Kann man tramadol 100 sofort absetzen

tagesdosierung beträgt 1000-2000mg.ist es ratsam es sofort abzusetzen?oder langsam?

tagesdosierung beträgt 1000-2000mg.ist es ratsam es sofort
abzusetzen?oder langsam?

hallo,

ich weiß nicht, wie lange du jetzt bereits trama nimmst, aber auf jeden fall schrittweise. auf keinen fall von 0 auf 100.

gruß

tagesdosierung beträgt 1000-2000mg.ist es ratsam es sofort
abzusetzen?oder langsam?

Tut mir leid, ich bin Physiotherapeutin und habe damit nichts zu tun.
Ich wünsch dir alles Gute! Beatrice

tagesdosierung beträgt 1000-2000mg.ist es ratsam es sofort
abzusetzen?oder langsam?

Hallo Tanja,

da Tramadol ein verschreibungspflichtiges Medikament ist, sollte der verschreibende Arzt die Antwort wissen. Da in der Produktbeschreibeung von tramadol folgendes unter Besonderheiten steht:

„Wird Tramadol über einen längeren Zeitraum angewendet, kann sich Abhängigkeit einstellen, wenn auch das Risiko gering ist. Nach Beendigung der Behandlung können Entzugsreaktionen auftreten“

ist hier ersteinmal wichtig zu unterscheiden wie lange die Einnahme verlaufen ist. Auch die Tagesdosis erscheint mir sehr hoch. Daher entnehme ich eine längere Einnahmedauer bei Ihnen.

Aber die richtigen Informatonen zur Behandlung mit Tramadol sollte Ihnen Ihr Arzt, der das Medikament verschreibt, geben. Sollte das nicht der Fall sein, wechseln Sie den Arzt. Übrigens, auch jeder Aprtheker kann Ihnen die Hinweise zu dem Medikament geben. Dafür ist er da.

Auch können Sie den Hersteller direkt kontaktieren. Die haben meistens eine Patienten-Hotline.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Hansen

tagesdosierung beträgt 1000-2000mg.ist es ratsam es sofort
abzusetzen?oder langsam?

Tramadol ist ein suchtpotentes Opiat. Eine Medikation in dieser hohen Dosierung, darf grundsätzlich nur unter ärztlicher Aufsicht reduziert werden. Grundsätzlich besteht das Risiko entzugsbedingter Komplikationen wie z.B. Zittern, Unruhe, Schweißausbrüche, Angstzustände bis hin zu möglichen Krampfanfällen oder einem Delir. Die Höhe der Dosierung
lässt eine Suchterkrankung mit köperlicher Abhängigkeit vermuten. In der Regel werden solche qualifizierten Entzugsbehandlungen in speziellen Abteilungen für Suchterkrankungen, meist in einer Psychiatrie durchgeführt, die ein mulitprofessionelles Team mit Fachärzten, Psychologen, Sozialarbeitern und
Fachpflegepersonal bereit halten.
Mit dem Entzug alleine aber ist es nicht getan, in aller Regel ist es notwendig, Kontakt mit einer Suchtberatung aufzunehmen, um mit Hilfe psychosozialer Beratung die entsprechend abgestimmten Hilfen einzuleiten. Sofern es sich nicht ausschließlich um ein körperlich bedingtes Schmerzsyndrom handelt, kann nur durch Aufarbeitung der zugrundeliegenden Probleme und eine angeleitete Verhaltensänderung eine übergreifende Abstinenz erreicht werden.
Für weitere Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Liebe Grüße
Michael

tagesdosierung beträgt 1000-2000mg.ist es ratsam es sofort
abzusetzen?oder langsam?

muss zugeben, das ich mich mit tramadol nicht gut auskenne. gehört auf jeden fall in die gruppe der opioide und es ist immer empfehlenswert, das absetzen schrittweise und nicht abrupt zu machen, da so die gefahr unangenehmer nebnwirkungen verringert werden kann. aber wie gesagt, ich kann bei der substanz nicht einschätzen, wie sich ein absetzen bei der genannten tagesdosis auswirkt (ist auch abh. davon, wie lange diese dosis schon eingenommen wird!), daher: unbedingt noch mal einen fachmann 7-frau fragen (arzt oder apo!)
viel erfolg ung alles ute!

Wow, heftige Dosis!
Habe mit diesem Medikament im Suchtbereich noch nicht zu tun gehabt - erst recht nicht in dieser Dosierung.
Habe bei Wikipedia etwas gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Opioide#Entzug

Einen Entzug sollte man aber niemals daheim allein durchführen, sondern immer unter ärztlich/threapeutischer Aufsicht!

Ganz liebe Grüße,

Jessica

tagesdosierung beträgt 1000-2000mg.ist es ratsam es sofort
abzusetzen?oder langsam?

Antwort auf Frage „Tramadol“. Sorry, war ewig lang nicht mehr bei EUCH „Wer-Weiß-Was“).

Liebe Tanja!

