Oehm ich meine, diese oder eine aehnliche Aussage irgendwo mal aufgeschnappt zu haben, weiss aber nicht mehr, woher. Koennt ihr mir helfen, wie diese Aussage lautet und von wem sie stammt?
Gruß
Oehm ich meine, diese oder eine aehnliche Aussage irgendwo mal aufgeschnappt zu haben, weiss aber nicht mehr, woher. Koennt ihr mir helfen, wie diese Aussage lautet und von wem sie stammt?
Gruß
Ich nehme an, Du meinst Demokrit. Er war ein griechischer Naturphilosoph und gilt als Begründer der Atom-Hypothese (… zusammen mit seinem Lehrmeister Leukipp, den ich gerade durch Deine Frage kennen gelernt habe).
Michael
Aristoteles
Aristoteles war es, der in seinen Physik-Vorlesungen den Begriff des Kontinuums auf zweierlei Weisen definierte. Eine davon war: Kontinuierlich („synechés“) ist, was unendlich teilbar ist.
Modelle dieses abstrakten Begriffes waren für ihn die Zeit, der Raum, die Bewegung und die Materie.
Damit stand er in Opposition zu der Auffassung der Atomisten: Leukipp, Demokrit, später Epikur, Leukipp usw. Nach ihnen war die Materie aus nicht mehr teilbaren kleinsten Teilchen („átomos“ heißt „unteilbar“) zusammengesetzt, die zwar eine unendliche Vielfalt von Formen, aber eine endliche Größe besitzen.
Die heutige Physik macht dazu keine durchgängig einheitlichen Aussagen, weil ab einer bestimmten Größenordnung (im Bereich subatomarer Teilchen) der Begriff räumlicher (bzw. raumzeitlicher) Extension ganz anders gefaßt werden muß als in Bereich unserer sinnlichen Anschauung. Es gibt sehr unterschiedliche Theorien bezgl. der Begriffe Kontinuität und Diskretheit, nicht nur der Materie, sondern auch des Raums und der Zeit.
Meine einen Fysiker ! !
Ausnahmsweise hat die Idee, das 2. Google-Ergebnis herbeizuholen mal nicht geklappt. Es war schon ein echter Physiker aus, sag’ ich mal, neuerer Zeit (d.h. kein alter Griechischer Filosof) und es war glaub’ ich die Bedingung, dass etwas klein genug sein muss oder so.
Wohl doch nicht
Sorry, es waren glaub’ ich die Lehren des Banarch Tarski Theorems, die etwas anderes aussagen.
So lebt denn wohl und danke fuer die Infos bisher.
welche Aussage?
Moin, Zera,
wie diese Aussage lautet und von wem sie stammt?
ich finde nur eine Frage.
Gruß Ralf
die Lehren des Banarch Tarski Theorems, die etwas anderes aussagen.
Das äußerst interessante und in der Mathematik viel diskutierte Banach -Tarski-Paradoxon sagt aber nichts über unendliche Teilbarkeit. Es setzt diese (bzw. das Kontinuum) für Punktmengen jedoch voraus.
Die aristotelische Kontinuums-Definition ist aber nach wie vor auch für die Matematik korrekt und relevant.
Hab ich doch vorher geschrieben
Steht doch da, dass die Lehren des BT nicht Auskunft über die Existenz einer unendlichen Teilbarkeit sagen. Wa’um also nochmal hinschreiben?
Hallo Zera, wenn Du nicht die alten Philosophen meinst, dann vielleicht die String- oder Loop-Theoretiker, die bei der Plancklänge von etwa 10^-35 m das Ende der weiteren Teilbarkeit sehen. Nachzulesen zB bei Lee Smolin oder Leonard Susskind. Gruss, eck.