Kann man Notebook zurückgeben?

Ich hatte mit meinem alten Toshiba - Notebook einen Haftpflichschaden.
Weil ich mit dem Gerät sehr zufrieden war, habe ich mir ein neues (L300D-148) gekauft.

Ausschließlich zum Arbeiten: Da reichen 2x 1 GHz, 1Gb MB.

Vista war vorinstalliert, aber ein Teil meiner Programme (z.B. CAD) läuft damit nicht.

1.000 € für ein neues Programm? Dann hätte ich auch gleich einen anderen, teureren Rechner dafür kaufen können.

Jetzt die Überraschung:
Der Toshiba-Service teilt mir mit, das sie keine XP-Treiber zur Verfügung stellen wollen.

Ich war es über 20 Jahre gewohnt, das Betriebssystem selbst wählen zu können.

Es gab auch keinen Hinweis, dass das bei diesem Modell nicht geht.

Das ich ein Notebook nur mit diesem unnützem Auslaufprogramm betreiben kann.

Ich fühle mich betrogen!

Kann man das Gerät (vor wenigen Tagen erhalten) zurückgeben?

Hat jemand damit Erfahrung?

Toshiba ist jedenfalls für mich gestorben!
Das sind Bauernfänger!
Ich bin doch nicht blöd! (Deshalb kaufe ich auch dort nicht)

Herzlichst

tischler-ole-welzel

Toschiba sind da nicht die einzigen, auch andere Hersteller halten meist für neuere Geräte nur Vista-Treiber vor. Was die Rückgabe des Gerätes angeht wirste Dich wohl besser im „Allgemeine Rechtsfargen“ Forum schlau machen müssen.

Wenn Du jedoch eine Alternative suchst an Hardware, sieh Dir mal Acer an, die haben meist Standardhardware verbaut, für die man auch XP-Treiber erhält.

Hi,

Ausschließlich zum Arbeiten: Da reichen 2x 1 GHz, 1Gb MB.

Schon merkwürdig, dass bei den heutigen extrem niedrigen Speicherpreisen da nur 1 GB RAM drin ist.

Vista war vorinstalliert, aber ein Teil meiner Programme (z.B.
CAD) läuft damit nicht.

Um welche Programme und um welches CAD handelt es sich denn? Hast du schon mal auf den Seiten der Hersteller nachgesehen, ob es ggf. Patches dafür gibt?

1.000 € für ein neues Programm? Dann hätte ich auch gleich
einen anderen, teureren Rechner dafür kaufen können.

Für den es aber wahrscheinlich auch keine XP-Treiber mehr gibt.

Jetzt die Überraschung:
Der Toshiba-Service teilt mir mit, das sie keine XP-Treiber
zur Verfügung stellen wollen.

Warum auch?

Ich war es über 20 Jahre gewohnt, das Betriebssystem selbst
wählen zu können.

Was wäre denn gewesen, wenn du Windows 98 hättest haben wollen? Hättest du tatsächlich erwartet, dafür Treiber für ein neues Notebook zu bekommen?

Es gab auch keinen Hinweis, dass das bei diesem Modell nicht
geht.

Doch. Auf der Toshiba-Webseite. Dort kann man nachsehen, welche Treiber für welches Modell verfügbar sind.
Auch der Verkäufer im Laden sollte das wissen.

Das ich ein Notebook nur mit diesem unnützem Auslaufprogramm
betreiben kann.

Ich fühle mich betrogen!

Wieso? Ist dir eine Eigenschaft des Geräts genannt worden, die dieses nicht aufweist?

Kann man das Gerät (vor wenigen Tagen erhalten) zurückgeben?

Wenn du es z.B. bei einem Internet-Händler gekauft hast, hast du lt. Fernabsatzgesetz eine 14-tägige Rückgabemöglichkeit.

Hat jemand damit Erfahrung?

Toshiba ist jedenfalls für mich gestorben!

Warum?

Das sind Bauernfänger!

Kann ich nicht nachvollziehen. Du hattest doch alle Möglichkeiten, dich vorher zu informieren.

Wie auch immer, ich bin relativ optimistisch, dass man deine Programme zu Laufen bringen kann, falls du das Gerät nicht zurückgeben kannst. Dazu solltest du halt mal schreiben, um welche es geht. Am besten weiter unten im Vista-Brett.

WoDi

Hallo!

Wenn du es z.B. bei einem Internet-Händler gekauft hast, hast
du lt. Fernabsatzgesetz eine 14-tägige Rückgabemöglichkeit.

Laut BGB (Korrigiert in der Hoffnung, dass dieses „Fernabsatzgesetz“ hoffentlich igendwann mal in Vergessenheit gerät).

Jan

Hi,

danke für die Korrektur.
Aber an der Sache selbst ändert das ja nichts.

WoDi

Hi Wodi,
danke für den Hinweis der Rückgabemöglichkeit.
(Dafür von mir ein Sternchen)

Das Notebook ist bereits unterwegs zum Händler.

