Kann wer helfen ?

Hallo zusammen -

und schon wieder mal eine Anfrage !

Das Klima in der Türkei tut mir und meiner Frau sehr gut !
Wir sind beide schwerbehindert und haben ua. „starke Rückenprobleme“,
die in der Türkei wie weggeblasen sind !

  1. Frage :
    Wie wir gehört haben, ist das Leben in der Türkei monatlich für
    2 Erwachsene und 1 Kind (derzeit 4 1/2 J.) mit 500 Euro möglich !
    Stimmt das oder sind wir einem „Schalk aufgesessen“ ?
  2. Frage :
    In der Nähe von Alanya soll es ein „deutsches Viertel“ geben -
    stimmt das ?
  3. Frage :
    Eine Immobilie ist dort - mit allen Schikanen - sehr preiswert zu erwerben ?
  4. Frage :
    die Rentenzahlungen sind unproblematisch dorthin zu überweisen ?
  5. Frage :
    Wie sieht es mit dem Krankenschutz aus ? - Wenn man sich versichert,
    genauso wie in deutschland ?
  6. Frage :
    Wie ist es mit „deutscher Spezialmedin“ und Verordnungen wie Kranken-
    gymnastik z.B. auf „neuropysiologischer Basis“ ?
  7. Frage :
    Wie sieht es dort mit „deutschen Schulen“ aus und
  8. Frage :
    Welche Chancen hat unser Sohn dort, nach der Ausbildung „als Deutscher“. Arbeit zu finden ?
  9. Frage :
    Hat man selber dort noch eine Chance, etwas zu machen -
    zB. Taxiunternehmer oder Zimmervermietung/Gasthaus für „deutsche
    Urlauber“ oder „Vermieter“ für eine türk. Familie ?
  10. Last - but not least :
    Bleibt es ein Traum, aus dem „teuren Deutschland“ zu entfliehen ?

Über jede Zuschrift von erfahrenen Experten würden wir uns freuen !

Familie Dreesbach

leider nur offtopic-idee
hallo,

habt ihr überlegt nach griechenland zu ziehen? dort ist das klima ähnlich wie in der türkei UND ihr bleibt quasi „im inland“ (EU)?

gruß
datafox

Hallo Karl-Heinz,

vorab eins: Egal, wieviel es kostet, eine Familie einen Monat lang zu ernähren - wenn man in der Situation ist, dass man vorort ebenfalls arbeiten muss, um sich zu finanzieren, dann sagt die absolute Zahl herzlich wenig.
Ich lebe in England, bekomme für deutsche Verhältnisse ein hohes Gehalt, habe aber unterm Strich etwas weniger als ich bei einem niedrigeren Einkommen in Deutschland hatte. Hier ist es nämlich extrem teuer.
Und genauso funktioniert es andersrum … wobei ich zumindet noch 5 Minuten dem Gedanken verschwenden würde, dass man in einem Land, das niedrigere Lebenshaltungskosten, aber auch niedrigere Löhne hat, länger braucht, um etwas anzusparen, mit dem wieder zurückkehren oder anderswo anfangen kann.
Ich habe immerhin den Vorteil, dass mir mein angespartes £ in anderen Teilen Europas vergleichsweise mehr kauft als hier in GB.

Alle möglichen Infos zum Thema Leben und Arbeiten in der Türkei findest du u.a. hier:

http://www.mymerhaba.com/de/main/index.asp
http://www.isoplan.de/mi/tr/tr_main.htm
http://www.stepstone.de/pb/de_ind/europa/tuerkei/arb…
http://www.web-wren.com/IDA/ImAusland/index.html
http://www.antalya.de/auswandern.htm
http://www.konsulate.de/index2.php?ziel=tips/tip_aus…
http://www.jobpilot.de/content/journal/international…

Falls du Englisch kannst:
http://www.ymm.net/TaxGuide/expatriates.htm

Ansprechpartner in Deutschland für die Übersiedlung ins Ausland und eine der Dinge, die man beachten sollte:

Übrigens bin ich nach 11-monatiger Arbeitslosigkeit ins Ausland gegangen. Teils weil ich „sowieso immer mal“ ins Ausland wollte, teils aber auch, weil ich hier auf Anhieb einen Job finden konnte. Das sind alles gute Gründe, aber an manchen Tagen reichen sie fürs angenehme Leben nicht unbedingt aus. Denn es gehört mehr dazu, sich dort, wo man dann landet, auch WOHL zu fühlen.
Daher denke ich, dass es ziemlich wichtig ist, sich soweit wie möglich vorm Auswandern über die eigenen Motive, Möglichkeiten und eventuellen „Problemzonen“ klar zu werden.

Gruß,
Christiane

hallo,

und da faellt mir ein, dass mein vater vielleicht immer noch leute sucht, die da auf sein haus aufpassen…

gruss,
m.

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