Kann man bei einem Bewerbungsgespräch im Voraus na

Hallo erstmal,

dies ist meine erste Frage die ich hier Stelle.
Ich bin vor Kurzem mit meinem Studium fertiggeworden und jetzt fleißig am bewerben. Da ich mich auch in anderen Bundesländern bewerbe kommt es dazu, dass mir bei Bewerbungsgesprächen in der Summe größere Beträge entstehen, die bei mir, da ich momentan wenig Geld habe (eben noch keinen Job) sehr ins Gewicht fallen. Jetzt ist meine Frage, ob es einen schlechten Eindruck macht, wenn man beim dem Unternehmen im Voraus fragt, ob die Fahrtkosten erstattet werden?

Hallo,

man kann das selbstverständlich und das ist auch nicht unüblich.

Unter Umständen muß der Arbeitgeber sogar die Kosten übernehmen.

Schau mal hier:

http://www.bewerbung-schreiben.de/bewerbungskosten.html

http://www.studentenpilot.de/karriere/jobratgeber/be…

Viel Glück!

Gruß
Didi

Hallo,

der Einladende muss die Fahrtkosten erstatten, wenn er dieses nicht vorher explizit ausschließt. Eine dementsprechende Anfrage (an das Sekretariat, nicht an den Personalchef) sollte nicht schaden.

Schlecht wäre es aber, wenn du um Vorkasse bitten würdest …

Gruß Bombadil2

Hallo,

man kann das selbstverständlich und das ist auch nicht
unüblich.

ich halte das schon für sehr unüblich und auch nicht für klug.

Unter Umständen muß der Arbeitgeber sogar die Kosten
übernehmen.

Nicht „unter Umständen“ sondern grundsätzlich aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung. Daher braucht man auch nicht vorher zu fragen. Der potentielle Arbeitgeber kann die Übernahme der Kosten ausschließen, muss das aber im Vorwege kommunizieren.

Fragen ist daher nicht notwendig und hinterlässt eher einen negativen Eindruck.

Gruß

S.J.

Vielen Dank für die Antworten.
Das er gesetzlich dazu verpflichtet ist, wußte ich schon. Aber es gibt leider einen Unterschied zwischen dazu verpflichtet sein und es letztendlich auch zu tun. Bei meinen letzten Gesprächen habe ich es so gemacht, dass ich eben vorher nicht gefragt habe (aus Angst vor einem negativen Eindruck) und habe erst nach einer Absage höflich nachgefragt und dann ein „nein“ bekommen bzw. gar keine Antwort. Da kann man ja kaum was machen (wäre ja übertrieben wegen Fahrtkosten mit Anwalt etc. zu drohen). Das hatte ich jetzt schon vier Mal und wenn das oft geschieht, dann geht es übel ins Geld. Deshalb habe ich mir überlegt, ob es nicht besser ist, es eben im Voraus einmal abzuklären, also höflich nachzufragen, ob und in welher Höhe Fahrtkosten erstattet werden, dann kann der Arbeitgeber sich hinterher dann auch schlecht rausreden. Da weiß ich jetzt eben nicht, wie üblich es ist eben vorher einmal nachzufragen.

hi,

„im voraus abklären“ kannst du das schon -allein, es ist nicht notwendig, da a) schon geschrieben wurde, daß der einladende grds. die fahrtkosten erstatten muß, und b) es i.a. immer um den preis eines bahntickets 2. klasse nebst öpnv (u-bahn o.ä.) geht. manche firmen erstatten auch 30cent pro km, wenn man mit dem kfz angereist ist.
wenn also in der einladung nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurde, daß reisekosten erstattet werden, hast du schon mal deine grundlage.
nur: was ntzt es dir? damit hast du nach wie vor keine garantie, daß dir die fahrtkosten auch tatsächlich ersetzt würden. das hättest du nur, wenn vorkasse geleistet würde.
und davon würde ich DRINGEND abraten! sowas kommt gaaaaaanz schlecht!

saludos, borito

Mahlzeit!