Für andere Experimente und Suchereien habe ich leider keine Zeit:
Mein altes Toshiba hatte einen Totalschaden.
Es muss schnell ein neues her,
weil ich damit unterwegs arbeiten muss.

Danke für den schnellen Tipp.

Ole welzel

lieber Christian,
danke für den Tipp.
Das gucke ich mir gleich morgen an.

Wenn das wahr ist, das Toshiba und andere Hersteller
zusammen mit Microsoft eine Wettbewerbsverzerrung vornehmen,
in dem sie

  • andere Anbieter von Betriebssystemen (und auch LINUX) harwaretechnisch ausbremsen
  • die Wahl eines bestimmten Microsoft-Produktes erzwingen, das ansonsten kaum noch verkaufbar ist (Absatzzahlen/Wechselwünsche),

dann ist das ein weiterer Fall für den europäischen Gerichtshof.

Für mich ist es vor allem eine Frechheit,
das der Hersteller weder auf der Verpackung noch in der Betriebsanleitung darauf hinweist,
dass kein anderes Betriebssystem verwendet werden kann.

Das ist wie Butterfahrt für Rentner mit überteuerten Kamelhaardecken.

Beim Einschalten hat sich Vista trotz XP-CD entpackt. Ich konnte nur zustimmen oder nicht starten.

Danach war Vista nicht entfernbar.
Ich weiß von mehreren AutoCAD und Inventor Anwendern, dass ihre Programme mit XP nicht laufen. Sie mussten eine teure neuere Versionen kaufen (ca. 1.000 - 1.200 €).

Auf meine Anfrage beim Toshiba-Support war nach 24 Std. die einzige Antwort:
Toshiba stellt keine XP-Treiber zur Verfügung (klingt wie BASTA!).

Weitere Hinweise auf z.B. andere Treiberhersteller gab es nicht.

Die Garantie wollte ich mit Fremdtreibern nicht gefährden und Zeit zum Probieren und Basteln habe ich auch nicht.

Dieser Support macht nicht Service, sondern Majestätsbeleidigung. So geht man mit mir nicht um.

Ich sage damit aber nicht grundsätzlich etwas gegen VISTA. Wer vor allem Filme und Musik herunterläd, einkaufen möchte und Unterhaltung mag, die mit vielen bunten, bewegten Effekten versehen ist, für den ist das gut.

Wer Spiele spielen will, benötigt mit XP weniger Arbeitsspeicher.

Um das Gerät zum konzentrierten, effektiven Arbeiten zu benutzen, kann man VISTA nicht gebrauchen. Es entmündigt zudem, weil man viele gewohnte Entscheidungen für Systemeinstellungen nicht mehr selbst fällen darf.

Danke und herzlichst
Ole Welzel

Antwort

Moien

Es muss schnell ein neues her,
weil ich damit unterwegs arbeiten muss.

Lenovo verkauft neue Geräte mit vorinstalliertem XP und hat XP Treiber für alle Thinkpads online. Das unterscheidet den Business-Geräte Hersteller vom Consumer-Geräte Hersteller.

cu

Hi,

Wenn das wahr ist, das Toshiba und andere Hersteller
zusammen mit Microsoft eine Wettbewerbsverzerrung vornehmen,
in dem sie

  • andere Anbieter von Betriebssystemen (und auch LINUX)
    harwaretechnisch ausbremsen

Es gibt nicht sehr viele Notebooks, auf denen Liniux komplett (also inkl. aller eingebauten Komponenten) völlig reibungslos und ohne Bastelei läuft.
Bei Desktoprechnern sieht das ein bisschen anders aus, weil man da bei den Komponenten eine größere eigene Auswahl bezüglich der Linuxtauglichkeit hat.

Allerdings hättest du auch unter Linux dein AutoCAD nicht verwenden können.

Andere weiter verbreitete Betriebssysteme gibt es eigentlich nicht, abgesehen von Apples OS X, das aber auf eigener Hardware läuft.

  • die Wahl eines bestimmten Microsoft-Produktes erzwingen, das
    ansonsten kaum noch verkaufbar ist
    (Absatzzahlen/Wechselwünsche),

Das ist Unsinn. Es wird zwar immer gern behauptet, oft aus der Linux-Ecke, aber so stimmt das nun nicht.

dann ist das ein weiterer Fall für den europäischen
Gerichtshof.

Mit welcher Begründung?
Nur weil mancher die Firma Microsoft als den Inbegriff des Bösen schlechthin sieht, muss das nicht stimmen (und tut es auch nicht) und ist dadurch noch lange nicht gewährleistet, dass da jeder diese Firma vor den Kadi ziehen kann.

Für mich ist es vor allem eine Frechheit,
das der Hersteller weder auf der Verpackung noch in der
Betriebsanleitung darauf hinweist,
dass kein anderes Betriebssystem verwendet werden kann.

