Kapital Lebensversicherung

Moin Leute !
Ich bin 22 Jahre alt (m) und bin auf der Suche nach einer Kapital-Lebensvericherung. Ich habe mich schon etwas schlau gemacht - nur leider waren die ganzen Testurteile recht veraltet !
Naja, meine Frage, welche K. Lebensversicherung ist empfehlenswert ?
Laufen sollte die Versicherung min. 12 Jahre, oder ? …Es ist natürlich nicht so verkehrt, wenn man im schweren Alter etwas Geld bekommt, aber ich bin der Meinung, man kann in den jüngeren Jahren mit Geld um weiten mehr anfangen, daher wollte ich sie wohl nicht al zu lange laufen lassen (frage, ob das nun wieder ok ist) ! Ich wollte auch keine unmengen an Beiträgen pro Monat ausgeben - 40-45euro vielleicht !

Vielleicht kann ja jemand weiter helfen !!! ???

PS: Was könnte man als Alternative zu K. Lebensverischerung machen, damit man in ein paar Jahren an Geld kommt ? VML habe ich bereits !

Guten Tag.
kann es sein, dass Sie mit 22 Jahren gar keine KLV brauchen ?
Etwa, weil Sie alleinstehend sind und keine Hinterbliebenen
abzusichern haben ? Oder weil Sie nur kurze Zeit einen Geldbetrag
sparen wollen, den Sie nicht für Ihr Alter brauchen ?
Mir will scheinen, dass Sie bei Ihrem erklärten Verbraucherverhalten
mit einem Sparkonto besser bedient sind.
Gutgemeinte Grüße
Günther

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Hallo,

was verstehst Du unter veraltet. Bei Bedarf sende ich Dir Testberichte
der letzten 10 Jahre. Hier ein aktueller:
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/549/113436/

Die beste Gesellschaft gibt`s aber nicht beim Makler.

Gruß

Detlev

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Moin Leute !
Ich bin 22 Jahre alt (m) und bin auf der Suche nach einer
Kapital-Lebensvericherung. Ich habe mich schon etwas schlau
gemacht - nur leider waren die ganzen Testurteile recht
veraltet !
Naja, meine Frage, welche K. Lebensversicherung ist
empfehlenswert ?
Laufen sollte die Versicherung min. 12 Jahre, oder ?

Die Laufzeit bei Kapitallebensversicherungen (KLV) spielt seit 01.01.2005 (fast) keine Rolle mehr. Die Auszahlungen sind immer steuerpflichtig. Die Frage ist nur, wie sich die Besteuerung der Auszahlung berechnet. Lass ich mir eine KLV erst mit 65 Jahren auszahlen und war die Beitragszahlungsdauer mindestens 12 Jahre, so werden die Gewinne nach dem Halbeinkünfteverfahren besteuert: Ablaufleistung - eingezahlte Beiträge und davon die Hälfte = steuerpflichtig.

Läuft die KLV keine 12 Jahre und/oder erfolgt die Auszahlung vor dem 65. Lebensjahr, müssen die Gewinne komplett versteuert werden (Ablaufleistung - eingezahlte Beiträge)

natürlich nicht so verkehrt, wenn man im schweren Alter etwas
Geld bekommt, aber ich bin der Meinung, man kann in den
jüngeren Jahren mit Geld um weiten mehr anfangen, daher wollte
ich sie wohl nicht al zu lange laufen lassen (frage, ob das
nun wieder ok ist) ! Ich wollte auch keine unmengen an
Beiträgen pro Monat ausgeben - 40-45euro vielleicht !

Das ist ne Zwickmühle. Einerseits will man natürlich auch in Jungen Jahren immer wieder über Geld verfügen, andererseits ist es gerade mit rund 20 Jahren noch ziemlich „günstig“ fürs Alter vorzusorgen. Man kann mit relativ niedrigen Beiträgen ein stattliches Vermögen aufbauen.

PS: Was könnte man als Alternative zu K. Lebensverischerung
machen, damit man in ein paar Jahren an Geld kommt ? VML habe
ich bereits !

