ich selbst (24) adopiert würde gerne meine Adoptivfamilie verlassen. Nicht nur den Kontakt abbrechen, sondern auch mich wirklich zu 100% von Ihnen lösen. War noch nie ein Teil der Famile, bins jetzt auch nicht und werde es nie sein.
Mit 24 bist du Erwachsen und bestimmst dein Leben selbst, was für eine Einwirkung haben deine Sdoptiveltern denn noch auf dich?
Brich den KOntakt doch einfach ab und gut is?
der Fragerin geht es wahrscheinlich um solche Nebensächlichkeiten wie
* Heranziehen zum Unterhalt, falls die Adoptiveltern pflegebedürftig werden/verarmen
* Übernahme von Vormundschaft wenn sie nicht mehr geschäftsfähig sind
der Fragerin geht es wahrscheinlich um solche
Nebensächlichkeiten wie
* Heranziehen zum Unterhalt, falls die Adoptiveltern
pflegebedürftig werden/verarmen
Ich will der Fragerin nichts in den Mund legen, aber vielleicht geht es ihr als Adoptierte, um etwas, was mit Identität zu tun hat. Etwas, was Nicht-Adoptierte ganz selbstverständlich hinnehmen.
Auf jeden Fall kann ich ihr raten bei http://adoption.de/
vorbeizuschauen. Dort findet sie andere Adoptierte, die sich ähnlich fühlen. Wenn jemand weiß wie es geht, dann dort jemand (und leider glaube ich, es geht nicht).
Das rein Finanzielle ist u.U. zu stemmen, allerdings nur bei nachweisbaren Verfehlungen der Adoptiveltern, die Aufhebung der Adoption wird zumindest sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich.
bin selber von meinem vater adoptiert und wir haben uns das sehr gut überlegt (ich war bereits volljährig): wenn die adoption rechtens ist, ist sie durch nichts rückgängig zu machen und die familie ist einem leiblichen eltern-kind verhältnis komplett gleichgestellt.
melde dich bei einem anwalt, solche fälle dürften extrem selten sein (anwalt für adoptionsrecht oder was in der art) und frag in selbshilfegruppen adoptierter nach, wahrscheinlich musst du aber wie jeder andere auch die eltern akzeptieren, die du hast.
ist halt so das meine andoptiveltern sehr gut betucht sind. ich habe keinerlei chance mein eigenes geld zu verdienen (man kann es kaum glauben?!)
für jeden cent muss ich einen antrag stellen - dann bekomme ich das mimimum zum leben. 222 euro monatlich. und jedes mal wenn das thema geld fällt muss ich mir anhören wie ich ihnen auf der tasche liege, dass es ein fehler war mich zu adoptieren - hätten sie gewusst dass ich so krank werde und kostenintensiv.
ich habe keinerlei chance mein eigenes geld zu verdienen (man
kann es kaum glauben?!)
Versteh ich nicht, das würde doch eher noch schlimmer wenn die
Adoption rückgängig gemacht werden könnte.
Danach würde dir niemand mehr irgend etwas geben.
für jeden cent muss ich einen antrag stellen - dann bekomme
ich das mimimum zum leben. 222 euro monatlich.
hätten sie gewusst dass ich so krank werde und kostenintensiv.
Ich denke mal da gehen noch eine Menge anderer Dinge bei Euch ab,
die du nicht erzählt hast und wir nicht werten können.
Der Rat von Elke ist da wohl der einzig Richtige.
hmm, wenn ich mir Deine Antwort so durchlese, scheint mir die Lösung zu Deinem Problem ein bisserl wo anders zu liegen als in der „Rückgängigmachung“ einer Adoption.
ist halt so das meine andoptiveltern sehr gut betucht sind.
ich habe keinerlei chance mein eigenes geld zu verdienen (man
kann es kaum glauben?!)
Und ich mag hier auch nicht allzu sehr in Dich dringen, aber es stellt sich mir schon die Frage, warum Du keine Chance hast, Dein eigenes Geld zu verdienen? Gesundheitliche Gründe? Und was hat das damit zu tun, dass Deine Adoptiveltern „sehr gut betucht“ sind?
für jeden cent muss ich einen antrag stellen - dann bekomme
ich das mimimum zum leben. 222 euro monatlich.
Von Deinen Eltern? Lebst Du denn noch bei Deinen Eltern? Und bekommst Du „Naturalien“? Essen? Klamotten? Waschmaschinenbenutzung?
und jedes mal
wenn das thema geld fällt muss ich mir anhören wie ich ihnen
auf der tasche liege, dass es ein fehler war mich zu
adoptieren - hätten sie gewusst dass ich so krank werde und
kostenintensiv.
Das heisst, in diesem Punkt bist Dir mit Deinen Adoptiveltern einig: Ihr wollt beide die Adoption am liebsten rückgängig machen. Nur nochmal die Frage: was erhoffst Du Dir davon für Vorteile? Kennst Du denn Deine leiblichen Eltern?
Sorry, ich werfe wohl mehr Fragen auf, als dass ich Antworten gebe, aber vieleicht hilft’s Dir ja weiter…
ist halt so das meine andoptiveltern sehr gut betucht sind.
ich habe keinerlei chance mein eigenes geld zu verdienen (man
kann es kaum glauben?!)
stimmt. wirst du gefangen gehalten? oder wo liegt sonst der grund, dass du nicht in der lage bist, deinen eigenen lebensunterhalt zu verdienen und erwachsen zu werden?
natürlich darfst du nachfragen, aber sie hat ja geschrieben, dass sie vorgeworfen bekommt, dass sie „so krank war“.
Ich könnte mir auch (rein theoretisch) eine Situation vorstellen, wo die Eltern zuviel verdienen, man deshalb kein Bafög erhält, und die Unterstützung von den Eltern eingeklagt werden muss. Wir hatten hier und im Rechtsbrett schon ähnliche Anfragen.
Weshalb ich erstmal denke: im Zweifel für den Fragenden.
Weshalb ich erstmal denke: im Zweifel für den Fragenden.
soweit ok, aber sie ist dennoch volljährig , oder? und hat demnach entsprechende möglichkeiten auf a) ausbildung und/oder b) unterhalt, c) anderweitige förderung und/oder a) + b). alles weitere ist eine rechtliche diskussion (die sie ja sowieso mit dem „ent-adoptieren“ ins feld wirft).