Mir wäre jetzt keine Verordnung oder kein Gesetz bekannt, welche dieses fordern.
Warum also sollte man dies dann tun?
Warum sollte man vor allem Treiber und andere Software für Alternativen entwickeln, die von der Verbreitung her im einstelligen Prozentbereich angesiedelt sind? Oder für ein Betriebssystem, das von Microsoft nicht mehr verkauft wird?

Das ist wie Butterfahrt für Rentner mit überteuerten
Kamelhaardecken.

Ja, sicher.

Beim Einschalten hat sich Vista trotz XP-CD entpackt. Ich
konnte nur zustimmen oder nicht starten.

Du hättest im BIOS das DVD-Laufwerk als Bootlaufwerk einstellen müssen, dann hätte der Rechner von der XP-CD gebootet.

Danach war Vista nicht entfernbar.

Natürlich ist Vista auch dann noch entfernbar.

Ich weiß von mehreren AutoCAD und Inventor Anwendern, dass
ihre Programme mit XP nicht laufen. Sie mussten eine teure
neuere Versionen kaufen (ca. 1.000 - 1.200 €).

Wir hatten erst neulich hier im Brett einen Thread bezüglich AutoCAD, in dem klar gesagt wurde, dass es unter Vista läuft. Inventor kenne ich nicht.

Auf meine Anfrage beim Toshiba-Support war nach 24 Std. die
einzige Antwort:
Toshiba stellt keine XP-Treiber zur Verfügung (klingt wie
BASTA!).

S.o.: müssen sie auch nicht.

Weitere Hinweise auf z.B. andere Treiberhersteller gab es
nicht.

Man kann es bei den Hardwareherstellern der Komponenten (Motherboard, Chipsatz, Grafik usw.) versuchen, hat aber auch da keine Garantie, dass die diese Treiber noch herstellen. Für manche Geräte hat XP SP3 Treiber an Bord, die funktionieren könnten.

Die Garantie wollte ich mit Fremdtreibern nicht gefährden und
Zeit zum Probieren und Basteln habe ich auch nicht.

Die Garantie erlischt dabei nicht, nur der Support geht verloren. Und dass du keine Zeit hast, kannst du beim besten Willen nicht Microsoft oder Toshiba anlasten.

Dieser Support macht nicht Service, sondern
Majestätsbeleidigung. So geht man mit mir nicht um.

Ich hatte schon in meinem anderen Beitrag geschrieben, dass du dich vor dem Kauf hättest informieren können, z.B. hier bei wer-weiss-was oder sonstwo im Internet. Das hast du aber offensichtlich nicht getan und solltest nun nicht die Schuld bei anderen suchen.

Ich sage damit aber nicht grundsätzlich etwas gegen VISTA. Wer
vor allem Filme und Musik herunterläd, einkaufen möchte und
Unterhaltung mag, die mit vielen bunten, bewegten Effekten
versehen ist, für den ist das gut.

Ja, das wäre eine von vielen weiteren Anwendungsmöglichkeiten.
Und man kann diese „bunten bewegten Effekte“ auch abschalten, wenn man es möchte und kann.

Wer Spiele spielen will, benötigt mit XP weniger
Arbeitsspeicher.

Das kommt aufs Spiel an. Zudem ist bei den heutigen Preisen die Größe des Arbeitsspeichers leicht zu verdoppeln: ein 2-GB-RAMbaustein kostet um die 25 - 30 Euro. Auch XP läuft mit 2 GB merkbar besser als mit 1 GB. Wer dort also spart, spart eindeutig am falschen Ende.

Um das Gerät zum konzentrierten, effektiven Arbeiten zu
benutzen, kann man VISTA nicht gebrauchen. Es entmündigt
zudem, weil man viele gewohnte Entscheidungen für
Systemeinstellungen nicht mehr selbst fällen darf.

Beispiel dafür? Was wolltest du einstellen, was Vista dann verweigert hat?
Dieses ewige Gerede von der angeblichen Entmündigung kann ich nicht ernst nehmen, setzt es doch voraus, dass erst einmal eine Mündigkeit vorhanden ist. Das aber trifft bei dir zumindest in Bezug auf Vista nicht zu.
Das geht nicht gegen dich als Person, sondern ist nur in Bezug auf deinen Rechnerkauf und dessen Folgen gemeint.

Ich denke mal, wenn du dir ein Auto kaufst, wirst du dich vorher über die Einzelheiten informieren. Und wenn du dann später feststellst, dass die Winterräder deines alten Autos nicht mehr auf das neue passen, wirst du sicher auch nicht den Wagen zurück geben, oder?

WoDi

Hi!

Lenovo verkauft neue Geräte mit vorinstalliertem XP und hat XP
Treiber für alle Thinkpads online. Das unterscheidet den
Business-Geräte Hersteller vom Consumer-Geräte Hersteller.

Auch HP und FSC geben noch XP rauf - eigentlich (fast) alle Marken mit (richtigem) Business-Bereich.

Grüße,
Tomh