Alternativen gibt es unzählige. Die Frage ist immer, was habe ich vor mit meiner Sparerei. Will ich fürs Alter was machen und ist mir Sicherheit wichtig? Dann könnte man über eine private Rentenversicherung nachdenken. Bietet zudem noch in der Auszahlungsphase einen interessanten steuerlichen Vorteil im Vergleich zu allen anderen Anlageformen.

Will ich kurzfristiger anlegen und dabei möglichst hohe Renditechancen nutzen (und akzeptiere dabei auch das entsprechende Risiko), bietet sich evtl. ein Investmentfonds an. Je nach geplanter Anlagedauer wählt man dann zwischen Geldmarkt-, Renten- oder Aktienfonds.

Will ich mich überhaupt nicht auf eine bestimmte Laufzeit festlegen könnte man sich z.b. Gedanken machen über einen Geldmarktfonds oder ein Tagesgeldkonto.

Das sind nur einige Beispiele der Möglichkeiten. Lass dich mal ausführlich beraten. Und da jeder seine eigenen Produkte verkaufen will von den Damen und Herren BeraterInnen (ja, auch ich bin einer davon), empfehl ich dir: Geh zu zwei oder drei verschiedenen Berater/Innen und such dir dann das Produkt aus, welches dir am besten gefällt und deinen Vorstellungen am nächsten kommt.

Moin Sidebrody,

wieso soll es denn eine KLV sein? Selbst die Besten bieten gegenüber anderen Anlageformen bestenfalls dürftige Renditen. Das liegt an den zum Teil horrenden Abschlußgebühren für die Vertreter (die natürlich genau deswegen, solche Sachen immer wärmstens empfehlen werden) und den hohen Verwaltungskosten. Und dann wird natürlich auch noch ein Teil des Beitrages für das Risiko beseite gelegt, falls Du doch eher die Essenmarken abgibst.
Also wenn es nur um Geldanlage geht, dann sind Banksparpläne oder mehr oder weniger langlaufende festverzinsliche Papiere besser. Die kosten vor allem keine (versteckten) Gebühren.
Am besten Du schreibst noch einmal für was (und etwa wann) Du das Geld anlegen willst.

MfG

wieso soll es denn eine KLV sein? Selbst die Besten bieten
gegenüber anderen Anlageformen bestenfalls dürftige Renditen.

Moin ELBUFFO,
ich weiß nicht warum du dieses oberflächliche Vorurteil (andere Fakultät?, mangelnde Info,etc.?) gebrauchst, ich weiß nur, dass es falsch ist. Die beste Gesellschaft hatte nach Ablauf von 20 Jahren 6,87 % Rendite und nach 30 Jahren 6,90% Rendite (Auszahlung zum 31.12.2006, Abschluss Mann mit 30 J.)), trotz 100%igem Todesfallschutz - dazu war die Auszahlung steuerfrei! Sei mir nicht böse, deine Banksparpläne, usw., kannst du in den Ofen schieben! Auch einen Aktienfonds, der diese Rendite (nicht Performance-Wertsteigerung)erzielt hätte, also unter der Berücksichtigung der steuerfreien Auszahlung und des Versicherungsschutzes hättest du dir wahrscheinlich erst backen müssen (vielleicht hättest du IM NACHHINEIN 5-6 von tausend gefunden)!
Inzwischen gibt es wohl nicht mehr die völlige Steuerfreiheit aber i.d.R. immerhin eine beachtliche Steuerbevorteilung (im Gegensatz dazu wird bei Akt.fonds 2009 die Abgeltungssteuer eingeführt).

Das liegt an den zum Teil horrenden Abschlußgebühren für die
Vertreter (die natürlich genau deswegen, solche Sachen immer
wärmstens empfehlen werden) und den hohen Verwaltungskosten.

Natürlich Unsinn! Keine Institution arbeitet umsonst. Die Kosten werden nur auf die ersten Jahre verteilt. Dies wirkt sich bei länger laufenden Verträgen vorteilhaft aus, hat aber den Nachteil, dass bei einer frühzeitigen Kündigung, z.B nach 3-4 Jahren die Rückkaufswerte geringer sind!

Und dann wird natürlich auch noch ein Teil des Beitrages für
das Risiko beseite gelegt, falls Du doch eher die Essenmarken
abgibst.

