Kann man sich selber heilen?

Einen wunderschönen Nachmittag euch allen! Ich beschäftige mich gerade mit der Frage, ob der Mensch wirklich in der Lage ist sich selber zu heilen. Durch Erneuerung der Gedanken, Affimartinen etc. Besonders, wenn das Problem keine organischen Ursachen hat. Habe seit Jahren Probleme mit der Blase, habe alles durch. Schulmedizin und Naturheilkunde, Nahrungsergänzungen etc. Bin kurz vorm Verzweifeln und mache mir gerade mal wieder selber Mut.
Es gibt ja diverse Bücher z. B. von Louise Hay oder Brandon Bays (hier besonders: THe Journey-Der Highway zur Seele). Oder ist das alles nur Augenwischerei? Meinungen, Rat oder Tipp sind immer willkommen. Danke. Gruß Enni

Hallo Enni,

ja, kann man aus meiner Erfahrung heraus.
(Hoffentlich werde ich jetzt nicht ins Esoterik-Brett verbannt…*g*)
Mit

Erneuerung der Gedanken,Affirmationen etc.

habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt,
ich sehe Krankheiten immer in Zusammenhang mit der Psyche, da für mich Körper und Geist eine Einheit bilden.
Das ist zwar so sehr kurz gegriffen, dazu gibt es jedoch Literatur, z.B. Rüdiger Dahlke, Thorwald Dethlefsen „Krankheit als Weg“.
Ich zitiere:
Die Blase ist der Sammelbehälter, in dem alle in der Niere ausgeschiedenen Stoffe als Urin darauf warten, den Körper verlassen zu können. Der durch die Urinmenge entstehende Druck zwingt nach einer gewissen Zeit zum Loslassen, das zur Erleichterung führt. Wir alle wissen jedoch aus Erfahrung, dass Urindrang recht häufig mit bestimmten Situationen in einem auffallenden Zusammenhang steht. Es sind dies immer Situationen, in denen der Mensch unter psychischem Druck steht, sei es Prüfung, Therapie oder ähnliche, mit Erwartungsängsten oder Stress verbundenen Bedingungen. Der zuerst psychisch erlebte Druck wird nach unten in die Blase geschoben und nun hier als körperlicher Druck empfunden.
Druck fordert uns immer auf, loszulassen und zu entspannen. Wenn dies psychosch nicht gelingt, müssen wir es über die Blase körperlich zulassen. …"

60% unserer Heilung läuft über die Selbstheilungskräfte. Wichtig ist, dass diese aktiviert werden. Ob du das mit Affirmationen machst oder mit Homöopathie (was ich dir übrigens auch empfehlen würde) oder mit Placebos, ist letztendlich nicht so wichtig, wichtig ist, dass du daran glaubst, dass es dich heilt.

Ich persönlich halte jedoch daran fest, dass es nur möglich ist, sich zu heilen, wenn man die psychische Ursache erkannt und gelöst hat, ansonsten sucht sich die Psyche einen anderen Weg.
Und man landet sozusagen vom Regen in der Traufe.

Bei Krebspatienten gibt es viele Beispiele von Menschen, die sich aufgrund von der Macht ihrer Gedanken selbst geheilt haben.
Vielleicht war es auch ihr Selbsterhaltungstrieb, egal, letztendlich haben sie geschafft, was die Schulmedizin nicht vermochte.
(Hier führe ich an, dass mein Vater mit 12-Finger-Darm-Krebs vom Arzt noch 2 Jahre Lebenserwartung zugesprochen bekam. Er wollte sich nicht operieren lassen, das einzige, was er tat, war auszuwandern und sich seinen letzten Traum zu verwirklichen. Hier sei noch angemerkt: Mein Vater ist Alkoholiker, raucht wie ein Schlot und ernährt sich ungesund. Das war vor 16 Jahren und seit einigen Jahren wartet er nicht mehr auf den Tod, sondern genießt wieder das Leben.)

Alles Gute für dich,
jeanne

ja, seine selnstheilungskräfte kann ein jeder aktivieren.
was du benötigst ist eine person die dir behilflich dabei ist.
du mußt eine menge geduld haben und trotzdem die schulmedizin für die diagnostik nicht aus den augen verlieren. einen ausführlichen beitrag hast du ja schon erhalten, dem ich mich anschließen kann. mein lieblingsfach ist psychokinesiologie/ klinghardt- belese dich im internet und in deiner umgebung gibt es personen die diese ausbildung haben und die dich unterstützen können. lg konstanze

Der springende Punkt ist eher die eigene „Betriebsblindheit“. D.h., man sieht etwas nicht, weil man drinsteckt. Außenstehende sehen das schneller und wenn sie sich auch noch damit auskennen, noch schneller.

Die Frage ist WARUM sich selber behandeln? Wäre es nicht sinnvoller einen geeigneten Behandler zu finden?

man heilt sich immer selbst
hallo,

ich kenne einen arzt, der hat mir mal gesagt: „wir ärzte können überhaupt nicht heilen, wir können nur lindern!“

durch operationen, pillen, salben und behandlungen werden doch streng genommen nur bedingungen im organismus geschaffen, die eine bessere heilung ermöglichen diese heilung selbst, also das nachwachsen von gewebe oder das umstrukturieren von zellen oder das nachreifen von hirnsystemen stellt jedoch der körper selbst her. die behandlung stärkt die kräfte dazu und ermöglicht bessere bedingungen, die wirkfaktoren sind vielschichtig.

auch eine psychotherapie, die ich bei blasenproblemen ohne behandelbare körperliche ursache empfehle, bewirkt letztlich eine umstrukturierung im gehirn (die der patient selbst macht, nicht der behandler -wie auch?!), die das komplexe physiologische zusammenwirken der ausscheidungsprozesse verbessern oder wiederherstellen können.

die „gesundheitszentrale“ ist in jedem von uns. es ist aber menschlich, dass man sie zuweilen mit hilfe anderer besser aktivieren kann.

sieh` nur, wie wir geboren werden: klein, nackt, hilflos. die erste wohltuende erfahrung ist die, dass uns andere menschen helfen. so gesehen ist das also nichts besonderes, wenn es später immer wieder guttut und uns bei der heilung von krankheiten stärkt.

Hallo Enni

Ich beschäftige
mich gerade mit der Frage, ob der Mensch wirklich in der Lage
ist sich selber zu heilen. Durch Erneuerung der Gedanken,
Affimartinen etc. Besonders, wenn das Problem keine
organischen Ursachen hat.

ich denke die „Selbstheilung“ ist die Regel, sowohl des
menschl.Organismus wie auch psychischer Irritationen.
Eventuell ist „Hilfestellung“ eine Hilfe, bei psychischen
Problemen manchmal auch das Gegenteil.
Gruß VIKTOR