Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,
ich entleere meinen Pool im Herbst in dem ich einen mit Wasser gefüllten Schlauch mit dem einen Ende am Poolboden befestige und das andere Ende 30 m weiter und 5 m tiefer an der Grundstücksgrenze ablege und dann öffne.
Frage: fällt das was dabei passiert unter den Begriff Kapillartransport und würde das Ganze auch fuktionieren wenn ich in der Mitte über einen 10 m hohen Hügel müßte?
Vielen Dank im Vorraus !
Euer Bakerman
Moin,
Frage: fällt das was dabei passiert unter den Begriff
Kapillartransport
nein! Das sind korrespondierende Säulen
und würde das Ganze auch fuktionieren wenn
ich in der Mitte über einen 10 m hohen Hügel müßte?
Wenn der Schlauch den Druck aushält und das System komplett dicht ist, ja.
Gandalf
Heißen die Dinger nicht kommunizierende Säulen?
Naja, egal.
Stell mal die Bernoulli-Gl. segmentweise auf.
Irgendwo wird dann dein Druck wohl gegen 0 bar gehen, oder?
Gruss,
Diggi
Kannst Du mir auch sagen wie hoch der Hügel maximal sein darf?
Gruß Bakerman
Alter Schwede,
ich bin Bäcker!
Und Bäcker und Ströhmungslehre ,das ist so eine Sache!
Trotzdem Danke!
War auch an Gandalf gerichtet.
So 8 Meter sollten gehen 
Gruss
Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,
ich entleere meinen Pool im Herbst in dem ich einen mit Wasser
gefüllten Schlauch mit dem einen Ende am Poolboden befestige
und das andere Ende 30 m weiter und 5 m tiefer an der
Grundstücksgrenze ablege und dann öffne.
Frage: fällt das was dabei passiert unter den Begriff
Kapillartransport
Hallo,
nein, das ist eine Methode nach dem Heberprinzip. In den Physikbüchern wird dazu meist die Wassersäule als Kette dargestellt: die Kette in der abwärtsführenden Druckleitung muß tiefer austreten als die Ansaugstelle der aufwärtsführenden Saugleitung, damit ist die abwärtsführende Kette länger und schwerer und hebt die Kette der Saugleitung über den Berg.
und würde das Ganze auch fuktionieren wenn
ich in der Mitte über einen 10 m hohen Hügel müßte?
Nein. Im Bereich des Gipfelpunkts hättest Du ein Vakuum, das Wasser verdampft und die Heberwirkung wäre unterbrochen. Beim Hebern darf der Flüssigkeitsdruck an keiner Stelle in der Leitung tiefer sein als der Siededruck, der von der Temperatur der Flüssigkeit abhängt. Bei normalen Umgebungsbedingungen kann man einen Höhenunterschied von max. ca. 8 m überwinden.
Vielen Dank im Vorraus !
Bitte!
Wolfgang D.
Moin Diggi,
Irgendwo wird dann dein Druck wohl gegen 0 bar gehen, oder?
na dann sag mal den Mammutbäumen, daß sie eigentlich kein Wasser in die Kronen kriegen dürften 
Gandalf
Moin Wolfgang,
Bei normalen Umgebungsbedingungen
kann man einen Höhenunterschied von max. ca. 8 m überwinden.
und wie kommt das Wasser in die Baumkrone?
Gandalf
Hallo Gandalf,
Bei normalen Umgebungsbedingungen
kann man einen Höhenunterschied von max. ca. 8 m überwinden.
und wie kommt das Wasser in die Baumkrone?
So viel ich weiss, nicht mit dem Gartenschlauch 
Der Titel hat nichts mit der verwendeten Technik des Teichentleerers zu tun.
MfG Peter(TOO)
Sag mal, beim Mammutbaum sind auch Kapillarkräfte am Werk …
Und dunkel war da mal was in Bio, es wird auch durch Osmose ein
Druckgradient aufgebaut.
Diese Schlaucheffekt kommt meines Wissens durch viskose
Spannungen zustande.
Gruss
Moin Wolfgang,
Bei normalen Umgebungsbedingungen
kann man einen Höhenunterschied von max. ca. 8 m überwinden.
und wie kommt das Wasser in die Baumkrone?
Hallo Gandalf,
sicher nicht durch Heberwirkung, sondern durch Kapillaren. Wiki schreibt dazu: „Flüssigkeiten mit hoher Oberflächenspannung steigen in Kapillaren auf; sie kondensieren auf den Kapillarwänden auch oberhalb ihres Siedepunktes…“
Wolfgang D.
Hallo Gandalf,
und wie kommt das Wasser in die Baumkrone?
außer dem schon Genannten ist dazu der osmotische Druck hilfreich. Damit geht’s auch hoch in die Mammutbäume.
Gandalf
Gruß
Pat
Bei normalen Umgebungsbedingungen
kann man einen Höhenunterschied von max. ca. 8 m überwinden.
und wie kommt das Wasser in die Baumkrone?
sicher nicht durch Heberwirkung, sondern durch Kapillaren.
Kapillarwirkung und Osmose tragen zwar zum Wassertransport im Xylem bei, aber sie würden allein niemals ausreichen, um Wasser in bis zu 130 m hohe Kronen zu befördern. Dazu ist auch der Transpirationssog in den Blättern erforderlich (wobei sogar negative Saugspannungen von bis zu -2 bar gemessen wurden). Den Hauptanteil dürfte aber die aktive Beteiligung der das Xylem umgebenden Zellen liefern, die einerseits Luft- und Dampfblasen aus den Gefäßen des Xylems entfernen und somit ein Abreißen des Flüssigkeitsfadens verhindern und andererseits Wasser in das Xylem abgeben und damit den vertikalen Druckgradienten verringern. Auf molekularer Ebene scheinen hier im wesentlichen Diffusionsprozesse und inverse Osmose in spezialisierten Zellen zu wirken.