Wenn Hinterbliebene gar kein Thema sind, dann rate ich eher zum Abschluss einer Rentenversicherung mit Kapitalwahl und schon ist das Problem gelöst!

Also wenn es nur um Geldanlage geht, dann sind Banksparpläne
oder mehr oder weniger langlaufende festverzinsliche Papiere
besser. Die kosten vor allem keine (versteckten) Gebühren.

Deinen Rat würde ich so überhaupt nicht unterschreiben. Eine individuelle Prüfung eines Fachmannes würde das Rätsel lösen!

Am besten Du schreibst noch einmal für was (und etwa wann) Du
das Geld anlegen willst.

Dies ist der einzige Satz, dem ich halbwegs folgen kann!

Gruß cooler

Auch einen Aktienfonds, der
diese Rendite (nicht Performance-Wertsteigerung)erzielt hätte,
also unter der Berücksichtigung der steuerfreien Auszahlung
und des Versicherungsschutzes hättest du dir wahrscheinlich
erst backen müssen (vielleicht hättest du IM NACHHINEIN 5-6
von tausend gefunden)!

Wovon reden wir jetzt bitte? Nach der Altreglung war eine KLV steuerfrei bei der Auszahlung. Ein Aktienfonds war, abgesehen von den Dividenden und Zinsen über den Freibeträgen nach einem Jahr steuerfrei. Die Wertsteigerung eines ordentlichen Fonds lag in den letzten 30 Jahren bei 10 % oder auch mehr (abhängig ob es ein Fonds mit deutschen Aktien oder einer mit internationalen war). Ein Fondssparplan war absolut flexibel. Eine KLV nicht. Es gab praktisch keine Konstellation, in der eine KLV besser geeignet war, um für später anzusparen, als ein Aktienfonds - mal abgesehen von den Zeiten, in denen der nette Vermittler gerade knapp bei Kasse war und deshalb Provisionen brauchte.

Jetzt hat sich die Gesetzeslage geändert. Vieles ist immer noch so wie bisher. Eine KLV ist nun nur noch zu 50 % steuerfrei. Die Unflexibilität und alle weiteren Einschränkungen sind unverändert. Die Erträge sind gesunken.

Ein Aktienfonds wird in Zukunft bei regelmäßiger Besparung der Abgeltungssteuer unterworfen. Je nach Anspardauer sinkt dann die Rendite bei einer einer Performance von 10 % auf +/- 9 %. Desto höher der persönliche Steuersatz, desto weniger Vorteile bringt die 50 %-Versteuerung der KLV.

Wenn jemand 20 oder 30 Jahre alt ist und für sein Alter vorsorgen will, ist die KLV die letzte Art einer Geldanlage, die auch nur entfernt empfehlenswert wäre. Außerhalb der Altersvorsorge, wenn es um die reine Geldanlage geht, ist ebenso praktisch kein Szenario vorstellbar, wo eine KLV einen Vorteil gegenüber anderen Anlageformen bringen könnte.

Von Ausnahmefällen abgesehen, bringt eine KLV nur einem einen Vorteil - dem Vermittler.

Wer Hinterbliebende absichern will, tut das mit einer spottbilligen Risikolebensversicherung. die 99 % des restlichen Geldes legt er dann anständig an.

Benni

Die Wertsteigerung eines ordentlichen Fonds
lag in den letzten 30 Jahren bei 10 % oder auch mehr (abhängig
ob es ein Fonds mit deutschen Aktien oder einer mit
internationalen war).

Hallo Bennilein,
von was träumst du eigentlich so in der Nacht?
Oh Entschuldigung, jetzt seh ich es - du redest von EINEM Aktienfonds. Das könnte vielleicht sein. Wie heißt er denn?

Jetzt hat sich die Gesetzeslage geändert. Vieles ist immer
noch so wie bisher. Eine KLV ist nun nur noch zu 50 %
steuerfrei. Die Unflexibilität und alle weiteren
Einschränkungen sind unverändert. Die Erträge sind gesunken.

