Kanzlerkandidat und Finanzminister Olaf Scholz

Hallo,

auch wenn man vielleicht die eine oder andere politische Aussage zunächst nicht für gut heißt, heißt das nicht, dass sie vielleicht nicht doch gut ist, weil einem einfach Detail-Wissen fehlt. Ich toleriere daher viele Entscheidungung im Gegensatz zu vielen „Aufschrei-Bürgern“, da ich den Dunning-Kruger-Effekt vermeiden will :wink: und mir bewusst ist, dass man nur mit ausreichend Informationen und Wissen auf dem entsprechenden Gebiet eine absolute Aussage treffen kann.

Anders sieht es bei mir bei Herrn Scholz aus. Seine ruhige Art finde ich zwar angenehm, aber das nützt ja nichts, wenn er fachlich regelmäßig - auch objektiv betrachtet - daneben greift. Stichwort „Sparbuch-Olaf“, „vom norwegischen Staatsfonds können wir nichts lernen“ usw.

Auch ein Minister kann sich nicht auf allen Gebieten auskennen. Aber Sinn macht es, wenn er zumindest ausreichend Wissen auf seinem eigenen Resort hat und dieses auch - abseits seiner persönlichen Einstellung - dem Volke nützlich vertritt.

Letztendlich sind einige Aussagen (und leider auch Handlungen) etwa vergleichbar, wie wenn Jens Spahn sagen würde: „Wir müssen die Tabakindustrie subventionieren, damit wir auch ärmeren und jüngeren Menschen den uneingeschränkten Tabakkonsum ermöglichen. Auch ich rauche gerne, auch wenn ich weiß, dass das gesundheitlich nicht so gut ist. Daher sollten möglichst viele Bürger rauchen.“

Meine Frage dazu: Weshalb hat Olaf Scholz als Kanzlerkanditat dennoch eine relativ „hohe“ Akzeptanz?

Liegt das an seiner ruhigen Art? Oder hängt das einfach damit zusammen, dass sich ein Großteil der Deutschen nicht mit finanziellen Angelegenheiten auseinandersetzt und denkt, speziell Wertpapiergeschäfte seien eine Angelegenheit der „Reichen“, die sie eh nicht betreffen und es daher für richtig halten, wenn Anlegern alle möglichen (Steuer-)Steine in den Weg gelegt werden?

Vielen Dank für eueren Input und schönen Tag!

Hallo,
als traditioneller SPD-Wähler stelle ich für mich fest - es gibt in dieser Zeit keinen Besseren in der SPD als Kanzlerkandidat und es ist ja auch egal, denn die SPD wird sowieso nicht den Kanzler in den nächsten 5/5 Jahren stellen.
Aber, es gibt in meinen Augen eine bessere Kandidatin, die sogar gute Chancen gegen Laschet (gegen den sowieso) und gegen Frau Baerbock hätte, aber die will nicht und bleibt lieber in Mainz.
Gruss
Czauderna

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Okay, das ist natürlich noch eine weitere Option: Komme, was wolle. Ich bleibe parteitreu

ich sach ma so: sich als Kapitän eines maroden Frachters zu bewerben, ist schon mutig. Wenn man dann weiß, dass die Gewässer unruhig sein werden und Teile der eigenen Crew entweder nach Süden, Norden oder Osten wollen oder gar nur auf ihren Matrosenanzug achten wollen, ist das schon … sehr optimistisch.
Andererseits ist die Konkurrenz diesmal auch kaum besser: der schärfste Mitstreiter hat zwar eine Binnenschiff-Regatta gewonnen, dass Ziel aber nie erreicht sondern nur verhindert, dass alles ratzfatz im Meer landet. Ziellos, planlos aber hey… der motzt wenigstens nicht.
Oder dann: Den Tanker umbauen zum Segelschiff und die Welt erkunden? Neue Routen finden und irgendwie kommen wir schon wohin. Wird wohl alles weniger werden, aber alle Ruderer bekommen Extraportion Apfelsaft.

… mittlerweile meine ich, dass der Apfelsaft überzeugt

Wie hat es Söder gesagt? „Dieses schlumpfhaftes Grinsen…“ Seit ich ich Herrn Scholz kenne, sehe ich nur, das er grinst. Mir reicht es.

Hallo Günter,
ich gebe Dir in allem Recht. Nur muss man wissen, dass die Frau an MS erkrankt ist. Die kommt hier in Mainz gut zurecht. Als Kanzlerin wäre sie wohl gesundheitlich überfordert.

Ich wähle diesmal Frau Baerbock.

Gruß, Hans-Jürgen Schneider

Geht aber nicht. Art.63 Abs.1 GG.

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Die „Grünen“ wollen immer direkt wählen… Deshalb mache ich mir auch keine Gedanken über eine „Grüne Bundesregierung“, denn wenn die Wahlzettel ausgezählt werden , werden die wohl nicht gewertet^^

mfg

Verstehe ich nicht!