Kann man gegen Überwachungsdienst YASNI vorgehen?

Ich sehe in Yasni eine Verletzung meiner Privatsphäre, meines Persönlichkeitsrechts und die ganze Seite als einen großen Lauschangriff. Was Yasni tut ist würdelos, lästig, unehrenhaft, prinzipienlos, verabscheuenswert und schmutzig. Yasni zeigt alle im web auffindbaren Schnipsel einer Person gebündelt auf einer Seite an. Und dabei kann Yasni garnicht tief genug in die Verzweigungen des Internets eindringen. Wenn es denn nur so wäre, dass über google auffindbare Details einer Person dort gebündelt dargestellt würden, würde ich mir das noch gefallen lassen. Aber nein, Yasni schnüffelt in sämtlichen Communities herum, in denen nur eine angemeldete, eingeloggt, interne Gemeinschaft Zugang hat und zeigt sämtliche Interaktionen von Personen im Gewirr der Foreneinträge an. Verärgert musste ich feststellen, dass Yasni meine Foreneinträge bei XING aufspürt und zu meinem YASNI Profil hinzufügt. Das Wort „YASNI-Profil“ ist schon ein Paradoxon, denn selbst wenn man nicht damit einverstanden ist, dass Yasni persönliche Details aus den Untiefen des Netzes ausgräbt besitzt Yasni die Dreistigkeit ein Personenbild zu erstellen. Ich schwenke daher auf das Wort „Personenüberwachungsseite“ statt Profil um. Die Foreneinträge bei XING sind im Gesamtkontext meiner Person so unbedeutend und in den Forenstrukturen von XING so weit nach hinten gerückt, dass Sie vermutlich niemals mehr gelesen werden würden. Weiterhin geht man durch die notwendige Mitgliedschaft und nach außen hin geschlossene Gemeinschaft bei XING davon aus, dass im Regelfall nur XING-Mitglieder die Foreneinträge zu Gesicht bekommen und auch lesen. Yasni schafft es, diese Details aus dem Kontext zu reißen und öffentlich auszustellen. Das kann nicht hingenommen werden. Und nicht nur das, Yasni schnüffelt in allen Communities und noch so verwinkelsten Ecken des Netzes herum, sucht längst vergangene, eigentlich auf immer und ewig verschwundene Einträge in Foren und Blogs, Kommentare, unangenehme, peinliche, seriöse, unseriöse Details eines Lebens auf und stellt stigmatisiert Menschen mit einer „Personenüberwachungsseite“. Das hat nichts mit einer seriösen Bündelung von Personenfakten zu tun. Details die durch ihre zeitliche Vergangenheit so weit zurück liegen, dass sie im Regelfall von niemandem mehr gesichtet werden sind im natürlichen Verlauf des Internets vergangen, aus, vorbei, verblüht, verwelkt, verwirkt und quasi unsichtbar. Wäre da nicht der Lauschangriff Yasni. Ich suche mal einen treffenden Vergleich. Nehmen wir an, bei der mündlichen Abiturprüfung hätte sich folgende, peinliche Aktion zugetragen. Schüler X beantwortet die einfachste Frage des Jahrtausends völlig falsch und erntet Hohn, Spott und Lacher. Das ganze wird mitprotokolliert und in der Abizeitung als kleiner Seitenhieb auf den sympathischen Mitschüler festgehalten. Die Sache ist aber irgendwann in Vergessenheit, aber irgendwo noch dokumentarisch festgehalten, solange es die Schülerzeitung gibt, sie physisch existiert. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass fremde Menschen von der peinlichen Aktion jemals erfahren geht gegen Null, da nur ein begrenzter Personenkreis die Zeitung besitzt. Es ist davon auszugehen, dass ein potenzieller Arbeitgeber niemals von dieser Aktion erfahren wird. Yasni würde nun so vorgehen: Durchsuchen aller auch nur annähernd mit der Person verknüpften Dokumente, Datenbankenm auch Sachen, die im regelfall nur begrenzten Personenkreisen zustehen - Gerne auch gegen Eintrittsgelder, um an noch mehr private Informationen zu kommen. Und wenn es möglich wäre, die Abizeitung des nachts aus der Schublade eines Mitschülers zu stehlen, dann würde das Yasni sicherlich auch tun. Dann würde Yasni vermutlich 10 Jahre später die längst verjährten Informationenen aus der Schülerzeitung an erster Stelle der Yasni-Personenüberwachungsseite ausstellen. Hinter Yasni steckt übrigens ein gewisser Steffen Rühl.