Ja, aber immer noch privilegiert. Außerdem gibt es interessante Versicherungsprodukte, die steuerlich subventioniert sind! Was willst du da mit deinen steuerlich gerupften Fonds? Noch dazu bei völlig ungewissem Ausgang! Dann noch das nächste Übel. Ein Fondssparplan ist vogelfrei und wird bei einer etwaigen Insolvenz sofort einkassiert. Sag dies bitte auch mal z.B. einem Selbständigen, der seine Altersversorgung nur über Fonds aufbauen will (nur theoretisch, so doof kann ja keiner sein!)
Natürlich kommst du an das Geld eher ran - auch deshalb sind Fondsparpläne für die Altersversorgung nicht geeignet. Bei jedem fin. Engpass ist doch die Altersversorgung hopps!
ZUSÄTZLICH kannst du ja ein bisschen im Börsenbereich spielen aber nur zusätzlich!

Ein Aktienfonds wird in Zukunft bei regelmäßiger Besparung der
Abgeltungssteuer unterworfen. Je nach Anspardauer sinkt dann
die Rendite bei einer einer Performance von 10 % auf +/- 9 %.
Desto höher der persönliche Steuersatz, desto weniger Vorteile
bringt die 50 %-Versteuerung der KLV.

Dafür ist der höhere persönliche Steuersatz IDEAL für andere Versicherungsprodukte für die Altersversorgung!
Du redest immer von der KLV. Diese würde ich nur bestimmten Gruppen empfehlen!

Wenn jemand 20 oder 30 Jahre alt ist und für sein Alter
vorsorgen will, ist die KLV die letzte Art einer Geldanlage,
die auch nur entfernt empfehlenswert wäre. Außerhalb der
Altersvorsorge, wenn es um die reine Geldanlage geht, ist
ebenso praktisch kein Szenario vorstellbar, wo eine KLV einen
Vorteil gegenüber anderen Anlageformen bringen könnte.

KLV,KLV,KLV,KLV,…usw.,usw., glaubst du die Versicherungsfachleute sind so beschränkt? Jedes Produkt zur richtigen Person - ich hoffe du begreifst das jetzt endlich! Soll ich dir mal ne Schulung geben, in Sachen Versicherungsprodukten außerhalb einer KLV?

Gruß cooler

von was träumst du eigentlich so in der Nacht?
Oh Entschuldigung, jetzt seh ich es - du redest von EINEM
Aktienfonds. Das könnte vielleicht sein. Wie heißt er denn?

Ich spreche vom Durchschnitt der europäischen und internationalen AktienFonds in den letzten 30 Jahren. Die Statistiken kannst Du beim BVI nachlesen.

Ja, aber immer noch privilegiert. Außerdem gibt es
interessante Versicherungsprodukte, die steuerlich
subventioniert sind! Was willst du da mit deinen steuerlich
gerupften Fonds? Noch dazu bei völlig ungewissem Ausgang!

Keine Anlageform - ein Banksparplan ausgenommen (und selbst da nur sehr begrenzt) - garantiert Dir eine bestimmte Wertentwicklung.

Dann
noch das nächste Übel. Ein Fondssparplan ist vogelfrei und
wird bei einer etwaigen Insolvenz sofort einkassiert. Sag dies
bitte auch mal z.B. einem Selbständigen, der seine
Altersversorgung nur über Fonds aufbauen will (nur
theoretisch, so doof kann ja keiner sein!)

Alle Vermögensarten sind grundsätzlich der Insolvenzmasse unterworfen. Es gibt Freibeträge und Abschläge, je nach Alter und Familienstand. Solltest Du auf Hartz IV ansprechen: Sowohl Riester- als auch Basisrentenfondssparpläne sind Hartz IV sicher (bis zu gewissen Höchstbeträgen).

Natürlich kommst du an das Geld eher ran - auch deshalb sind
Fondsparpläne für die Altersversorgung nicht geeignet. Bei
jedem fin. Engpass ist doch die Altersversorgung hopps!

„Hopps“ ist die Altersvorsoge nur, wenn ich sie angreife. Da ich aber ein erwachsener Mensch bin, reklamiere ich für mich selbst zu entscheiden, was ich wann mit meinem Geld mache. Da brauche ich keinen Babysbitter - auch wenn er „Staat“ heißt.

