Hallihallo.
Ich schildere mal eine verzwickte Situation aus meinem Umfeld und hoffe, dass ihr Anregungen habt, wie man das lösen könnte.
Es geht um ein größeres Haus welches vor einigen Jahren an einen der Söhne vererbt wurde. Laut Testatment erhielten die restlichen Kinder aber das Recht, wenn möglich auch dort wohnen zu dürfen.
2 der Geschwister nahmen das in Anspruch und so wurde das Haus in 3 Wohnbereiche aufgeteilt. Da es sich um ein altes Haus handelte, war eine Grundsanierung fällig, für welche der Haupterbe dann entsprechend Kredite aufnehmen musste. Diese finanzielle Last der Sanierung (Dach, Fassade, Heizung etc) trägt er allein. Die Kosten für den Innenausbau der 3 Wohnungen trug jeder selbst. Da der Besitzer des Hauses mitlerweile in Rente gegangen ist, fressen die fälligen Raten sowie Steuern, Müll etc nahezu das gesamte Einkommen auf, wodurch die Lebensqualität eigentlich nichts mehr mit Qualität zu tun hat.
Das Kernproblem ist nun, dass aus gutmütiger Naivität keine Mietverträge oder sonstige Absprachen zur Kostendeckung getroffen wurden. Der Besitzer möchte das nun gerne nachholen, da er sonst wohl nicht drum herum käme, das gesamte Objekt zu verkaufen (was er eigentlich nicht möchte). Allerdings zeigen sich die beiden anderen uneinsichtig und weigern sich eine Miete zuzahlen.
Kann man sie dazu zwingen, also zB mit Rausschmiss drohen? Oder verhindert das Gewohnheitsrecht eine nachträgliche Miete?
Ich bin bei dieser Sache nicht direkt betroffen, möchte aber mal abklopfen, was der betroffene tun könnte.
Für jeden Tipp, bin ich dankbar!
Grüße
Guido
Daher ja jetzt das ziemlich verspätete Drängen auf eine Miete…