Kann mir da einer helfen?

hi,

ich bin mir nicht ganz sicher, wie man dieses Problem angehen könnte:

Nehmen wir einmal an, wir hätten eine Luftmenge mit einer bestimmten Temperatur. Nun ist die Sache, um wieviel ich diese Luftmenge erhöhen muss, um das doppelte Volumen zu erhalten.

Mir sind da schon verschiedene Formen durch den Kopf geschossen, aber noch nix wirklich handfestes.

Kann einer helfen?
cu
yose

hallo yose,

bitte hilf einem Ahnunglosen. Denn ich verstehe das Problem nicht. Wenn Du das doppelte Volumen möchtest nimmst Du die doppelte Menge…

OOOder handelt es sich um einen geschlossenen Raum so das sich der Druck erhöht? Soll es ein adiabates System sein?

Grübel…

tschaui

olli

hi oli,

hab grad nochmal die Frage durchgeschaut, und den Fehler bemerkt:

Richtig ist es, wenn gefragt wird: Wieviel Grad muss die Temperatur angehoben werden, um eine Luftmenge auf das doppelte Volumen ansteigen zu lassen.

kam mir zuerst auch seltsam vor, aber danek für den hinweis :wink:

trotzdem ne ahnung?

Hi,

schau mal nach:

p*V/T = konstant.

Vielleicht kommst Du nun selber drauf?

mus.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

mhh,

mit dieser Weise vielleicht:

  1. Das Volumen ausrechnen, mit V=T/p

  2. Und dieses Ergebnis von V dann *2, also: 2V
    und dann mit 2V*p = T

die Temperatur ausrechnen?

Das würde mir als erstes einfallen!
Bitte sag mir, wenn irgendwo nen Denkfehler steckt

cu
yose

:smile: ich denk’ schon…
Hi Yose,

ich weiß zwar nicht genau, welche Angaben Du hast. Aber angenommen, der Druck ist konstant, und Du hast V1 und T1 gegeben.

so hast Du

V/T= konst. (Gesetz v. Gay-Lussac)

also kannst Du schreiben V1/T1=V2/T2

mit V2=2V1 erhälst Du:

V1/T1=2V1/T2, auflösen nach T2:

T2= 2 V1*T1/V1= 2T1 . Da hast Du deine Formel.

Beachte, dass Du in SI-Einheiten rechnen musst, also in Kelvin, nicht in Celsius ( ist wichtig, kommen sonst ganz andere Werte raus!)

Ich hoff, ich konnt Dir helfen,

Gruß,
Lene

Hi Yose,

Dein Ansatz ist im Prinzip ok, physikalisch aber etwas fragwürdig, da Du da einige Konstanten übergangen hast ( die Einheiten stimmen nicht überein, sollteste IMMER überprüfen, bei jedem Ansatz)
Mach besser Rechte Seite = Linke Seite:
(Indizies sind direkt an die Einheit angeschlossen)

p1 * V1 /T1 = p2 * V2 / T2 (weil p*V/T = konst.)

Es soll gelten V2 = 2 * V1 (Aufgabe)

Also
p1 * V1 / T1 = p2 * (2 * V1) / T2

Wenn Du dann davon ausgehst, daß es ISOBAR abläuft (p1 = p2 = p = konst.) kannste den Druck und auch das Volumen herauskürzen (sollte man dazuschreiben, den Lehrer freut es, außerdem weißte später, wieso Du das gerade so gemacht hast)
Bei anderen Nebenbedingungen (z.B. Adiabatischer Erwärmung) solltest Du die entsprechende Formel für p und V raussuchen (habe hier nicht mein Tafelwerk) und dann substituieren.

Nun kannste weiter umformen.
(beachte, wie schon gesagt, daß T in Kelvin und nich in °C gemessen wird)

Merke Dir diese Formel, so kannst Du nahezu alle thermodynamischen Prozesse betrachten (naja, manchmal brauchste noch andere Formeln, aber immer mit der Formel ausgehen)

Gruß

mus.
*der manchmal seinem Physiklehrer den Weg weisen mußte

hi,

danke für die Tipps!

Ich habe das mal befolgt, und komme also zur Endformel:

(T1 * 2V2) / V1 = T2 (richtig?)

