Kann mir jemand bitte diesen text übersetzen?(...)

es scheinen mehere wörter aus unterschiedlichen sprachen zu sein ich bitte darum sie mir zu übersetzen und versuchen einen sinnvollen satz drauss zu bilden.

demortal es peranta se elano da somero la potera el mana ta jobo el kera da loma loko tala mara

Hallo, (

Hallo, =^…^=

tja, schon blöd, dass LycosIQ gerade an Burda übergeben
wird… ;o)

Vermutungen wurden dort schon gepostet (deutscher Dialekt aus Südbelgien/Esperanto):

http://209.85.129.132/search?q=cache:uOV_9ILg2n4J:iq…

Gruß
Kreszenz

Hallo Kreszentia,

also das mit dem „deutschen Dialekt aus Südbelgien“, das wage ich noch zu bezweifeln. Das mit Esperanto glaube ich hingegen gern.

P.S.: mir ist klar, dass Du nur LycosIQ zitiert hast, daher brauchst Du nicht zurückschreiben, dass das nicht von Dir stammt. Aber da ich halt die deutschsprachigen Teile in OSTbelgien kenne, glaube ich die erste Aussage einfach nicht. Im Süden Belgiens wird nur wallonisch (= Dialekt vom Französischen) oder in kleinen Teilen Letzebueisch (= Luxemburgisch) geredet, nicht jedoch deutsch.

Aber was das Luxemburgische angeht, so sind sowohl Pit als auch ExNicki wahre Experten und können sich äußern, ob der erste Teil tatsächlich Luxemburgisch ist/sein könnte (wie gesagt: ich bezweifle das sehr).

BTW: die südöstlichste Provinz von Belgien heißt „Luxembourg“ (genau wie das Großherzogtum). Das hat insbesondere bei der Post und den Transportunternehmen schon so manchen Fehler verursacht: „Province de Luxembourg“ wurde dann als „Großherzogtum L“ interpretiert (selbst schon mehrfach erlebt)

Herzliche Grüße und einen schönen Feiertag wünscht

Alexander

also das mit dem „deutschen Dialekt aus Südbelgien“, das wage
ich noch zu bezweifeln.

Das mit dem deutschen Dialekt bezog sich doch wohl auf die Formulierung der Frage: „…kann man es zu einem satz ergeben?“

R.

Hallo RainerU,

also das mit dem „deutschen Dialekt aus Südbelgien“, das wage
ich noch zu bezweifeln.

Das mit dem deutschen Dialekt bezog sich doch wohl auf die
Formulierung der Frage: „…kann man es zu einem satz
ergeben?“

Nachdem ich nun alle „betroffenen“ Stellen vier-, teilweise fünf Mal gelesen habe, kapiere ich erst, was Dir offenbar auf Anhieb klar war.

Ja, die Art, wie die Frage formuliert ist (in Lycos) könnte tatsächlich auf Ost- oder Südostbelgien hindeuten.

… aber so über fünf Ecken hatte ich nun wirklich nicht gedacht und hatte die Antwort in Lycos so interpretiert, dass die Antworterin den unbekannten Satz in zwei Teile zerlegt, wovon der erste …

Herzlichen Dank für Deine Nachhilfe! Hier kam das Aha-Erlebnis wirklich erst durch Dich!.

Schönen Abend und schönen Feiertag wünscht

Alexander

Hallo, Alexander und Rainer,

Nachdem ich nun alle „betroffenen“ Stellen vier-, teilweise
fünf Mal gelesen habe, kapiere ich erst, was Dir offenbar auf
Anhieb klar war.

hatte die Antwort in Lycos so interpretiert, dass
die Antworterin den unbekannten Satz in zwei Teile zerlegt,
wovon der erste …

… ging mir genauso.
.

Herzlichen Dank für Deine Nachhilfe!

@ Rainer: auch von mir :smile:

Gruß
Kreszenz

HI Aleaxander

P.S.: mir ist klar, dass Du nur LycosIQ zitiert hast, daher
brauchst Du nicht zurückschreiben, dass das nicht von Dir
stammt. Aber da ich halt die deutschsprachigen Teile in
OSTbelgien kenne, glaube ich die erste Aussage einfach nicht.
Im Süden Belgiens wird nur wallonisch (= Dialekt vom
Französischen) oder in kleinen Teilen Letzebueisch (=
Luxemburgisch) geredet, nicht jedoch deutsch.

