Kann man mir mit Schlafstörungen&Epilepsieneigung

noch helfen?

Hallo,

Kurz zu mir:
Ich hatte vor einem Jahr extreme Schlafstörungen und war völlig fertig.
Dann habe ich Doxepin dagegen bekommen und nach 3 Wochen ging es mir sichtlich besser.

Ich war glücklich,mir ging es gut.
Dann nach ein paar Monaten im Oktober jedoch,bekam ich einen epileptischen Anfall,sehr sicher ausgelöst durch das Medikament,ich habe seit ich 9 bin eine Epilepsieneigung,aber nurnoch welche wenn diese (unbewusst) provoziere.

Ich habe dies dann abgesetzt und es ging mir auch so besser.
Ich war dann von Anfang Dezember bis Mitte März im Urlaub auf den Kanaren.
Da es mir dort sehr gut ging,konnte ich wieder super schlafen.

Auch die ersten Wochen in Deutschland schlief ich gut.
Dann holte mich der Stress ein und ich konnte nach einer durchzechten Nacht nicht schlafen,auch nicht mit dem Trazodon,ein Antidepressivum was keine Anfälle auslösen soll.

Das pendelte sich zwar wieder ein,allerdings hatte ich auch die Beruhigung,dass ich es mit Doxepin nochmal versuchen könnte.
Ich tat es,allerdings nahm ich zu wenig von den Orfiril und an einem ziemlich stressigen Tag und nahm dann 75mg Doxepin ohne dies einzuschleichen und kippte wieder um.

Nun habe ich Angst,da mir die Doxepin wirklich geholfen haben,dass mir mit einer Epilepsieneigung nicht zu helfen ist bzgl.der Schlafprobleme im medizinischen Sinne.

Kennt ihr da ähnliche Fälle oder wisst was dazu?

Würde mich über Antworten freuen,da ich wirklich ziemlich fertig bin!

Danke!!

Uff, also ich kann dir nur den Tipp geben: such dir einen gescheiten Neurologen und „fummel“ nicht alleine an den Medis rum!

Wenn du Einschlafstörungen hast versuch es lieber erst mal mit leichteren Dingen, z.B. Melatonin!
Ansonsten ist Atosil recht gut verträgtlich, auch mit Orfirl.

Hallo,
meine Antwort wird sie zwar nicht glücklich machen, aber es ist die einzig richtige:
Ihre Medikation und Krankheitsgeschichte ist wesentlich zu komplex, um diese in einem Forum zu diskutieren. Ich denke es gibt durchaus gute Optionen, Ihre Schlafprobleme auch unabhängig von Doxepin in den Griff zu bekommen. Ich persönlich halte die Anwendung klassicher Schlafmittel, die ohnehin eher anfallsmindernd sind, für eine Option. Gleichzeitig sollte aber auch die Ursache der wiederkehrenden Schlafprobleme untersucht werden. Sprechen Sie offen mit Ihrem Arzt/ihren Ärzten.

Herzliche Grüße

Dr. Daniel Hölzle

Hallo jea82,
von ähnlichen Fällen kann ich leider nichts berichten. Aber es ist bekannt, daß Antidepressiva, und Doxepin und Trazodon sind Antidepressiva, eine Epilepsieneigung verstärken können. Daher ist bei der gleichzeitigen Einnahme beider Medikamente größte Vorsicht geboten. Sie sollten das Orfiril bitte genau nach Vorschrift einnehmen. Was die Antidepressiva betrifft - leiden Sie auch an einer Depression? Weil nur wegen Schlafstörungen werden diese in der Regel nicht verordnet, dafür gibt es andere Medikamente. Und wenn denn nun auch eine Depression besteht, müßten Sie darauf achten, die Medikamente dafür einzuschleichen und auch auszuschleichen. Die Einnahme ohne Auftitrieren von einer recht hohen Dosis und ein plötzliches Absetzen können zu massiven Nebenwirkungen, eben auch zu einem epiletiformen Abfall führen. Desweiteren sollten Sie darauf achten, nach Möglichkeit keinen Alkohol zu konsumieren. In Kombination mit einem Antiepileptikum und einem Antidepressivum kann das fatale Folgen haben.
Zusätzlich - bitte besprechen Sie das Problem mit einem Psychiater, der kennt sich mit den Wirkungen und Wechselwirkungen dieser Medikamente am besten aus und kann Ihnen die für Sie am günstigsten verordnen.
Viele Grüße
Ingeborg Steffes-Tremer

Hallo,

meine Tochter bekommt bei Schlafstöhrungen Melatonin.
Das verträgt sich super mit den Antiepileptiker Medis.
Ist keine Dauermedikation und hilft in sochen Phasen sehr gut.
Hoffe ich konnte etwas helfen.
Mit freundlichen Grüßen

Hallo jea82,

hier kenne ich mich nicht gut aus. Bitte wende Dich doch an jemand anderes.

Grüße und alles Gute!

