Kann Provider ein Handy mit anderer Karte orten?

Hallo!
Ich habe vor geraumer Zeit meinen Handyvertrag verlängert und sollte ein neues Handy bekommen. Doch der Lieferdienst hat das Paket verschlampt,behauptet aber,es abgeliefert zu haben. Hab auch schon eine eidesstattliche Versicherung abgegeben,aber der Provider glaubt dem Lieferdienst offenbar mehr als mir. Ist ja auch nicht allzuschwer für jemanden in der Lieferkette,zu erraten,was wohl in einem Paket eines Handyproviders drin ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Das Ende vom Lied:Ich hab 'ne Vertragsverlängerung an der Backe,ohne eine Gegenleistung dafür gekriegt zu haben.
Nur rein interessehalber:smiley:a ja die IMEI des angeblich gelieferten Handys bekannt ist,inwiefern ist es dem Provider möglich,es nur über die IMEI zu orten und festzustellen,mit welcher SIM es aktuell betrieben wird ?

Gruß
Marco

Servus!

Soweit ich weiß ist es (schon aus Rechtsgründen) nicht möglich einfach so ein Handy zu orten/orten zu lassen.
Der Netzbetreiber hat aber meines Wissens die Möglichkeit die IMEI zu sperren, dann funktioniert das Handy nicht mehr.

Wenn der Paketdienst das Paket zugstellt hat sollte irgendwo bei denen auch die Unterschrift des Empfängers einzusehen sein. Vielleicht läßt sich so feststellen wer das Paket angenommen hat.
Wie du da dran kommst weiß ich nicht, hier empfiehlt es sich die AGB des Paketdienstes zu lesen.

Rechtsfragen im Rechtsbrett unter Beachtung von FAQ:1129 stellen.

viel Erfolg!
es grüßt
karline

Wenn der Paketdienst das Paket zugstellt hat sollte irgendwo
bei denen auch die Unterschrift des Empfängers einzusehen
sein. Vielleicht läßt sich so feststellen wer das Paket
angenommen hat.
Wie du da dran kommst weiß ich nicht, hier empfiehlt es sich
die AGB des Paketdienstes zu lesen.

Tja…das ist das Problem: Es existiert ein Garagenvertrag. Der Paketdienst behauptet auch stur,das Paket sei am vereinbarten Ort abgelegt worden. Doch der war unberührt (waren 2h nach der angeblichen Lieferung noch dicke Spinnenweben vor der Tür…). Laut schriftlicher (!) Aussage des Paketfahrers hat er die Sendung auch gar nicht am vereinbarten Ort abgelegt,sondern es einfach vor der Haustür deponiert und selbst unterschrieben,nachdem niemand geöffnet hat.
Nur: Es waren 2 Personen daheim (Freundin und ich). Ich habe meinen Arbeitsplatz mit direktem Blick auf Straße und Hauseingang an besagtem Tag nicht verlassen,weil ich eben jene Sendung schon erwartet hab. Bis zur Haustür muss nur extrem selten ein Lieferant,weil ich Post/Pakete immer schon am Fenster abfange. Die Fahrer freuts,daher klopfen sie meist erstmal am Fenster und sparen sich so den Weg zur Haustür. Wie man es sich denken kann, hab ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit diesmal kein haltendes Paketfahrzeug bemerkt, 2 Personen haben kein klingeln gehört und der Fahrer (derselbe wie immer) hat diesmal „zufällig“ auch nicht ans Fenster geklopft,was er sonst praktisch immer macht. Nun übt sich der Paketdienst in Erklärungen,es sei wohl aus meinem Einflußbereich geklaut worden,wofür man nicht mehr verantwortlich sei.Doch niemand sonst weiß,daß ich von meinem Arbeitsplatz aus direkten Blick auf Straße und Hauseingang habe…ich hätte also auch einen potentiellen Dieb übersehen müssen.
Heißt:Es deutet alles darauf hin,daß gar keine Lieferung erfolgt ist.

Die AGBs sind typisch zum Nachteil des Kunden ausgelegt: Die räumen sich das Recht ein,Pakete bei irgendwelchen Fremden abzugeben,von denen sie annehmen,daß sie das Paket an mich weitergeben. Und wenn man den Berichten bei Ciao.de & Co glauben darf,tun die Paketfahrer das auch ausgiebig. Soll heißen:smiley:aß da Pakete verschwinden oder erst nach langem Suchen wiedergefunden werden,weil sie bei wildfremden Leuten oder gar zufälligen Passanten (!) abgegeben werden, ist bei der Handlungsweise dieses Paketdienstes eher die Regel als die Ausnahme.

Aktueller Stand:Ich habe diese Erfahrungen auch bei ciao.de gepostet,wo ein großes Hamburger Boulevardblatt (das eh keiner liest :wink:) darauf aufmerksam wurde. Die wollen sich jetzt um den Fall kümmern. Mal schauen,was rauskommt…es kann nur aufwärts gehen,ich kann nur gewinnen.

Servus!

Laut schriftlicher (!) Aussage des Paketfahrers hat er die Sendung auch gar nicht am vereinbarten Ort abgelegt

Damit sollte sich doch etwas anfangen lassen, das widersprich meiner Meinung nach dem Vertrag. Möglicherweise könnte der Fahrer zur Verantwortung gezogen werden.

Aber wie schon erwähnt: Rechtsfragen bitte im Rechtsbrett (FAQ:1129 !)

es grüßt
karline