Hallo !
Kann mir jemand erklären, wie ich die Kapazität eines Bleigelakkus überprüfen, testen kann ?
Danke sehr !
Gruß,
Bernd
Hallo !
Kann mir jemand erklären, wie ich die Kapazität eines Bleigelakkus überprüfen, testen kann ?
Danke sehr !
Gruß,
Bernd
Kann mir jemand erklären, wie ich die Kapazität eines
Bleigelakkus überprüfen, testen kann ?
Hallo Bernd,
dafür gibt es 2 Methoden:
Akku laden und anschließend über einen Widerstand, besser über eine Konstantstromsenke, bis zur Entladeschlußspannung entladen. Der Entladestrom multipliziert mit der Entladezeit bis zum Erreichen der Entladeschlußspannung ergibt die Kapazität in Ah. Die Akkukapazität ist dabei grundsätzlich von der Zellentemperatur und vom Entladestrom abhängig. Deshalb braucht man bei dieser Methode Geduld. Ein zu groß gewählter Entladestrom verfälscht das Ergebnis. Die vom Akkuhersteller angegebene Nennkapazität gilt deshalb nur für eine bestimmte Umgebungstemperatur (z. B. 20°C) und einen bestimmten Entladestrom.
Die zweite Methode ist eine Variante der oben beschriebenen Meßmethode. Während der Entladung des Akkus gibt es in einem Zeitintervall eine Veränderung -delta u der Akkuspannung. Unter der vereinfachenden Annahme, daß -du in jedem Zeitintervall der Entladung konstant ist, kann man aus -du/dt den Zeitpunkt bis zum Erreichen der Ladeschlußspannung errechnen. Aus Zeit und Entladestrom erhält man wieder die Kapazität in Ah. Diese Methode nutzen die Batterie-Schnelltests, die Werkstätten und Tankstellen bei Autobatterien durchführen. Dabei wird die Batterie mit einem Strom belastet und das Absinken der Zellenspannung darf innerhalb einer bestimmten Prüfzeit einen Erfahrungswert nicht überschreiten.
Eigentlich wird während der Entladung nicht die Zellenspannung kleiner, sondern der Zellen-Innenwiderstand größer. Ohne das jetzt zu vertiefen, reichen Dir die Ausführungen fürs Erste?
Gruß
Wolfgang
Kann mir jemand erklären, wie ich die Kapazität eines
Bleigelakkus überprüfen, testen kann ?Hallo Bernd,
dafür gibt es 2 Methoden:
Eigentlich wird während der Entladung nicht die Zellenspannung
kleiner, sondern der Zellen-Innenwiderstand größer. Ohne das
jetzt zu vertiefen, reichen Dir die Ausführungen fürs Erste?
Ich bin quasi begeistert !
Könntest Du mir eine Anordnung mit Nennung der benötigten Bauteile beschreiben, mit der ich das ohne großen Aufwand bewerkstelligen kann ?
Konkret handelt es sich bei dem von mir erstandenen Akkumulator um eine Fahrradbeleuchtung der Firma Sigma.
Laut Herstellerangaben kann an diesem 6V-Bleigelakku eine 5-Watt-Halogenlampe über einen Zeitraum von 3,5 h betrieben werden.
Wurde die Tatsache, dass beispielsweise die 5-Watt-Lampe tatsächlich 3,5 h brennt eine ausreichende Aussage über die Kapazität des Akkus machen ?
Danke nochmal für die schnelle Antwort …
Bernd
Wurde die Tatsache, dass beispielsweise die 5-Watt-Lampe
tatsächlich 3,5 h brennt eine ausreichende Aussage über die
Kapazität des Akkus machen ?
Ja , das macht es . Einfach Glühbirne an den Akku , und abwarten , bis sie dunkel wird , bzw. feststellen , wann sie ausgeht .
Eine 5 Watt Lampe mit derselben Nennspannung wie die Batterie , braucht meistens auch 5 Watt .
MfG
Hallo Bernd,
Laut Herstellerangaben kann an diesem 6V-Bleigelakku eine
5-Watt-Halogenlampe über einen Zeitraum von 3,5 h betrieben
werden.Wurde die Tatsache, dass beispielsweise die 5-Watt-Lampe
tatsächlich 3,5 h brennt eine ausreichende Aussage über die
Kapazität des Akkus machen ?
5W bei 6V ergibt eine Strom von 0.833 A.
Das über 3.5h ergibt 3.5h * 0.833A = 2.9 Ah.
Bei dieser Rechnung wird angenommen, dass die Spannung, und damit auch derStrom, konstant bleiben.
Dies stimmt in der Praxis nicht, aber als Grössenordnung wird der Akku ca 2.5Ah haben.
MfG Peter(TOO)