Fragen ist daher nicht notwendig und hinterlässt eher einen
negativen Eindruck.

Das sehe ich bei einem Studenten nicht so. Je nachdem wie weit er
anreisen muß fände ich es überhaupt nicht schlimm wenn solche Dinge
vorab geklärt werden.

Ich lade Leute (oft Studenten) aus ganz Deutschland ein und finde so
eine Frage überhaupt nicht negativ.

Man sollte sich doch eher überlegen ob es nicht gar besser ist
Unternehmen zu meiden die bei sowas schon das Herzrasen bekommen.

Gruß
Stefan

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Hallo,

Das sehe ich bei einem Studenten nicht so. Je nachdem wie weit
er
anreisen muß fände ich es überhaupt nicht schlimm wenn solche
Dinge
vorab geklärt werden.

was gesetzlich geregelt ist, muss nicht mehr gesondert geklärt werden.

Ich lade Leute (oft Studenten) aus ganz Deutschland ein und
finde so
eine Frage überhaupt nicht negativ.

Ist Dein gutes Recht.

Man sollte sich doch eher überlegen ob es nicht gar besser ist
Unternehmen zu meiden die bei sowas schon das Herzrasen
bekommen.

Das hat weniger was mit Herzrasen zu tun sondern damit, dass es schlichtweg nervt, wenn Selbstverständlichkeiten explizit bestätigt werden sollen. Und je mehr der Fragesteller darauf herumreitet, umso mehr entsteht der Eindruck, dass es dem Bewerber weniger darum geht den Job zu bekommen als vielmehr darum, seine Kosten erstatten zu lassen.

Gruß

S.J.

Hallo,

Das hat weniger was mit Herzrasen zu tun sondern damit, dass
es schlichtweg nervt, wenn Selbstverständlichkeiten explizit
bestätigt werden sollen. Und je mehr der Fragesteller darauf
herumreitet, umso mehr entsteht der Eindruck, dass es dem
Bewerber weniger darum geht den Job zu bekommen als vielmehr
darum, seine Kosten erstatten zu lassen.

Wie schon geschrieben ist es anscheinend keine Selbstverständlichkeit. Ich hatte es jetzt mehrmals, dass mir die Kosten im Nachhinein nicht erstattet wurden, obwohl das Unterehmen es eigentlich hätte machen müssen. Deshalb eben meine Frage es im Voraus abzuklären, dann ist dieser Punkt für alle Beteiligten im Voraus geklärt.

Dass es dem Bewerber wenn er nachfragt bei einem Bewerbungsgespräch nur um die Erstattung von Kosten geht als um den Job ist ja ansich schon Quatsch, sonst würde man ja einfach nicht hinfahren, dann hätte man auch keine Kosten, zusätzlich auch keine Mühe für Vorbereitung und mit An- und Abreise einen vollen Tag Zeit investiert.
Es ist nur leider so, dass viele Unternehmen doch recht viele Bewerber einladen und man nicht selten Absagen bekommt und letztendlich auf den Kosten sitzenbleibt, die eigentlich der Arbeitgeber hätte zahlen müssen, es dann aber einfach nicht macht, weil er weiß, dass man dagegen eh nicht wirklich etwas unternehmen kann. Es geht ja auch nicht darum auf etwas „herumzureiten“, sondern einmal höflich vorher nachzufragen.

es geht auch anders
moin moin,

ich mache es andersherum - für das Vorstellungsgespräch übernehme ich die Kosten für die Anreise selbst ABER wenn die Absage kommt sende ich eine „Rechnung“ für die mir entstanden Kosten :smile:

den dann will ich von dem Arbeitgeber nichts mehr wissen.
Friese

Hi,

Nicht „unter Umständen“ sondern grundsätzlich aufgrund einer
gesetzlichen Verpflichtung. Daher braucht man auch nicht
vorher zu fragen. Der potentielle Arbeitgeber kann die
Übernahme der Kosten ausschließen, muss das aber im Vorwege
kommunizieren.