Nun meine Frage: Wie kann man gegen eine derarte Überwachung vorgehen?

Es bleibt noch als Gipfel der Unverschämtheit zu erwähnen, dass YASNI über einen „Partner“ (Inc.) kostenpflichtig die Entfernung der Beiträge anbietet.

MAFIAMENTALITÄT !

Ich zitiere hier einen Blogeintrag bei www.seoblogger.de zu Yasni (Name gelöscht):

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mir scheint, als ob die gezielt personendaten von der creditreform bekommen. die kooperation mit firmenwissen.de ist ja bekannt.
und eben dort wird auch eine personensuche geboten, die sich allerdings auf geschäftsführer, inhaber und leitende mitarbeiter beschränkt.
wer also eine leitende position innehat, wird auch bei yasni via firmenwissen auftauchen.

firmenwissen bzw. creditreform kaufen ihre daten bei der ihk.
die wiederum bekommen erhalten die daten von den gewerbeanmeldungen und registereintragungen.

es wäre echt interessant, die schlange mal vom schwanz her aufzurollen und nach datenschutzverstössen zu fahnden. ich sehe bei firmenwissen.de aleine 3 firmen (gmbh), die es nur auf dem papier gibt und über die nie etwas veröffentlicht wurde. es handelt sich um sogenannte vorratsgmbh’s. ich war schon überrascht, ie daten davon incl. der gesellschafter bei yasni zu finden.

soviel zum thema datenschutz.
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Weitere Kommentare:

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Yasni hat meine ganze Seite gespidert und kommt nun teilweise mit Inhalten von mir höher als meine Seite. Ich finde dass ne Frechheit und überlege mir eine Initiative gegen Yasni ins Leben zu rufen.
Yasni ist nicht nur völlig überflüssig, es ist auch Geschäftsschädigend bezüglich dem von Google untersagtem „duplicated content“.

Down with yasni!
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Hallo,

wer sich im Internet öffentlich äußert und seine Daten preis gibt, muss sich nicht beschweren, wenn diese abrufbar sind.

Diese Dienste bedienen sich auf frei zugänglichen Quellen. Was soll daran illegal oder moralisch verwerflich sein.

Wer „blank zieht“ muss sich nicht wundern, wenn jemand hinguckt.

Gruß

S.J.

Einstellungsmöglichkeit Privatspäre Xing
Hi,

Xing bietet genau für solche Fälle eine eigene Einstellungsmöglichkeit in seinen Optionen an:
In Xing auf den Reiter „Einstellungen“ klicken. Dort den Reiter „Privatsphäre“ (sic!) anklicken. In Optionen den Punkt abwählen: „Meine Artikel und Kommentare in den Gruppen können über Suchmaschinen und RSS abgerufen werden.“.
Gleiches Vorgehen empfiehlt sich auch für den Punkt: „Mein Profil darf in Suchmaschinen auffindbar sein.“ sowie „Mein Profil darf auch für Nicht-Mitglieder abrufbar sein“.

Ansonsten gilt: Mit persönlichen Infos im Internet vorsichtig umgehen, ganz nach dem Prinzip „cause and effect“… :o)

Mit freundlichen Grüßen
Stefanie

Hallo

Xing bietet genau für solche Fälle eine eigene
Einstellungsmöglichkeit in seinen Optionen an:

aber trotzdem kann man an interessante Informationen kommen: Gruppe aufsuchen, eintreten (sofern nötig), Suche nach O Autor

mfg M.L.

Beiträge woanders sind doch sicher auch mit Urheberrechten geschützt. Mit dem Ansatz würde ich es versuchen.

Beiträge woanders sind doch sicher auch mit Urheberrechten
geschützt. Mit dem Ansatz würde ich es versuchen.

Wieso sollte ein Link gegen das Urheberrecht verstoßen?

ich verstehs nicht - ot
Hallo,

Was Yasni tut ist würdelos, lästig,
unehrenhaft, prinzipienlos, verabscheuenswert und schmutzig.
Yasni zeigt alle im web auffindbaren Schnipsel einer Person
gebündelt auf einer Seite an.