Dafür ist der höhere persönliche Steuersatz IDEAL für andere
Versicherungsprodukte für die Altersversorgung!
Du redest immer von der KLV. Diese würde ich nur bestimmten
Gruppen empfehlen!

Auch eine konventionelle Rentenversicherung ist nichts anderes als eine KLV. Die Produkte mit den höchsten Provisionen für Vermittler sind (KV ausgenommen) alle KLV-Produkte. Deshalb besitzen wahrscheinlich auch so viele Menschen eine solche Versicherung.

KLV,KLV,KLV,KLV,…usw.,usw., glaubst du die
Versicherungsfachleute sind so beschränkt?

Wenn man sich die Statistik anschaut, dann könnte man manchmal tatsächlich diesen Eindruck gewinnen. Übrigens ist „beschränkt“ das falsche Wort - „geschäftstüchtig“ ist das richtige.

Jedes Produkt zur
richtigen Person - ich hoffe du begreifst das jetzt endlich!

Nur gibt es leider kaum Vermittler, die derart frei und im Sinne ihrer Kunden entscheiden können. Das ist das Problem.

Benni

von was träumst du eigentlich so in der Nacht?
Oh Entschuldigung, jetzt seh ich es - du redest von EINEM
Aktienfonds. Das könnte vielleicht sein. Wie heißt er denn?

Ich spreche vom Durchschnitt der europäischen und
internationalen AktienFonds in den letzten 30 Jahren. Die
Statistiken kannst Du beim BVI nachlesen.

Verwechsle bitte Wertsteigerung nach der BVI-Methode nicht mit Rendite. Diese Methode ist nur als Vergleich INNERHALB DER FONDS zulässig, ist aber völlig ungeeignet als Vergleich mit der Rendite anderer Produkte! Du weißt ja warum!
Nur mal so am Rande, hätten wir gerade das Jahr 2002, wäre das Ergebnis WESENTLICH schlechter. Noch etwas, der Anleger hat übrigens mit den Wertsteigerungen der Vergangenheit überhaupt nichts am Hut, außerdem schließt er nicht „den Durchschnitt“ ab, sondern erwischt evtl. einen katastrophalen Fonds!

Ja, aber immer noch privilegiert. Außerdem gibt es
interessante Versicherungsprodukte, die steuerlich
subventioniert sind! Was willst du da mit deinen steuerlich
gerupften Fonds? Noch dazu bei völlig ungewissem Ausgang!

Keine Anlageform - ein Banksparplan ausgenommen (und selbst da
nur sehr begrenzt) - garantiert Dir eine bestimmte
Wertentwicklung.

Oh doch, aber das weißt du selbst!

Dann
noch das nächste Übel. Ein Fondssparplan ist vogelfrei und
wird bei einer etwaigen Insolvenz sofort einkassiert. Sag dies
bitte auch mal z.B. einem Selbständigen, der seine
Altersversorgung nur über Fonds aufbauen will (nur
theoretisch, so doof kann ja keiner sein!)

Alle Vermögensarten sind grundsätzlich der Insolvenzmasse
unterworfen. Es gibt Freibeträge und Abschläge, je nach Alter
und Familienstand. Solltest Du auf Hartz IV ansprechen: Sowohl
Riester- als auch Basisrentenfondssparpläne sind Hartz IV
sicher (bis zu gewissen Höchstbeträgen).

Leider falsch! Z.B. eine Basis (Rürup)Rente ist NICHT der Insolvenzmasse unterworfen! Bitte informieren!Deshalb z.B für gut verdienende Selbständige ideal!

Natürlich kommst du an das Geld eher ran - auch deshalb sind
Fondsparpläne für die Altersversorgung nicht geeignet. Bei
jedem fin. Engpass ist doch die Altersversorgung hopps!

„Hopps“ ist die Altersvorsoge nur, wenn ich sie angreife. Da
ich aber ein erwachsener Mensch bin, reklamiere ich für mich
selbst zu entscheiden, was ich wann mit meinem Geld mache. Da
brauche ich keinen Babysbitter - auch wenn er „Staat“ heißt.

Du bist auch unglaublich gefestigt und wirst nie in diese Problematik kommen!

