Verwechsle bitte Wertsteigerung nach der BVI-Methode nicht mit
Rendite. Diese Methode ist nur als Vergleich INNERHALB DER
FONDS zulässig, ist aber völlig ungeeignet als Vergleich mit
der Rendite anderer Produkte! Du weißt ja warum!
Nein, die Methode ist alles andere als ungeeignet. Heute bekommt man fast alle Fonds ohne Ausgabeaufschlag, der in der BVI-Methode nicht eingerechnet ist. Depotkosten sind entweder €0 oder vernachlässigbar gering. Alle anderen Kosten sind bei der BVI-Methode eingerechnet.
Nur mal so am Rande, hätten wir gerade das Jahr 2002, wäre das
Ergebnis WESENTLICH schlechter.
Natürlich, deshalb schichtet man seine Anlage auch einige Jahre vor der Auszahlung in sicherere Anlageformen um. Außerdem wäre die Rendite auch bei Auszahlung 2002 oder 2003 nicht wesentlich geringer gewesen. Schließlich lagen 30 oder mehr Jahre davor. Rechne mit rollenden Vergleichszeiträumen und Du wirst sehen, daß auch Crashs wie 1986/87 oder 2002/03 nicht wesentlich an der Rendite einer Anlage etwas ändern konnten, wenn man nicht gerade erst ein Jahr zuvor investiert hatte.
Noch etwas, der Anleger hat
übrigens mit den Wertsteigerungen der Vergangenheit überhaupt
nichts am Hut,
Einen anderen Vergleichsmaßstab hat man nicht - bei keiner Anlageform.
außerdem schließt er nicht „den Durchschnitt“
ab, sondern erwischt evtl. einen katastrophalen Fonds!
Wieso erwischt? Er entscheidet doch selbst, wo er sein Geld reinsteckt - außer er hält eine KLV oder vergleichbare Anlageform.
Oh doch, aber das weißt du selbst!
Nein, viele langfristige Banksparpläne koppeln ihre Zinsen an Vergleichsmaßstäbe (EURIBOR oder ähnliches). Die garantierte Mindestverzinsung bei KLVen bezieht sich nur auf den Sparanteil und ist deshalb, bezogen auf die Beiträge, geringer als die Inflationsrate.
Leider falsch! Z.B. eine Basis (Rürup)Rente ist NICHT der
Insolvenzmasse unterworfen! Bitte informieren!Deshalb z.B für
gut verdienende Selbständige ideal!
Ich schrieb ja, daß Riester- und Basisrente innerhalb ihrer Höchstbeträge Hartz IV sicher sind. Und natürlich ist eine Basisrente für Selbständige ideal - insbesondere durch die ständig steigenden Steuerfreibeträge. Und selbstverständlich kann man die Basisrente in vielen Varianten abschließen: klassisch, fondsgebunden oder als Fondssparplan.
Du bist auch unglaublich gefestigt und wirst nie in diese
Problematik kommen!
Im Notfall muß man an das Geld. Das geht natürlich auch bei KLVen und verwandten Produkten - dann allerdings mit sehr hohen Verlusten.
Schon wieder, entweder KLV oder KONVENTIONELLE RV. Hast du
nicht begriffen, dass es auch noch andere Vers.Produkte gibt
(für die meisten Fonds, unschlagbare)!
Ein guter Fondssparplan mit einer Laufzeit von 20 oder mehr Jahren ist von der Gesamtrendite her (und unter Einrechnung der Flexibilität) von praktisch keinem anderen Produkt schlagbar, sofern man dieselben steuerrechtlichen Voraussetzungen ansetzt, sprich ihn in einem Riester- oder Basisrentenvertrag führt.
Die Leute, die jetzt die KLV ausgezahlt bekommen haben, haben
alles richtig gemacht. Familie versorgt,
Kann cih für ein paar Euro im Monat über eine Risiko-LV machen.
STEUERFREIE
Auszahlung
Habe ich bei Fondsparplänen (bisher) auch.
bei ordentlicher Rendite (der Spitzenreiter hatte
bei Ablauf z. 31.12.2006 im Durchschnitt bei einem 30jährigen
nach 30 Jahren 6,90% und nach 20 Jahren 6,87% Rendite trotz
vollem Todesfallvers.schutz)und glänzenden Schlaf!
Damit liegt die Rendite der besten KLVen immer noch 4-5 % unter der Rendite der besten Fonds. Versicherungen legen das Geld ihrer Kunden, was nach Abzug der Kosten übrig bleibt, an den Weltmärkten an. Nichts anderes macht ein Fonds. Mein persönliches Risiko kann ich durch die Auswahl der Assetklasse und der Streuung steuern. Legt eine Versicherung mein Geld für mich an, kann ich das nicht. Ein ruhiger Schlaf (sofern ich risikoscheu bin) liegt ganz allein in meiner eigenen Hand.
Bei mir jedenfalls ist es so, dass ich innerhalb der
vielfältigen Produkte für den Kunden IMMER das geeignete
heraussuche. Da wir auch Fonds anbieten, bin ich sogar so
frei, einem Kunden auch mal einen Fonds zu empfehlen - aber
natürlich erst, wenn er seine ALTERSVERSORGUNGS-HAUSAUFGABEN
gemacht hat! Altersversorgung ist viel zu wichtig, als dass
man daraus nur eine Spielwiese macht!
Was haben Fonds mit einer Spielwiese zu tun? Und Du bist nicht frei. Du stehst in einem Interessenskonflikt. Auftraggeber ist zwar der Kunde, bezahlt wirst Du aber von den Gesellschaften. Und genau das ist das Problem. Der gute Vermittler ist stark und besteht in diesem Interessenskonflikt mehr oder weniger gut, der schlechtere Vermittler tut das nicht. Deshalb ist die einzig ehrliche Form der Vermittlung, die eines Honorarmaklers. Hier wird der Makler von dem bezahlt, dem seine Tätigkeit auch zugute kommt. Da gibt es kein Interessenskonflikt, sofern der Honorarmakler freiwillig auf die Kassierung von Provisionen von den Gesellschaften verzichtet oder die Provision an den Kunden weitergibt, damit dieser nicht doppelt zahlen muß.
Benni