Ich habe nun mal meine Werte eingesetzt:
T1 = 50 Grad Celsius = 50 K (?)
V = (war zwar nicht gegeben, aber da es sich um Luft handelt nehme ich mal an=) 1013mbar , für beide V’s !

d.h.:

(50K * 2 * 1013mbar) / 1013mbar = 50.650K

Gut, aber 50.650 Kelvin ?
Ist das nicht ein bisschen viel? Ich habe da keine Vergleichswerte oder ne ungefähre Vorstellung, ob das hinhauen könnte? Tut es das? Oder noch in „Grad Celsuis“ umrechnen?

hi,

danke für die Tipps!

Ich habe das mal befolgt, und komme also zur Endformel:

(T1 * 2V2) / V1 = T2 (richtig?)

Ich habe nun mal meine Werte eingesetzt:
T1 = 50 Grad Celsius = 50 K (?)
V = (war zwar nicht gegeben, aber da es sich um Luft handelt nehme ich mal an=) 1013mbar , für beide V’s !

d.h.:

(50K * 2 * 1013mbar) / 1013mbar = 50.650K

Gut, aber 50.650 Kelvin ?
Ist das nicht ein bisschen viel? Ich habe da keine Vergleichswerte oder ne ungefähre Vorstellung, ob das hinhauen könnte? Tut es das? Oder noch in „Grad Celsuis“ umrechnen?

Hi,

Ich habe das mal befolgt, und komme also zur Endformel:

(T1 * 2V2) / V1 = T2 (richtig?)

Die Endformel hatt’ ich doch schon geschrieben… :smile: die Temperatur muss sich verdoppeln bei konstantem Druck!

Also T2= 2T1 !!

T1 = 50 Grad Celsius = 50 K (?)

Nein:
0 K = -273,15° C

da d1K= d1°C sind (d sei ein Delta, also die Einheiten(!) gleichgroß sind),

sind 50°C= 273,15K+ 50K = 323,15K

Das mal 2:
323,15*2= 646,30 K

umgerechnet in °C:

646,30 - 273,15 = 373,15°C

V = (war zwar nicht gegeben, aber da es sich um Luft handelt
nehme ich mal an=) 1013mbar , für beide V’s !

V ist doch das Volumen, nicht der Druck!!

Noch mal zusamengefasst:
Um das Volumen eines beliebigen (idealen) Gas zu verdoppeln, muss man (bei konstantem Druck) die Tempratur vedoppeln.
Im konkretem Fall muss man ein Gas, von 50°C auf 373,15°C erwärmen, damit das Volumen sich verdoppelt.

(und nun noch mal ein anderer Aspekt, damit das vielleicht verständlich wird. Die Energie, die du in das System stecken musst, damit Du eben jene 373,15°C erreichst hängt u.a. von dem Volumen ab, also wieviel Gas du hast.)

Viel Erfolg beim Verstehen,

Lene

P.S.: Wofür brauchst Du das denn? Klingt verdammt nach Physik-LK 1. Semester?! :smile:

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hi,

danke für die Tipps!

Ich habe das mal befolgt, und komme also zur Endformel:

(T1 * 2V2) / V1 = T2 (richtig?)

Nicht ganz…
(T1 * 2 * V1) / V1 = T2

Nun kannst Du V1 auch kürzen…
(schreibs mal auf einen Bruchstrich)

Ich habe nun mal meine Werte eingesetzt:
T1 = 50 Grad Celsius = 50 K (?)

T1 = (50 + 273,15) K da 0°C = 273,15 K

V = (war zwar nicht gegeben, aber da es sich um Luft handelt
nehme ich mal an=) 1013mbar , für beide V’s !

V ist das Volumen in l oder cm³ oder m³ und außerdem hattest Du es doch rausgekürzt.

Und nu rechne noch einmal anch…

mus.

Hi Lene,

vielleicht hat erst JETZT kapiert?

Manche Ansätze und Sätze sind nicht für jeden leicht verständlich. UNd Lernen und Anwenden sind für viele 2 Paar Schuhe… (ich hatte Kurskollegen, die habe ich dann leieber abpinseln lassen, hatten da ein paar Tricks, und nen etwas laschen Lehrer, der lieber im Vorbereitungsraum Kaffee kocht und mit den Kollegen trinkt)

P.S.: Wofür brauchst Du das denn? Klingt verdammt nach
Physik-LK 1. Semester?! :smile:

Das war aich im GK Ph dran, denke ich…

Gruß

mus.