Dafür ist der höhere persönliche Steuersatz IDEAL für andere
Versicherungsprodukte für die Altersversorgung!
Du redest immer von der KLV. Diese würde ich nur bestimmten
Gruppen empfehlen!

Auch eine konventionelle Rentenversicherung ist nichts anderes
als eine KLV. Die Produkte mit den höchsten Provisionen für
Vermittler sind (KV ausgenommen) alle KLV-Produkte. Deshalb
besitzen wahrscheinlich auch so viele Menschen eine solche
Versicherung.

Schon wieder, entweder KLV oder KONVENTIONELLE RV. Hast du nicht begriffen, dass es auch noch andere Vers.Produkte gibt (für die meisten Fonds, unschlagbare)! Ich hab allerdings inzwischen die Vermutung, dass du dich dbzgl. überhaupt nicht auskennst (siehe auch oben „Insolvenz“)

KLV,KLV,KLV,KLV,…usw.,usw., glaubst du die
Versicherungsfachleute sind so beschränkt?

Wenn man sich die Statistik anschaut, dann könnte man manchmal
tatsächlich diesen Eindruck gewinnen.

Die Leute, die jetzt die KLV ausgezahlt bekommen haben, haben alles richtig gemacht. Familie versorgt, STEUERFREIE Auszahlung bei ordentlicher Rendite (der Spitzenreiter hatte bei Ablauf z. 31.12.2006 im Durchschnitt bei einem 30jährigen nach 30 Jahren 6,90% und nach 20 Jahren 6,87% Rendite trotz vollem Todesfallvers.schutz)und glänzenden Schlaf!

Jedes Produkt zur
richtigen Person - ich hoffe du begreifst das jetzt endlich!

Nur gibt es leider kaum Vermittler, die derart frei und im
Sinne ihrer Kunden entscheiden können. Das ist das Problem.

Ich kann dich verstehen. Da es anscheinend deiner Mentalität entspricht, völlig einseitig zu sein, meinst du, JEDER ANDERE macht es genauso!
Bei mir jedenfalls ist es so, dass ich innerhalb der vielfältigen Produkte für den Kunden IMMER das geeignete heraussuche. Da wir auch Fonds anbieten, bin ich sogar so frei, einem Kunden auch mal einen Fonds zu empfehlen - aber natürlich erst, wenn er seine ALTERSVERSORGUNGS-HAUSAUFGABEN gemacht hat! Altersversorgung ist viel zu wichtig, als dass man daraus nur eine Spielwiese macht!

Benni

cooler

Verwechsle bitte Wertsteigerung nach der BVI-Methode nicht mit
Rendite. Diese Methode ist nur als Vergleich INNERHALB DER
FONDS zulässig, ist aber völlig ungeeignet als Vergleich mit
der Rendite anderer Produkte! Du weißt ja warum!

Nein, die Methode ist alles andere als ungeeignet. Heute bekommt man fast alle Fonds ohne Ausgabeaufschlag, der in der BVI-Methode nicht eingerechnet ist. Depotkosten sind entweder €0 oder vernachlässigbar gering. Alle anderen Kosten sind bei der BVI-Methode eingerechnet.

Nur mal so am Rande, hätten wir gerade das Jahr 2002, wäre das
Ergebnis WESENTLICH schlechter.

Natürlich, deshalb schichtet man seine Anlage auch einige Jahre vor der Auszahlung in sicherere Anlageformen um. Außerdem wäre die Rendite auch bei Auszahlung 2002 oder 2003 nicht wesentlich geringer gewesen. Schließlich lagen 30 oder mehr Jahre davor. Rechne mit rollenden Vergleichszeiträumen und Du wirst sehen, daß auch Crashs wie 1986/87 oder 2002/03 nicht wesentlich an der Rendite einer Anlage etwas ändern konnten, wenn man nicht gerade erst ein Jahr zuvor investiert hatte.

Noch etwas, der Anleger hat
übrigens mit den Wertsteigerungen der Vergangenheit überhaupt
nichts am Hut,

Einen anderen Vergleichsmaßstab hat man nicht - bei keiner Anlageform.

außerdem schließt er nicht „den Durchschnitt“
ab, sondern erwischt evtl. einen katastrophalen Fonds!

