Kann mir das jemand übersetzten?

Hallo Zusammen,

hätte gerne…

Schließe deine Augen, so vermag auch ich die Pforten des Himmels zu durchschreiten…

in Latein übersetzen.

Wäre euch dankbar, soll für eine Tätowierung sein. (Nicht das ich später „Ich hätte den roten Lutscher nehmen sollen“ auf dem Arm stehen hab :smiley:^^)

Grüße vom Hasen

Schließe deine Augen, so vermag auch ich die Pforten des
Himmels zu durchschreiten…

lumina claude, ita etiam per portae caeli vadere valeo

Also ich habe es zwar übersetzt und auch auf die Grammatik geachtet, habe aber keine Ahnung von „poetischem“ Latein. Lass es am besten nochmal Korrektur lesen, ob es auch schön klingt. Ich bin nicht so überzeugt vom ita etiam, vielleicht gibts dafür ja noch einen schöneren Ausdruck! Hier gibts einige, die Latein können!

LG, Daffi

Hallo,

Schließe deine Augen, so vermag auch ich die Pforten des
Himmels zu durchschreiten…

lumina claude, ita etiam per portae caeli vadere valeo

„So auch ich“ wird oft mit sic et ego übersetzt, wenn ich mich recht erinnere… also vllt.:

Lumina claude, sic et ego per portae caelorum…

…und dann denke ich mir, könnte man ein besseres Verb für „durchschreiten“ finden (evtl. introire?). Himmel ist normalerweise im Plural, deswegen passt caelorum denke ich besser.

Viele Grüße,

  • André

Danke :smile:

Also Danke für eure Antworten, die Vorschläge klingen doch schon sehr schön. Habt ihr eine Idee wo man so etwas prüfen lassen könnte, ich dachte dran mal die alten Lehrer vom Gymi zu aktivieren, das ist allerdings schon sehr lang her und ob die das wirklich können^^
Vielleicht kennt ja jemand ein Latein-Forum oder sonstiges. Aber ich muss auf jeden Fall Korrektur lesen lassen. Soll ja für die Ewigkeit sein.

Dankbare Grüße vom Hasen

Hallo Hase!

prüfen lassen könnte, ich dachte dran mal die alten Lehrer vom Gymi
zu aktivieren, das ist allerdings schon sehr lang her und ob
die das wirklich können^^

Also wirklich, was „alte“ Lateinlehrer können oder nicht. Glaubst du ernsthaft, dass das von unten her beurteilt werden kann?

Ich weiß, wenn man Abitur macht, ist man der Größte und sieht im Flug weit unter sich Mahatma Gandi, Mutter Theresa, Jesus und Obama (ad lib.) Aber irgendwann ist diese Phase doch mal vorbei, oder?

Und dann müsste man es doch gelernt haben, die wesentlichen Unterscheidungen zu erfahren, zwischen Ich und Nicht-Ich, und dann wüsste man, was es aussagt, Menschen „zu aktivieren“.

„Jemand“ wird dir das sicherlich „übersetzen“ können.

Viel Erfolg auf deinem weiteren Wege

Boris

Also Boris…
Hey Boris,
Was sollte der Quatsch denn jetzt? Das war ja mal unnötig…

Liest du irgendwo aus des Ursprungsposters Nachricht heraus, dass er ernsthaft daran zweifelt, dass seine alten Lateinlehrer ihr Fach nicht beherrschen?! Schrieb er: „Die können doch eh nix!“ oder sowas?

Inwiefern hat er sich jetzt arrogant verhalten? Ich vermag das nicht zu sehen. Dafür sehe ich deine unnötige Reaktion.

Bei solchen Vorhaben und Übersetzungen ist es doch nur natürlich, skeptisch zu sein und sich auch bei Leuten, die es theoretisch wissen sollten, zu fragen: „Na, kann der das auch gut genug, mir eine korrekte Übersetzung zu garantieren?“
Und das ist berechtigt: denn durchaus nicht jeder Lateinlehrer ist unfehlbar. Nimmst du etwa alles immer ungefragt hin und denkst dir: „Ah, der ist älter als ich, der muss das wissen.“?

Oder kurz: Man wird ja wohl nochmal skeptisch sein dürfen, oder?

Kopfschüttelnden Gruß,

  • André
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Gruß dem Hasen!

hätte gerne…

Kannste haben.

Schließe deine Augen, so vermag auch ich die Pforten des
Himmels zu durchschreiten…

Ich schlage vor:

Tuos claude ocellos,
et caeli quoque portas pervado.

Anmerkungen dazu:
Ich gebe dem poetischen Wort „ocellos“ (Deminutiv) den Vorzug vor oculos/lumina,
und ziehe „deine“ an den Anfang, um die Beziehung gleich am Anfang herauszustellen,
und so entsteht die beliebte rhetorische Figur Hyperbaton „tuos … ocellos“.
„so“ ist schwierig. Eigentlich wird es in solchen Zusammenhängen (im Lateinischen) meistens weggelassen; wenn man es ausdrücken will, dann lieber mit „et“ (so mein Vorschlag). Soll betont werden, dass die geschlossenen Augen die Voraussetzung für das Folgende sind, würde man hier wohl „sic“ sagen:
…, sic caeli quoque portas … . Das halte ich auch für korrekt.
„vermag ich“: Wenn man es übersetzen will - ich halte es für verzichtbar -, dann sagt man hier am besten „queo“; denn quire drückt ein Können aus, das seinen Grund in den Umständen (nicht in erster Linie aus eigenem Vermögen) hat. Das ergäbe dann
… et caeli quoque portas pervadere queo.
Je länger der Satz wird, umso klappernder wirkt er.
Schönen Gruß!
Hannes

lumina claude, sic et ego per portAS caelorum vadere potero.

per steht dann mit Akkusativ der Richtung.

Tuos claude ocellos,
sic/et caeli quoque portas pervado.

Zum Tempus von pervadere:
Baccalaureus (siehe unten) hat natürlich nach den Grammatikregeln soweit Recht, dass der Imperativ „claude“ im Verhältnis zu „so schreite ich …“ vorzeitig ist, so dass dann pervadere (oder posse) das Futur verlangt. Ich wollte aber GLEICHZEITIGKEIT ausdrücken, weil ich das hier für angemessen halte: In dem Augenblick, in dem du die Auge schließst …
Man könnte auch mit Umgangssprache (und Belegstellen dazu aus der wissenschaftlichen Grammatik) argumentieren, aber darum geht es mir nicht.
H.

Danke André,

Ich versteh auch nicht was das jetzt war!?^^
Wollte mich keinesfalls über irgendjemanden stellen, vor allem hab ich mein Abitur nicht mal gemacht, sondern bin vorher abgegangen. Also nicht ins blaue Vermuten und lieber in seiner eigenen Kacke wühlen.

Grüße vom Hasen