Und DAS ist eher die Regel. Ich hatte bis jetzt bei fast allen meinen früheren Einladungen für Vorstellungsgespräche aufgrund von Bewerbungen das Sätzchen drinstehen „Fahrtkosten werden von uns nicht erstattet“.

Und damit waren weitere Anfragen eh unnötig:wink:

Grüßle,

Ralf

Hallo,

Und DAS ist eher die Regel. Ich hatte bis jetzt bei fast allen
meinen früheren Einladungen für Vorstellungsgespräche aufgrund
von Bewerbungen das Sätzchen drinstehen „Fahrtkosten werden
von uns nicht erstattet“.

so unterschiedlich kann das sein …

Bei meinem letzten Bewerbungsmarathon hat nicht einer der potentiellen AG die Erstattung abgelehnt…

Gruß

S.J.

so geht es auch…
Hallo,

ich empfehle da, sich einfach bei der Bundesagentur arbeitssuchend zu melden, dann werden da fast alle Kosten übernommen. Die Medlung sollte vorher stattfinden.

Grüße Alex

So einfach ist das nicht
Hallo,

ich empfehle da, sich einfach bei der Bundesagentur
arbeitssuchend zu melden, dann werden da fast alle Kosten
übernommen. Die Medlung sollte vorher stattfinden.

abgesehen davon, dass das so nicht stimmt, dass fast alle Kosten übernommen werden, ist das eine Kann-Bestimmung und Anträge müssen für jede Bewerbung vorher gestellt und genehmigt werden.

Gruß

S.J.

WATT??

ich empfehle da, sich einfach bei der Bundesagentur
arbeitssuchend zu melden, dann werden da fast alle Kosten
übernommen.

Quatsch!
Bei mir wurde überhaupt nichts übernommen, auch nicht als ich arbeitslos gemeldet war, weil mein Tagessatz angeblich zu hoch war.
Keine Bewerbungskosten erstattet bekommen, keine Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen. Ich hab nix bekommen, gar nix.
LG Jasmin

ich empfehle da, sich einfach bei der Bundesagentur
arbeitssuchend zu melden, dann werden da fast alle Kosten
übernommen.

Quatsch!
Bei mir wurde überhaupt nichts übernommen, auch nicht als ich
arbeitslos gemeldet war, weil mein Tagessatz angeblich zu hoch
war.
Keine Bewerbungskosten erstattet bekommen, keine Fahrtkosten
zu Vorstellungsgesprächen. Ich hab nix bekommen, gar nix.

Ich habe alles wieder bekommen, selbst die Kosten die bereits angefallen sind, bevor ich mich dort gemeldet habe. Von den Auslagen der Bewerbungsunterlagen bis zu den Hotelkosten und der Bahnfahrt (ICE) 2. Klasse.

Grüße Alex

Vielleicht weil dein Tagessatz so niedrig ist? Ich habe ca. 1300 Euro Arbeitslosengeld1 erhalten. Mir wurde erklärt ich bekäme keine Bewerbungskosten erstattet.

Du hast deine Antwort pauschalisiert. Und nur weil es BEI DIR SO WAR, heisst es nicht, dass die AfA das im allgemeinen immer so macht …

Genaus deshalb ist dies hier ein Expertenforum und nur Leute die Ahnung haben sollten antworten.

LG Jasmin

Mahlzeit!

ABER wenn die Absage kommt sende ich eine „Rechnung“ für die mir
entstanden Kosten :smile:

Und wenn der die Rechnung einfach in die Rundablage wirft, was machste
dann?

Kannst ja klagen, in 2 Jahren gibt es dann auch vieleicht schon Geld,
sowas hilft einem Absolventen der jetzt Geld braucht ungemein.

Gruß
Stefan

… soso … dafür zahlen wir also… ICE-Fahrt – Modern Modern

Sefty

http://inhalt.monster.de/1847_de_p1.asp