meine ungewohnte Frage lautet: „Könnte es negative Konsequenzen nach sich ziehen, wenn der Mensch zu viel lernt?“
Als Beispiel will ich einen Menschen nennen, der jahrelang von morgens bis abends, also über 12 Stunden am Tag, nichts anderes macht, als studieren und intensiv lernen; der also den ganzen Tag versucht, sich schwer verständliche, überaus komplexe Sachverhalte, die nur wenig mit der alltäglichen Welt zu tun haben, einzuprägen.
Welche ungünstige Auswirkungen, abgesehen von der Vernachlässigung sozialer Beziehungen und der mangelnden seelischen Erlebnismöglichkeiten dieses Menschen, gibt es noch?
Welche ungünstige Auswirkungen, abgesehen von der
Vernachlässigung sozialer Beziehungen und der mangelnden
seelischen Erlebnismöglichkeiten dieses Menschen, gibt es
noch?
Möglicherweise zieht sich dieser Mensch auch noch Krankheiten zu, die durch Bewegungsmangel entstehen.
Welche ungünstige Auswirkungen, abgesehen von der
Vernachlässigung sozialer Beziehungen und der mangelnden
seelischen Erlebnismöglichkeiten dieses Menschen, gibt es
noch?
Möglicherweise zieht sich dieser Mensch auch noch Krankheiten
zu, die durch Bewegungsmangel entstehen.
Danke. Deine Antwort ist sicherlich richtig; ich bin aber eher an geistig-seelischen Auswirkungen interessiert.
Hallo W. Fazio,
wer in Strukturen festhängen bleibt, kommt nicht vom Fleck, entwickelt sich nicht weiter.
Wer darüberhinaus in immergleichen, zyklischen Strukturen lebt, verblödet. Dabei spielt es keine Rolle, welcherart diese Strukturen sind und welche Themata auserkoren wurden.
Abendgruß - Ted
meine ungewohnte Frage lautet: „Könnte es negative
Konsequenzen nach sich ziehen, wenn der Mensch zu viel lernt?“
Hallo Fazio,
Was ist zuviel ?
Ted hat weiter unten schon eine gute Antwort gegeben.
Alles Handeln, welches Suchtcharakter hat ist in
vielerlei Hinsicht auf Dauer schädlich. Das zuviel
„lernen“ dazu gehören könnte kann ich mir eigentlich
nicht vorstellen.
Was hier unter lernen zu verstehen ist müßte noch
differenzierter angesprochen werden.
Ziellose Büffelei über Jahre - wenn es das gibt -kann
wohl krankhaft sein wäre aber dann austauschbar in dem Sinne ,daß das krankhafte nicht an das Lernen selbst
gekoppelt ist sondern an das Suchtverhalten.
Gruß VIKTOR
meine ungewohnte Frage lautet: „Könnte es negative
Konsequenzen nach sich ziehen, wenn der Mensch zu viel lernt?“
Definiere „Lernen“!
Grundsätzlich lernt der Mensch ein Leben lang, und es ist wohl erwiesen, dass lebenslanges Lernen eher günstig ist als schädlich.
Als Beispiel will ich einen Menschen nennen, der jahrelang von
morgens bis abends, also über 12 Stunden am Tag, nichts
anderes macht, als studieren und intensiv lernen; der also den
ganzen Tag versucht, sich schwer verständliche, überaus
komplexe Sachverhalte, die nur wenig mit der alltäglichen Welt
zu tun haben, einzuprägen.
omg, warum tut er das?
Also, mit Lernen im klassischen Sinne hat das wohl nichts zu tun. Das hat eher zwanghafte Züge. Außerdem kann sich kaum ein Mensch 12 Stunden am Stück richtig konzentrieren.
Welche ungünstige Auswirkungen, abgesehen von der
Vernachlässigung sozialer Beziehungen und der mangelnden
seelischen Erlebnismöglichkeiten dieses Menschen, gibt es
noch?
Was ist denn hier Ursache und was ist Wirkung? ImhO stellt sich hier die Frage, welche Ursache diese Lernerei hat - normal scheint mir das nicht zu sein. Kompensiert er etwas damit? Wovor hat er Angst? Dieses zwanghafte Lernverhalten ist schon eine Auswirkung und zieht sicher weitere Auswirkungen nach sich, soziale Vereinsamung usw.
Was weißt du über ihn noch? Und wie schätzt er die Lage selbst ein? Würde gern mehr darüber erfahren.
lernen ist arbeit. die schädlichen auswirkungen wären also die von zu viel arbeit. es wird sich vor allem um körperliche stress-symptome drehen, die durch zu wenig erholungsphasen entstehen.