Kapital-Anlage für Kind

Hallo Wissende.

Nehmen wir mal an, ihr möchtet für euer neugeborenes Kind eine Geldanlage machen. Zu was würdet ihr tendieren? Festgeldkonto? Sparbrief? Oder eher Fonds? Und wie lange sollte die Laufzeit sein? 5 oder 10 Jahre? Oder besser kürzere Laufzeiten um (potentielle) höhere Zinssätze in den kommenden Jahren mitnehmen? Und wie stark hat die Höhe des Betrages Einfluß auf die Anlageart?

Vielen Dank schonmal für die Antworten.

Bernd

Hallo,

ich würde einen breit streuenden Aktienfonds wählen, bzw. bei größerem Betrag auf verschiedene interessante Märkte aufteilen.
Ich persönlich wäre hier durchaus risikobereiter und würde Osteuropa, Asien und Südamerika als „Zukunftsregionen“ ordentlich berücksichtigen.
Voraussetzung ist natürlich eine entsprechend lange Laufzeit. Ich gehe von mindestens 16 Jahren (Schulzeitende) aus.

Im Gegensatz zu meinem Vorschreiber würde ich mir über die Steuer keine Gedanken machen. Denn das einzige, was man sicher vorhersagen kann ist, dass nichts bleibt wie es ist. Besonders unsere Steuergesetzgebung wird in 16 Jahren oder mehr ganz anders aussehen als jetzt. Nur weiß keiner wie… .

Viel Erfolg wünscht der Money-Schorsch

Im Gegensatz zu meinem Vorschreiber würde ich mir über die
Steuer keine Gedanken machen. Denn das einzige, was man sicher
vorhersagen kann ist, dass nichts bleibt wie es ist. Besonders
unsere Steuergesetzgebung wird in 16 Jahren oder mehr ganz
anders aussehen als jetzt. Nur weiß keiner wie… .

Ausserdem dürfte das Kind - sofern die Anlage auf seinen Namen läuft - bis zum Ende der Ausbildung vermutlich keine Einkommenshöhe erreichen, bei der sich die Steuer allzu bemerkbar macht (man kann sich betreffend Kapitaleinnahmen statt mit 25% pauschal ja auch zu seinem persönlichen Steuersatz veranlagen lassen).

Ausserdem dürfte das Kind - sofern die Anlage auf seinen Namen
läuft - bis zum Ende …

Hallo,

das würde ich mir genau überlegen. Im „Ich sch… die Windel so voll wies geht“-Alter sind die ja alle lieb und süß, aber so manche® hat dann mit 18 so ziemlich alles abgelegt, was ihn/sie lieb, nett und vernünftig erscheinen lässt.
Wenn Papi und Mami dann nicht mehr verhindern können, dass der Nachwuchs ab dem 18. Geburtstag das vom Mund Abgesparte für Gott-weiß-was oder schlimmeres ausgibt, ist der Frust vielleicht groß. Da wäre es vielleicht gut, die Eltern haben die Hand noch eine Weile auf der Kohle, bis Rotzbengel /-göhre wieder zurück auf der Erde sind.

Nur so als Idee…
Gruß Schorsch

Wenn Papi und Mami dann nicht mehr verhindern können, dass der
Nachwuchs ab dem 18. Geburtstag das vom Mund Abgesparte für
Gott-weiß-was oder schlimmeres ausgibt, ist der Frust
vielleicht groß. Da wäre es vielleicht gut, die Eltern haben
die Hand noch eine Weile auf der Kohle, bis Rotzbengel /-göhre
wieder zurück auf der Erde sind.

Ich frage mich, ob man das rechtlich irgendwie deichseln könnte - gibt es etwas wie eine „bedingte Schenkung“, bei der Verfügungen bis z.B. 21 oder 23 nur mit Zustimmung der Eltern erfolgen dürfen? Man liest ja gelegentlich von junger Prominenz, die erst mit soundsoviel an mehr als die Zinsen ihres Vermögens kommt.

Grüße,
Sebastian