Hallo,
ich stimme Cleaner und dir zu, dass ein Titel „Der Panzer“ werbetechnisch wahrscheinlich eher nach hinten los gegangen wäre.
Ich hab den Film schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, aber grob geht es darum, dass ein Vater mit einem Panzer seinen Sohn von irgendwo zu befreien.
Man sieht also von 90 Minuten ca. 86 Min. lang einen Panzer und der Film ist - öhm… ich sag mal… nicht gerade anspruchsvoll. Deshalb glaub ich auch nicht, dass sich um die Übersetzung mega tiefgehend gekümmert wurde.
Und man MUSS ja nicht den Titel wortwörtlich übersetzen und ihn „der Panzer“ nennen.
Ich denke aber schon, dass die Übersetzung the tank - der Tank einfach aus dem Grund erfolgte: hat einer tank gelesen… und Tank übersetzt.
Ein Film wie „The gift“ hieße dann wahrscheinlich „ARSEN“ *g*
Naja, vielleicht eine Unterstellung meinerseits…
Greets
ShannonS
Hallo,
da
wenn die Industrie anfängt, Übersetzer anständig zu zahlen, können die sich mehr Zeit lassen und bessere Leute werden übersetzen.
stimme ich dir natürlich absolut zu!
Auch ich denke, dass diese Übersetzungen einfach aus Zeit- (und damit Geldmangel) so stehen bleiben. Allerdings frage ich mich halt, ob Lektoren wirklich die Manuskripte überhaupt nicht lesen? (Es ärgert mich: mir fallen so oft Beispiele für diese wortwörtlich übernommenen Ausdrücke in irgendwelchen Büchern auf… und jetzt fällt mir keins ein). Ich kenne mich mit der Aufgabe eines Lektors nicht aus, dachte halt bis jetzt immer, dass er / sie u.a. auch die Aufgabe hat, das Buch zu lesen und an diversen Stellen zu korrigieren (womit ich eher den Inhalt meine…) Und da würde doch jeder über solche Stellen quasi automatisch stolpern.
Und natürlich kann die Falsch-Übersetzung einer Gebrauchsanweisung weitreichendere Konsequenzen haben, als die Falsch-Übersetzung eines Buches, aber in meinem jugendlichen „Wahn“
dachte ich immer… dass Lektoren das irgendwie weh tun muss, wenn er/ sie so richtig grottenschlechte Texte sieht.
Gruß
ShannonS