aalso, angefangen hat alles damit, daß ich mal ziemlich unter der Verspeisung eines kantinen-zubereiteten Mittagsmahls gelitten habe. Und zwar in echtem Zusammenhang und einem Ausmaß, daß mir die weitere Lust am Kantinenmampf gründlich vergangen ist. Glücklicherweise bin ich nicht die einzige mit diesem Schicksal und mein Brötchengeber stellt auch eine Mikrowelle zur Verfügung, so daß ich mitgebrachtes Futter erwärmen kann. Soweit so gut. Nur, was kann ich mir da immer mitnehmen? So richtig meisterlich kann ich nicht kochen, also sollten das möglichst einfach zu kochende und einfrierbare Sachen sein. Und natürlich was, was auch unter dem Erhitzen in der Mikrowelle nicht allzu doll leidet. Bisher hab ich so Sachen wie Spaghetti-mit-allerlei-Soßen und Geschnetzeltes gekocht. Aber was sonst noch? Hat da jemand ein paar Tips für mich? Oder gar ne Seite „Tips für den armen kleinen hilflosen Hobbykoch, der plötzlich sein Mittagessen selber kochen muß?“.
Mich schon jetzt doll bedankende Grüße
Petzi
PS: Nein, auf mein warmes Mittagessen bestehe ich Abends kochen und mittags nur ein Brot futtern würde unweigerlich mit Verhungern meinerseits enden *g*
Wie wäre es mit Eintopf? Nach dem Aufwärmen sogar noch besser! Was man ja nicht von allen Dingen behaupten kann. Ich würde z.B. lieber abends warm und FRISCH essen, als mir mittags was Aufgewärmtes reinzuwürgen
Suchst du nun Rezepte oder erstmal nur Ideen, was bär da so machen könnte?
Lasagne geht auch prima, Kartoffelgratin mit Frikadellen (oder Fleischküchle ode wie das nun in Ösiland auch heissen mag) oder mit paniertem Fisch (Seelachs oder Rotbarsch z.B.), … *denk*
also ich koche an meinen freien Wochenenden eben grössere Portionen und friere die Reste dann für die Zeiten, in denen ich keine Zeit habe ein (Fertiggerichte schmecken, mir persönlich, nicht so gut).
z.B.: Kartoffelauflauf
-Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen
-Zwiebeln, Knoblauch (evtl. auch Paprika etc.), schälen, würfeln und in Öl anbraten
-Hackfleisch oder Fleischwurst/Schinken/Speck (gewürfelt) oder kleine Fleischwürfel dazu geben und anbraten
-würzen nach Geschmack (ich mag es scharf)
-inzwischen 1 Ei (oder 2) mit Sahne (1 kleiner Becher) verkleppern und Milch dazugeben (je nach Endmenge und Gusto) , würzen - ich liebe Kräuter, also probiere ich alle möglichen Zusammenstellungen aus
-Pellkartoffeln pellen und zerkleinern
-eine Auflaufform mit etwas Öl ausreiben
-die Hälfte der Kartoffelstücke in die Auflaufform geben
-darauf die angebratene Fleisch- oder Wurstmischung
-den Rest der Kartoffelstücke einschichten
-geriebenen Emmentaler Käse obendrauf
-die Sahne-Eier-Milch-Mischung darübergiessen
im Backofen bei (vorgeheizten) 175 Grad Umluft ca. 40 - 50 Minuten backen.
Variationen:
Statt den Pellkartoffeln - Nudeln abkochen und einschichten
Anmerkung:
Kartoffeln und Nudeln „schlucken“ ziemlich viel Gewürze, also lieber grosszügiger würzen (vor allem Salz und Pfeffer)
Auftauen/Garen:
kein Problem - höchste Stufe Mikrowelle - Zeit, je nach Vorliebe (ich mag es „trockener“, also wärme ich länger auf), immer wieder mal umrühren und probieren/schauen
Beilage:
Salat oder Sauergemüse (saure Gurken etc.)
PS: Nein, auf mein warmes Mittagessen bestehe ich Abends
kochen und mittags nur ein Brot futtern würde unweigerlich mit
Verhungern meinerseits enden *g*
da sitze ich hier und überlege mir, was ich heute abend wohl an essen machen kann, was möglichst viel Knoblauch enthält, weil mein Kollege morgen nicht da ist.
Ich hatte schon an meine weltberühmte Hackfleisch-Tomaten-Sauce und an mit Knoblauch gefüllten Knoblauch gedacht, aber Du bzw. Dein Kartoffelauflauf kommst mir gerade recht.
wenn Du bei den Knoblauchzehen, den grünen Keim entfernst, duftest Du nach dem Genuss derselben nicht mehr so extrem.
Habe ich getestet und es scheint zu funktionieren.
In meinem Job, in dem ich einen relativ nahen Kontakt zu Menschen aufbaue, hat sich bis jetzt noch kein Mensch über üble Gerüche beschwert.
P.S.
Ich hoffe, ich darf die Sahne weglassen.
Ohne Sahne habe ich es bis jetzt noch nicht probiert.
Warum möchtest Du denn die Sahne weglassen?
wenn Du bei den Knoblauchzehen, den grünen Keim entfernst,
duftest Du nach dem Genuss derselben nicht mehr so extrem.
die Theorie kenne ich, scheint nicht hinreichend zu klappen. Es geht auch nicht um extrem oder nicht, sondern darum, daß es mir einfach maßlos auf Nerv geht, von Menschen auf offensichtliches angesprochen zu werden. Von dieser Sorte haben wir leider ein paar. Neulich bekam ich auch den Spruch „Sie haben gestern Knoblauch gegessen“, was mich zu folgender Antwort veranlaßte: „Eine sehr wertvolle Information für mich.“ Danach war und ist Ruhe.
Der abwesende Kollege ist da gar nicht mal so schlimm. Was den betrifft, reiße ich mich zusammen, weil seit neuestem noch eine weitere Person im Raume ist, wodurch (3 Menschen, 3 PCs) die Luft an sich schon nicht wirklich besser wird und außerdem diese Person bei Temperaturen unter 25 Grad Erfrierungsanfälle bekommt, was das Öffenen der Fenster kompliziert.
Ich hoffe, ich darf die Sahne weglassen.
Ohne Sahne habe ich es bis jetzt noch nicht probiert.
Warum möchtest Du denn die Sahne weglassen?