Wir haben gerade eine Rechtschreib Diskussion und deshalb möchte ich hier nachfragen ob jemand weiss ob dieser Satz so richtig geschrieben ist, bzw. ob man das so schreiben kann.
„Denn ich werde ihm ein Angebot machen das er mir nicht abschlagen und auch nicht ablehnen kann.“
Wir haben gerade eine Rechtschreib Diskussion und deshalb
möchte ich hier nachfragen ob jemand weiss ob dieser Satz so
richtig geschrieben ist, bzw. ob man das so schreiben kann.
„Denn ich werde ihm ein Angebot machen das er mir nicht
abschlagen und auch nicht ablehnen kann.“
was die Rechtschreibung angeht: Zwischen „machen“ und „kann“ fehlt ein Komma.
Die Formulierung
das er mir nicht abschlagen und auch nicht ablehnen kann
klingt für mich holprig, weil ‚doppelt gemoppelt‘: „Er kann es mir nicht abschlagen“ und „Er kann es nicht ablehnen“ sagen in diesem Zusammenhang dasselbe aus.
„Denn ich werde ihm ein Angebot machen das er mir nicht
abschlagen und auch nicht ablehnen kann.“
Der erste Schritt (da bin ich sicher): „…das er mir nicht abschlagen und auch nicht ablehnen kann“ ist ein Relativsatz, der durch Komma abgetrennt wird.
Der zweite Schritt (da bin ich nicht ganz sicher): jemandem etwas abschlagen und etwas ablehnen sind Synonyme. Man kann sie aus rhetorischen Gründen miteinander benutzen und hat dann eine Art Hendiadyoin gebastelt. In einer „normalen“ Kommunikation sind solche rhetorischen Spielereien überflüssig.
Eine nach den beiden Schritten bereinigte „Normalfassung“ sieht dann so aus: Denn ich werde ihm ein Angebot machen , das er mir nicht
abschlagen kann.
oder Denn ich werde ihm ein Angebot machen , das er nicht ablehnen kann.
bist auch eulen?
ja
bin auch eulen
sehr eulen
ja ja
will aber nicht mehr eulen sein
bin schon zu lang eulen gewesen
will auch nicht mehr eulen sein
bin schon zu lang eulen gewesen
ja
mit dir da
mit dir da auch
bin nicht mehr eulen ja
bin nicht mehr eulen auch
ja ja
ja ja auch
doch wer einmal eulen war
der wird eulen bleiben immer
ja
ja ja http://www.ben-at-work.com/de/skizzen/eulen_jandl.html
Aber sagt nicht das Wort „auch“ in der mitte des Satzes:
" nicht abschlagen und AUCH nicht ablehnen kann."
aus das der Verfasser nicht weiß dass abschlagen und ablehnen das gleiche ist?
Ich meine kann man das privat so doppelt gemoppelt schreiben ohne das man als Idiot dasteht der nicht richtig schreiben kann?
Aber sagt nicht das Wort „auch“ in der mitte des Satzes:
" nicht abschlagen und AUCH nicht ablehnen kann."
aus das der Verfasser nicht weiß dass abschlagen und ablehnen das gleiche ist?
Ich meine kann man das privat so doppelt gemoppelt schreiben ohne das man als Idiot dasteht der nicht richtig schreiben kann?
Aber sagt nicht das Wort „auch“ in der mitte des Satzes:
" nicht abschlagen und AUCH nicht ablehnen kann."
aus das der Verfasser nicht weiß dass abschlagen und ablehnen
das gleiche ist?
Eine andere Interpretation wäre, dass er damit - wenn auch nicht auf die geschickteste Weise - dieser Aussage besonderen Nachdruck verleihen will.
(In literarischen Texten und auch in der Werbung werden Doppelausdrücke wie Hendiadyoin und Tautologie ganz bewusst als Stilmittel eingesetzt.)
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Ich meine kann man das privat so doppelt gemoppelt schreiben
ohne das man als Idiot dasteht der nicht richtig schreiben
kann?
Ich meine kann man das privat so doppelt gemoppelt schreiben
ohne das man als Idiot dasteht der nicht richtig schreiben
kann?
Ich glaube, das hängt vom Idioten ab. Wenn jemnad bisher nicht durch großartige sprachliche Leistungen geglänzt hat und eigentlich mehr dahinstolpert als spricht, dürfte der Empfänger es schwerlich als kunstvolles rhetorisches Mittel verstehen. Wenn jemand dagegen ein eloquenter, beredeter Mensch ist, der diesen Satz in eine wohlgeschliffene Rede einflechtet …
Hallo miteinander,
für meine Ohren - als Ergänzung zu allem bereits Geschriebenen - klänge es noch um ein bisschen besser, wenn man das „Das“ wiederholte.
…das er mir nicht abschlagen und das er auch nicht ablehnen kann…