Sylvia Pölloth

Also erst mal was genau ist dein Problem, Schalfstörung, Depression oder schwer einstellbare Epilepsie. Ich leide selbst seit über 20 Jahren an Epilepsie, bin seit 2005 Anfallsfrei, musste aber einige Medikamente durch. Es kommt da auch auf die art der Anfälle, auf die EEG veränderungen an und auf die Auslöser an und doch gibt es da Medikamente. Du nimmst Orfiril gegen deine Epilepsie wenn ich das richtig sehe. Nimmst du die auch regelmäßig? Das ist sehr wichtig.
Hast du das Schlafproblem mal mit deinem Neurologen besprochen und wie äußert sich das? Mal ein zwei Tage nicht durchschlafen ist ja keine Schlafstörung, und Antidepressiva gleich einzusetzen auch ziemlich hart und sehr einfach gemacht. Wie wäre es mal in ein Schlaflabor zu gehen?Die haben erst einmal die Möglöichkeit die Art der Störung zu erkennen und dann können sie auch ganz anderen Mittel verordnen, vielleicht gibt es auch atemaussetzer wer weiß? Was Doxepin angeht, soweit ich weiß darf es nur unter strenger ärztlicher Kontrolle bei Epilepsie gegeben werden, wenn diese gut eingestellt ist und wenn dann auch nur einschleichend dosiert. Ich zum Beispiel nehme auch ein Schmerzmittel nammens Tramal das man mit Epilepsie nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen kann da es die Krampfschwelle senkt aber da ich sehr gut eingestellt bin isdt mir bisher nichts passiert.
Meine Meinung zu allem was ich so raushöre ist,du bist einfach schlecht eingestellt und vielleicht unzureichend untersucht. Aber ich kenne deine Akte auch nicht, wenn du auch sehr gestresst bist, vielleicht solltest du es mal mit dem Homöopatischen Neurexan versuchen,das bringt die Seele ins Gleichgewicht und so kann man auch besser schlafen.
Hoffe ein wenig konnte ich dir helfen sonst einfach melden Liebe Grüße GibbsTony

Hallo,

nach meinem Wissen als PTA und nach Nachsehen im Internet gibt es bei Doxepin eigentlich keine epilept. Anfälle als Nebenwirkung.
Ich würde auf jeden Fall Orfiril korrekt einnehmen und nicht aussetzen. Alkohol kann die Anfallneigung übrigens erhöhen, Menschen mit Epilepsie sollten normalerweise Alkohol meiden (soll jetzt kein Vorwurf sein)und Stress vermeiden und viele andere Dinge auch. Woher kommen die Schlafstörungen und warum bekommst Du Antidepressiva zum Schlafen und kein Schlafmittel? Ich weiß dass auch Antidepressiva als Beruhigungsmittel eingesetzt werden, ich nehme selbst Antidepressiva wegen Angstzuständen und Panikattacken (die sind jetzt gottseidank vorbei)morgens und mein Mann nahm sie auch wegen Stress und zu hohem Puls und Schlafstörungen abends.
Ich bin kein Arzt, aber meiner Ansicht nach, kommen die Anfälle nicht von Doxepin. Ich würde Dir raten einen guten Neurologen auszusuchen, der auch Psychologe ist (habe ich auch) um das Problem zu lösen.
Probiere ruhig noch mal Doxepin aus.

Liebe Grüße und alles Gute,
Conny

P.S.
Bin ab morgen eine gute Woche nicht zu erreichen, da ich ins Krhs. komme.

Hallo,

ehrlich gesagt da kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen. aber einen tipp hätte ich für Dich. stell diese frage mal im epilepsieforum. der link hierfür lautet: http://www.epilepsie-online.de.
Da erhälst bestimmt eine perfekte antwort. und nicht nur von einer person.

Gruß
Epilepsieselbsthilfegruppe Jung und Alt
Thorsten Hahn

Hallo,

wir als Selbsthilfe sind grundsätzlich gegen Schlaftabletten, bzw. Medikamente. Es gibt nur wenige Situationen, wo es sinnvoll ist, für eine vorüber gehende Zeit (max. 3 Wochen) auf Anweisung eines Schlafmediziners Schlaftabletten oder medikamentöse Einschlafhilfen zu verabreichen.
Insoweit sind wir nicht über Wirkungen und Nebenwirkungen von den beschriebenen Medikamenten informiert und können daher auch diese Anfrage leider nicht beantworten.
Wir empfehlen Ihnen aber, mit Ihrem Arzt über Ihre Beobachtungen zu sprechen, gerade bei Epilepsieneigung sollte die Behandlung durch einen Mediziner erfolgen und nicht über Ratschläge aus dem Internet.
Mit freundlichem Gruß

Holger Junge
Selbsthilfe SAS-Köln
Selbsthilfe Schlafstörungen, schlafbezogene Atemstörungen, Schnarchen

sorry, aber da kann ich nichts zu sagen. das sollte auch nur ein mediziner beantworten… !!