Also ich verstehs nicht, ich bin seit 1996 taeglich im Internet unterwegs, seit dem ich bei der IBM 1995 gearbeitete habe, kannte ich saemtlich Chat Seiten die es damals gab (mit heute nicht zu vergleichen).

Aber nein, Yasni schnüffelt in
sämtlichen Communities herum, in denen nur eine angemeldete,
eingeloggt, interne Gemeinschaft Zugang hat und zeigt
sämtliche Interaktionen von Personen im Gewirr der
Foreneinträge an.

Ich bin auch bei diversen Communities und Seiten angemeldet und taeglich online. Ich hab auf Yasni meinen Namen eigegeben und eine Menge gefunden, aber nicht ueber mich, sondern ueber andere mit dem selben Namen nehme ich mal an. Von mir war da gar nix zu finden …na sowas. Muss wohl daran liegen, dass ich seit ich denken kann sehr vorsichtig mit meinem persoenlichen Daten war. Sicherlich kann man ueber mich einiges finden, wenn man lang genug sucht … aber ganz so viel wird man ueber mich, zumindest online, nicht finden. Nichts worueber ich mich schaemen muesste.

Diese Seiten sind nicht gefaehrlich oder gar eine

„Personenüberwachungsseite“

Einträge in Foren und Blogs,
Kommentare, unangenehme, peinliche, seriöse, unseriöse Details
eines Lebens

Wer hat denn diese Eintraege getaetigt? Yasni? oder die Person selber?

Wie gesagt, ich verstehs nicht. Wie sollten die denn peinliche oder unserioese Details ueber mich wissen, wenn ich diese nicht veroeffentlicht habe?

LG
Jasmin

Liebe Jasmin,

Dein Eintrag zeigt mir, dass Du weder über das nötige Einfühlungsvermögen, noch über die geistige Vorstellungskraft verfügst den Kerngehalt meiner Aussage richtig zu interpretieren. Daher werde ich Dir den wesentlichen Aspekt meiner These nochmal verständlicher vortragen. (Persönlich war mir schon vorher klar, dass 50% der Antworten in ein unkonstruktives "Wer sich im Internet zu erkennen gibt, muss damit rechnen, dass bla bla). Mir ist wohl bekannt, dass auch rechtlich gesehen ein „wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um“ existiert. Aber:

  1. Es geht darum, dass es rechtlich sehr wohl einen Unterschied ist, in welcher Art und Weise (auch richtige) Informationen, also wahre Tatsachenbehauptungen, wiedergegeben werden. Eine wahre Tatsachenbehauptung kann dann als Beleidigung gelten, wenn Sie in übersteigerndem Maße „ausgestellt“ wird. Wenn man bspw. Plakate in der Stadt aufhängt, auf denen geschrieben steht, dass Person X sich die Haare färbt. Die Tatsachenbehauptung mag richtig sein, aber die Art und Weise der Darstellung ist schlichtweg übertrieben und damit ist das unzulässig.

  2. Weiterhin ist es nunmal so, dass jeder Mensch darüber bestimmen kann wie und in welcher Weise er selbst dargestellt wird.

Sowohl mit Punkt 1 als auch mit Punkt 2 steht Yasni in Konflikt. Fiktives Beispiel: Yasni sucht sich völlig unbedeutende Details zu einer Person raus die Jahrzehnte vergangen sind, bspw. peinliche Jugendsünden und präsentiert diese in Top-Positionen zu der Person. Weiterhin sucht sich Yasni alle Details zu einer Person aus dem Netz, die ein normaler suchender Mensch niemals alle finden würde, bzw. im Regelfall nicht finden würde und präsentiert diese auf dem goldenen Tablett. Beides ist einfach unglaublich dreist!

Aber der absolute Hammer dabei ist, dass Yasni Personen stigmatisiert und dann über Partner eine kostenpflichtige Entfernung der Sachen aus dem „Yasni-Personenprofil“ anbietet. Ich vergleiche das mal mit mafiösen Strukturen. Ein Ding der Unglaublichkeit, was sich dieses Unternehmen leistet.

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Nur ein Kurzzitat zum Link, nicht der ganze Text. Wie bei jeder Suchmaschine.