öhm, kleine Korrektur: wallonisch ist kein Dialekt vom Französischen, sondern ist Französisch, und zwar wird in manchen Gegenden Belgiens bessere Französisch gesprochen als in Frankreich selbst (abgesehen von ein paar Eigenarten wie septante und nonante).
Und es gibt tatsächlich auch eine deutschsprachige Ecke in Belgien, um die Stadt Malmedy herum. Diese Belgier behaupten, nach Belgien zu fahren, wenn sie in den französischen Teil fahren :wink:

Aber was das Luxemburgische angeht, so sind sowohl Pit als
auch ExNicki wahre Experten und können sich äußern, ob der
erste Teil tatsächlich Luxemburgisch ist/sein könnte (wie
gesagt: ich bezweifle das sehr).

ech och :smile:

Gruss
ExNicki

Hallo ExNicki,

öhm, kleine Korrektur: wallonisch ist kein Dialekt vom
Französischen, sondern ist Französisch,

ich wiederspreche einem Muttersprachler nicht gerne. Aber in dem Fall weiß ich es besser:

Ein einziger Satz in Wallonisch möge als Beweis genügen:

„hout* c’il plou!“.

*(manchmal auch mit „d“ statt mit „t“)

Du wirst mir mittels eines (normalen) Französisch-Lexikons das kaum übersetzen können.

denn zu dem sinngleichen offiziellen französischen Satz „écoute comme il pleut!“ sind doch gravierende Unterschiede zu erkennen.

Der gleiche Satz im Bayerischen:

„Her wias rengt“ = „Höre, wie es regnet“

bietet eine vergleichbare Abweichung. Von daher: glaube mir: Wallonissch IST ein Dialekt vom Französischen. Und wenn er in Reinform gesprochen wird, sogar ein echt heftiger Dialekt! Ich bin mir nicht sicher, ob Du da alles verstehen würdest… (ich sowieso nicht).

und zwar wird in
manchen Gegenden Belgiens bessere Französisch gesprochen als
in Frankreich selbst (abgesehen von ein paar Eigenarten wie
septante und nonante).

das kann ich nicht beurteilen. Aber offenbar hört man einen Belgier, der französisch spricht aufgrund von kleinen Betonungsunterschieden immer sofort von einem „echten“ Franzosen heraus. So wurde ich mal hier im tiefsten Bayern in einer Stammtisch-Runde Französisch gleich bei der ersten Teilnahme, nach wenigen Sätzen von mir von einer „echten“ Französin gefragt: „Vous êtes belge, n’est-ce pas?“, was ich natürlich total verblüfft zugeben musste.

Und es gibt tatsächlich auch eine deutschsprachige Ecke in
Belgien, um die Stadt Malmedy herum.

Richtig, aber das ist OSTbelgien, und nicht Südbelgien. Just aus dieser Ecke („Deutsch-Ostbelgien“) stammt meine Familie. Daher kenne ich auch den Eifler Dialekt gut. Deutsch ist übrigens eine offizielle Landessprache von Belgien. Es gibt alle amtlichen Formulare in Deutsch, eine deutschsprachige Militäreinheit, ein Recht, dass die Gerichtsverhandlung in Deutsch abläuft, wenn man selbst deutscher Muttersprache ist etc. etc.

Diese Belgier behaupten,
nach Belgien zu fahren, wenn sie in den französischen Teil
fahren :wink:

ich kenne es so, dass dann gesagt wird: „Wir fahren nach Altbelgien“.

Aber was das Luxemburgische angeht, so sind sowohl Pit als
auch ExNicki wahre Experten und können sich äußern, ob der
erste Teil tatsächlich Luxemburgisch ist/sein könnte (wie
gesagt: ich bezweifle das sehr).

ech och :smile:

:wink: dan seng ech schu zevreden… (Orthographie bitte nicht beachten, ich weiß halt wie es etwa ausgesprochen wird).

Viele Grüße vom bayerischen Alpenrand sendet

Alexander

Hi Aleander

öhm, kleine Korrektur: wallonisch ist kein Dialekt vom
Französischen, sondern ist Französisch,

ich wiederspreche einem Muttersprachler nicht gerne.

warum nicht? der Fakt, dass ich Halbfranzose bin, heisst nicht, dass ich ein Genie in der Geographie oder Sprachenkunde sein muss :smile:
Aber in

dem Fall weiß ich es besser:

Ein einziger Satz in Wallonisch möge als Beweis genügen:

„hout* c’il plou!“.

*(manchmal auch mit „d“ statt mit „t“)

Du wirst mir mittels eines (normalen) Französisch-Lexikons das
kaum übersetzen können.

denn zu dem sinngleichen offiziellen französischen Satz
„écoute comme il pleut!“ sind doch gravierende Unterschiede zu
erkennen.

hmm, ich glaube dir das unbesehen, trotzdem kenne ich eine Menge Belgier, die ein sauberes Französisch sprechen. Nur die Flamen, oder die in der Nähne der Flamen, wie die französisch sprechenden in Brüssel, haben diesen typisch belgischen Akkzent und manche seltsame Redewendung, zB dites une fois …

Wallonissch IST ein Dialekt vom Französischen. Und wenn er in
Reinform gesprochen wird, sogar ein echt heftiger Dialekt! Ich
bin mir nicht sicher, ob Du da alles verstehen würdest…
(ich sowieso nicht).

