Hallo Moschtli,
Die Idee besteht darin, dass man durch das Lesen eines
Englischen Romans, mit Zuhilfenahme der Deutschen Übersetzung,
gut Englisch lernen könnte.
Prinzipiell sind englische Romane dafür gut geeignet, aber ich würde nicht die deutsche Übersetzung zu Hilfe nehmen, sondern schlicht und einfach ein Wörterbuch. … So 1:1 ist eine literarische Übersetzung nämlich nicht immer. Der Grund dafür ist, dass der übersetzte Roman ja dem Zielpublikum gefallen muss und man daher recht großzügig etwas wegkürzt bzw. ändert.
Ich habe mir mal spaßeshalber die deutsche Version von „Per Anhalter durch die Galaxis“ ausgeliehen, weil mir im englischen Original einige Stellen aufgefallen sind, von denen ich nicht gewusst hätte, wie ich sie übersetzen sollte. Manches hat man einfach weggekürzt!
Der zweite Grund dafür, dass ich ohne deutsche ÜB lesen würde: Der Mensch ist von Natur aus faul, und wenn man einfach nur in der deutschen Version nachsehen muss, was etwas bedeutet, dann spart man sich das Nachdenken und Nachschlagen der einen Vokabel, die einem fehlt, weil einem ja gleich der ganze Satz „präsentiert“ wird. … Was passiert, wenn das Buch gerade spannend ist? Liest du dann in der englischen Version weiter, auch wenn es anstrengend ist - oder doch eher in der Übersetzung?
Dazu könnte man, wenn man es genau nimmt auch eine Wörterliste
führen.
Mach’s nicht. Da wirst du nicht mehr fertig. Ich denke, es reicht, unbekannte Wörter nachzuschlagen. Manche merkst du dir beim ersten Mal, manche beim zweiten oder dritten Mal, andere wieder sind so selten, dass sie dir ohnehin nie wieder begegnen.
Wenn man eine Fremdsprache wirklich beherrschen will,
sollte man die Zeitformen etc. ja eigentlich im Gefühl haben
und nicht immer an die Grammatikalischen Regeln denken.
Das sehe ich ganz genauso.
Also auf zu amazon und ein englisches Buch bestellt! Aber du solltest als Anfänger darauf achten, dass das auch einigermaßen richtiges Englisch ist. Am besten fragst du im Literaturbrett, was man da empfehlen kann, dass zu deinen Interessen passt. Mir fällt auf Anhieb nun nur Agatha Christie ein, und vielleicht Michael Crichton, aber da würde ich jetzt nicht bei jedem Buch darauf wetten wollen, das alles korrekt ist. Douglas Adams dagegen erfindet eine Menge Wörter selber, damit wäre ich als Anfänger also eher vorsichtig.
Schöne Grüße
Petra