War selbst nach kompliziertem Unfall lange außer Gefecht gesetzt .Ich weiß nicht, ob die Beantwortung deiner Frage für dich überhaupt noch relevant ist?! Wenn ja, TRAMADOL:

Will mich nicht lang in dem wirklichen und komplexen Medikamentenstatus von Tramadol verlieren.
Klar ist, das bekommt man nicht so ohne Weiteres verschrieben. Wenn du Tramadol mittel- bis langfristig verschrieben bekommen hast, hat das aber sicherlich seine Berechtigung.
Vielleicht hast du zwischenzeitlich das Gefühl: "Hey, mir geht es doch gut, warum soll ich mir hier ständig die „MEDI-Bomben“ einschmeißen.!.??!!!?
Wir leben heute im 21. Jhd. All die berechtigten „Großen Erfindungen“ haben unser (ich beziehe mich jetzt nur auf die Pharmakologisch-, Geistes- und Sozialwissenschaften) mit all den wirklichen Erkenntnissen. Die Psychiatrie, Physiologie und Soziologie, die Internistische Ärz… OK! STOPP! PSYSOPHY&DOGLICH!!! ( mein Wort für: …, okay heißt eigentlich nichts anderes als: „Psychologisch-physiologisch-ärztlich auch erkanntes“ Patientenprofil.

Tramadol ist kein leichtes Mittel, mit dem man so einfach „von Zuhause so nach Bedarf“ experimentieren sollte. Ich KANN und WILLLLL NICHT GLAUBEN, dass ein verantwortlicher Arzt das mit einem Patienten macht. Kein Arzt der Welt DARF SOLCHE MENGE VON TRAMAL/TRAMADOL für die „Selbstverantwortliche Einnahme“ mal eben so aufschreiben. 1000-2000mg.??? Entweder hast du da etwas gründlichst missverstanden oder wie auch immer. Obwohl du bei 1000-2000mg täglich schon tot sein müsstest. In meiner Arbeit wird Tramadol in höchst möglicher Dosierung gegeben, um die Morphineinstellung längst möglich herauszuzögern. Erst wenn Tramadol in HÖCHSTDOSIERUNG :ACHTUNG 400mg/Tag im Extremsten 1200mg nicht mehr reichen (bei suizidalen und schreienden Patienten bis zu 1400 mg.) werden Morphine eingesetzt. Weil die moderne medizinische Wissenschaft nichts besseres weiß. Danach kommt nur noch das künstliche Koma!
Morphine machen oft von jetzt auf gleich abhängig. Tramal/Tramadol in sehr hoher Dosis führt höchst selten zu einer wirklichen Sucht. Einnahme-bestenfalls als Retard-Produkt- ,kann chronische Schmerzen dauerhaft lindern, aber eben nur lindern! Vor einer wirklichen körperlichen Abhängigkeit, steht oft aber die psychische Sucht. Ja, Tramal wird meist erst dann verschrieben, wenn der Patient meist am Ende seiner physischen und psychischen Schmerztoleranz steht. Insofern, Dank der heutigen Wissenschaft können viele Menschen wenigstens ein einigermaßen schmerzfreies Leben führen. Dafür sollten wir dankbar sein!!!
Insofern bin ich zutiefst verärgert, wenn du solche Frage präsentierst. 1000-2000mg? Vor deiner nächsten Frage solltest du besser recherchieren. Meine Patienten, die wirklich leiden, würden dir den Hals umdrehen. Für alle Anderen: Risiken sind doch beim Arzt, im Beipackzettel, spätestens im Internet abrufbar.

So, genug geärgert! Ich lasse mich gerne überzeugen, dass ich das wohl irgendwie falsch verstanden habe. Vielleicht hast du dich ja ach geirrt, Alles Liebe für Dich und pass auf dich auf! Egal wie, Tramal/Tramadol bekommt man niemals von guten Ärzten einfach so.

tagesdosierung beträgt 1000-2000mg.ist es ratsam es

sofort

abzusetzen?oder langsam?

Da kann ich dir nicht ganz zustimmen,meine Ärztin ist
eine sehr gute Ärztin und sie verschreibt mit auch
Tramadol.

Bevor ich vor Schmerzen noch depressiv werde hat sie
sich so mit mir geeinigt.
Ich nehme täglich 30 bis 40 Hubs das sind pro Hub 5
Tropfen also 150-200 Tropfen und ich vertrage es gut.

Wenn man vie Dosis verringern möchte,dann sollten man
ganz langsam ausschleichen jeden Tag oder Woche einen
Hub oder 2 Hube (Tropfform) weniger bei retardierten
Tabletten kann man umstellen auf Tropfenbasis,die
wirken dann zwar nicht solange wie die retardierten
aber man kann damit besser ausschleichen oder
abdosieren.

Ich finde kein Mensch sollte gezwungen sein Schmerzen
zu ertragen.
Alternativ wenn die Schmerzstufe 1 nicht mehr hilft bei
Schmerzmitteln kann man bei Schmerzstufe 2 es auch mit
Tillidin versuchen.

Da ist auch Naloxon drinnen so das ein Mißbrauch
verhindert wird und es wirkt noch etwas stärker und
besser als Tramodol.

Aber jeder Mensch ist anders,was der eine Verträgt,muss
der andere noch lange nicht vertragen.

Bei mir stehen nur die Haare zu Berge,wenn manche Ärzte
solange zögern eher sie ein Schmerzmittel der Stufe 2
verschreiben.

Obwohl bekannt ist das sie auf die Organe viel weniger
Nebenwirkungen haben als die freiverkäuflichen.
Bestes Beispiel Paracetamol.
Muss der Patient denn erst einen Leberschaden oder
schwere Depressionen bekommen bevor manche Ärzte
vernünftig ohne ihre Verträge mit der Pharmaindustrie
im Hintergrund endlich mal zum Wohle der Patienten
handeln!!!
Manche Ärzte und ich spreche aus Erfahrung haben so
ihre Patienten erst richtig krank gemacht.
Opioide sind nicht schlimm sogar besser,wenn man sie
vernünftig ein setzt.