*der vor Jahren sein Abi in Ma/Ph-LK hatte…

Hi Lene,

vielleicht hat erst JETZT kapiert?

erst = er es?
Wenn ja, wollen wir es hoffen. Manchmal hilft es sehr, das vorgerechnet zu bekommen, um den Knoten zu lösen.

und nen etwas

laschen Lehrer, der lieber im Vorbereitungsraum Kaffee kocht
und mit den Kollegen trinkt)

*g* ich hab seit eineinhalb Jahren autodidaktischen Physik-Leistungskursunterricht.

Das war aich im GK Ph dran, denke ich…

nicht in Berlin

Gruß Lene

*die immer noch Ph-LK hat…

Hi Lene,

vielleicht hat erst JETZT kapiert?

erst = er es?

genau, wenn ich schnell schreibe, kann ich mich abundan vertillern. Der Compiler meckert auch oft rum…

Wenn ja, wollen wir es hoffen. Manchmal hilft es sehr, das
vorgerechnet zu bekommen, um den Knoten zu lösen.

naja, aber nicht gleich den ganzen Weg zeigen, immer nur Teilschritte zeigen…

und nen etwas

laschen Lehrer, der lieber im Vorbereitungsraum Kaffee kocht
und mit den Kollegen trinkt)

*g* ich hab seit eineinhalb Jahren autodidaktischen
Physik-Leistungskursunterricht.

Naja, der geht ja nur Kaffee trinken in den Klausuren *gfg* Unterricht macht er schon…
Wenn auch manchmal einige Fehler darin waren, die er andangs nicht einsehen wollte…

Das war auch im GK Ph dran, denke ich…

nicht in Berlin

Naja, jedes Land andere Lehrpläne…

Gruß Lene

*die immer noch Ph-LK hat…

Gruß mus.

*der PH-Vorlesungen hat…

Hi musicmaster!

Ich habe hier ein neues Problem. Icch wollte dich da gerne nochmal um Rat fragen.

Wieviel Masse muss in Energie umgewandelt werden, wenn 10 hoch 6 Liter Wasser von 4°C durch diese Energie bis auf 22°C erwärmt werden soll? Dabei zu beachten ist, die spezifische Schmelzwärme von Wasser soll genau 4,1868 Kj /KG * Kelvin betragen.

Ich hoffe du kannst mir helfen

cu
yose

Hi malila!

Ich habe hier ein neues Problem. Icch wollte dich da gerne nochmal um Rat fragen.

Wieviel Masse muss in Energie umgewandelt werden, wenn 10 hoch 6 Liter Wasser von 4°C durch diese Energie bis auf 22°C erwärmt werden soll? Dabei zu beachten ist, die spezifische Schmelzwärme von Wasser soll genau 4,1868 Kj /KG * Kelvin betragen.

Ich hoffe du kannst mir helfen

cu
yose

hi,

ich habe folgendes Problem:
Ich habe hier ein neues Problem. Icch wollte dich da gerne nochmal um Rat fragen.

Wieviel Masse muss ich in Energie umgewandelt werden, wenn 10 (hoch6) Liter Wasser von 4°C durch diese Energie bis auf 22°C erwärmt werden soll? Dabei soll beachtet werden, dass die spezifische Schmelzwärme von Wasser genau 4,1868 Kj /KG*K betragen.

Ich hoffe, jmd. kennt sich mit sowas aus

vielen dank

cu
yose

Hallo yosemite,

wenn ich das richtig verstehe suchst Du die benötigte Energiemenge. Das ist recht einfach, schau Dir mal die Einheiten an die Du in der spezifischen
Wärmekapazität zur Verfügung hast. Was für Informationen sind noch da? Die Masse an Wasser (Dichte = 1 kg/dm³, 1 Liter=1 dm³) und den Wärmeunterschied = 18 Kelvin.

Also: kJ müssen rauskommen, somit 4,1868 kJ * 1000000 kg * 18 K / kg K = 75362400 kJ.

Alles Gute

olli

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]