*g* wenn die Sprache so ist wie in deinem Beispiel, würde ich wahrscheinlich auch nicht viel verstehen. Trotzdem bin ich etwas verwirrt: gibt es denn jetzt das Wallonische und das Französische in Belgien? denn das eine hat ja nur entfernt was mit dem anderen zu tun, und wie gesagt, ich kenne viele französisch sprechende Belgier.

Gruss aus Luxembourg, meinem momentanen „Exilland“
ExNIcki

Hallo!

gibt es denn jetzt das Wallonische und
das Französische in Belgien? denn das eine hat ja nur entfernt
was mit dem anderen zu tun, und wie gesagt, ich kenne viele
französisch sprechende Belgier.

Richtig, Alexander meinte nicht belgisches Französisch, sondern Wallonisch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wallonische_Sprache
Am besten liest du dir mal den französischen Wiki-Artikel durch.

Viele Grüße
Car

Hi Car

gibt es denn jetzt das Wallonische und
das Französische in Belgien? denn das eine hat ja nur entfernt
was mit dem anderen zu tun, und wie gesagt, ich kenne viele
französisch sprechende Belgier.

Richtig, Alexander meinte nicht belgisches Französisch,
sondern Wallonisch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wallonische_Sprache
Am besten liest du dir mal den französischen Wiki-Artikel
durch.

das liebe ich so an w-w-w: man lernt quasi jeden Tag etwas dazu :smile:

Danke für den Link

Gruss
ExNicki

Hallo ExNicki,

ich glaube, wenn ich es wie folgt vergleiche, dann wird es in etwa klar:

Die Schweiz!

der größte Teil ist deutschsprachig. Aber wenn Du kein Gefühl für Sprachen hast und vielleicht obendrein noch nie mit einem Schweizer zu tun hattest, dann wirst Du Dir schwer tun, vieles von dem zu verstehen, was die Düütschschwyzer untereinander reden.

Und genau die gleichen Düütschschwyzer sprechen dann auf einmal ein - wenn auch mit deutlich hörbarem Akzent - recht gepflegtes (Hoch-)Deutsch, wenn sie mit Dir sprechen. Du als Deutscher hörst aber dennoch deutlich, dass es Schwyzerdüütsch ist, die Düütschschwyzer sind jedoch zeitgleich felsenfest davon überzeugt, dass sie hochdeutsch sprechen.

Daher: Die Wallonen untereinander sprechen oft wallonisch (ob das jetzt eine eigene Sprache ist oder nur ein Dialekt, lasse ich mal außen vor). Sobald sie im Büro sind oder gar mit Flamen oder mit Franzosen oder mit anderen Ausländern zu tun haben, sprechen sie in ihren Augen (hoch-)französisch. Dennoch hörst Du als Franzose deutlich raus: Ah - das ist ein Belgier!

„hout* c’il plou!“.

*(manchmal auch mit „d“ statt mit „t“)

hier düften mich übrigens echte Wallonen vermutlich korrigieren: da man das „T“ spricht (also: [hut]), ist vermutlich die richtige Orthographie „houte“. Aber das nur am Rande. Bei dem Anfangsbuchstaben ergibt sich übrigens wieder die Verbindung mit den Lautverschiebungen von [k] nach [h] bzw. umgedreht (ich bringe da gerne das Beispiel des slawischen Wortes für „Burg“: „gradu“. Daraus hat sich u.a. der Stadtname „Graz“ und „Belgrad“ (= Weißenburg) ergeben. In Tschechien ist der gleiche Begriff aber „hradu“, was an der Prager Burg, dem „Hradschin“ schön zu erkennen ist).

Flamen,

mit Flämisch ist es - zwar nicht so heftig, aber so doch - ähnlich wie mit den Wallonen: Flämisch ist ein Dialekt des Niederländischen, aber jeder Niederländer hört sofort heraus: Ah - das ist ein Flame.
Aber im Prinzip ist das hier in Deutschland ja auch nicht anders:

Aha, ein Bayer!
Die Schwobn hört man doch überall raus!
Schon wieder ein Frangge! Gibts denn in Bayern überhaupt noch Bayern?
Ei verbibsch, ein Sachse

etc.etc.

Herzliche Grüße, egal in welcher Sprache oder in welchem Dialekt sendet
vom Alpenrand

Alexander

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