… vorab: ist denn der Betrag so hoch dass sich das Streiten lohnt, oder geht es in erster Linie darum, Wiederholungen zu vermeiden?
Nun soll er sich aber im vergangenen Jahr mehrfach übder einen
Anbieter manuell über den Call-By-Call-Internet-Provider ins
Internet eingewählt haben. Als Einwahlnummer wird eine
Telefonnummer genannt, die nur als Fax belegt war.
Nacheliegender als TK Anlagenviren und Dialer: jemand hat den Faxanschluss vom Fax auf seinen Notebook gestöpselt, und den Call-by-Call Provider bewusst genützt um zu surfen. Man braucht für diese Theorie nur einen unehrlichen/unvorsichtigen Mitarbeiter, Besucher oder Dienstleister. Die sind alle Mal häufiger als Dialer die angeblich TK Anlagen befallen.
Er fragt sich natürlich, wie das möglich sein kann. Die Eumex
ist ja mit einer Festplatte ausgestattet. Kann sich dort ein
Programm eingenistet haben, dass diese Einwahl automatisch in
unregelmässigen Abständen vorgenommen hat?
Eine Festplatte alleine reicht nicht als Indiz, einer TK Anlage solche Unterstellungen zu machen 
Könnt Ihr meinem Bekannten weiterhelfen, denn der
Call-By-Call-Internet-Provider möchte jetzt viel Geld haben,
obwohl er sich gar nicht darüber ins Internet eingewählt hat
und sich auch nicht einwählen musste, denn mit der vorhandenen
Flat kann er wirklich mehr surfen, als es ihm zeitlich
überhaupt möglich ist.
Wer sagt, dass er, oder jemand anders das nicht durch Fehlkonfiguration zuwege gebracht hat? Der Verdacht liegt z.B. nahe, wenn man einfach die Hersteller-CDs eines Geräts in den PC gibt und alle Installationswünsche der Software blind abnickt ohne genau zu wissen was man tut. Im besten Fall kriegt man dann einen Haufen unnützer Werbung ins Gesicht, im schlimmsten Fall unnütze Helferlein, die in ihrer Naivität mit dem Computer irgendeinen Unsinn anstellen.
Kennt Ihr ähnliche Fälle?
Man hat vor Jahren öfters mal darüber gelesen. Inzwischen sind Dialer wohl wegen des Aussterbens der PC-basierten Einwählverbindungen durch DSL und Router für Betrüger wie für Anwender gleichermaßen uninteressant geworden, und deshalb hört man nicht mehr viel von ihnen.
Dreh doch das Verfahren. Provider, die sich betrügerisch über Dialer anwählen lassen um Geld zu erpressen machen das nicht mit einem einzigen User, das lohnt nicht. Die Rufnummern sind bekannt, ebenso die Firmennamen, eine schnelle Recherche nach der Einwählnummer oder ein Blick auf die Liste bei der Reg-TP, oder ein Blick auf den Firmannamen in der Rechnung reicht.
Ergibt die Recherche, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Eigenfehlers oder eines Missbrauchs des Faxsteckers so gut wie 100% --> Zähneknirschend zahlen.
Ergibt die Recherche, dass der Anbieter durch Betrügereien mit Dialern aufgefallen ist, und ist die Summe hoch genug dass es den Aufwand lohnt, hilft nur der Rechnung widersprechen, das gleichzeitig ein Gang zum Anwalt, da die Betrügerfirmen scheinbar sehr schnell gewaltige Drohkulissen aufbauen um den Benutzer einzuschüchtern.
Ich kann Deinem Freunmd dabei nicht helfen 
…Armin