das auch nutzen. Und ggf. hat man eigene Entwickler oder Berater vor Ort, die man mit Deinen Anforderungen triezen kann. Dafür werden die Jungs (und Mädels) immerhin bezahlt.

Gruß, Manfred