Wieso erwischt? Er entscheidet doch selbst, wo er sein Geld reinsteckt - außer er hält eine KLV oder vergleichbare Anlageform.

Oh doch, aber das weißt du selbst!

Nein, viele langfristige Banksparpläne koppeln ihre Zinsen an Vergleichsmaßstäbe (EURIBOR oder ähnliches). Die garantierte Mindestverzinsung bei KLVen bezieht sich nur auf den Sparanteil und ist deshalb, bezogen auf die Beiträge, geringer als die Inflationsrate.

Leider falsch! Z.B. eine Basis (Rürup)Rente ist NICHT der
Insolvenzmasse unterworfen! Bitte informieren!Deshalb z.B für
gut verdienende Selbständige ideal!

Ich schrieb ja, daß Riester- und Basisrente innerhalb ihrer Höchstbeträge Hartz IV sicher sind. Und natürlich ist eine Basisrente für Selbständige ideal - insbesondere durch die ständig steigenden Steuerfreibeträge. Und selbstverständlich kann man die Basisrente in vielen Varianten abschließen: klassisch, fondsgebunden oder als Fondssparplan.

Du bist auch unglaublich gefestigt und wirst nie in diese
Problematik kommen!

Im Notfall muß man an das Geld. Das geht natürlich auch bei KLVen und verwandten Produkten - dann allerdings mit sehr hohen Verlusten.

Schon wieder, entweder KLV oder KONVENTIONELLE RV. Hast du
nicht begriffen, dass es auch noch andere Vers.Produkte gibt
(für die meisten Fonds, unschlagbare)!

Ein guter Fondssparplan mit einer Laufzeit von 20 oder mehr Jahren ist von der Gesamtrendite her (und unter Einrechnung der Flexibilität) von praktisch keinem anderen Produkt schlagbar, sofern man dieselben steuerrechtlichen Voraussetzungen ansetzt, sprich ihn in einem Riester- oder Basisrentenvertrag führt.

Die Leute, die jetzt die KLV ausgezahlt bekommen haben, haben
alles richtig gemacht. Familie versorgt,

Kann cih für ein paar Euro im Monat über eine Risiko-LV machen.

STEUERFREIE
Auszahlung

Habe ich bei Fondsparplänen (bisher) auch.

bei ordentlicher Rendite (der Spitzenreiter hatte
bei Ablauf z. 31.12.2006 im Durchschnitt bei einem 30jährigen
nach 30 Jahren 6,90% und nach 20 Jahren 6,87% Rendite trotz
vollem Todesfallvers.schutz)und glänzenden Schlaf!

Damit liegt die Rendite der besten KLVen immer noch 4-5 % unter der Rendite der besten Fonds. Versicherungen legen das Geld ihrer Kunden, was nach Abzug der Kosten übrig bleibt, an den Weltmärkten an. Nichts anderes macht ein Fonds. Mein persönliches Risiko kann ich durch die Auswahl der Assetklasse und der Streuung steuern. Legt eine Versicherung mein Geld für mich an, kann ich das nicht. Ein ruhiger Schlaf (sofern ich risikoscheu bin) liegt ganz allein in meiner eigenen Hand.

Bei mir jedenfalls ist es so, dass ich innerhalb der
vielfältigen Produkte für den Kunden IMMER das geeignete
heraussuche. Da wir auch Fonds anbieten, bin ich sogar so
frei, einem Kunden auch mal einen Fonds zu empfehlen - aber
natürlich erst, wenn er seine ALTERSVERSORGUNGS-HAUSAUFGABEN
gemacht hat! Altersversorgung ist viel zu wichtig, als dass
man daraus nur eine Spielwiese macht!

Was haben Fonds mit einer Spielwiese zu tun? Und Du bist nicht frei. Du stehst in einem Interessenskonflikt. Auftraggeber ist zwar der Kunde, bezahlt wirst Du aber von den Gesellschaften. Und genau das ist das Problem. Der gute Vermittler ist stark und besteht in diesem Interessenskonflikt mehr oder weniger gut, der schlechtere Vermittler tut das nicht. Deshalb ist die einzig ehrliche Form der Vermittlung, die eines Honorarmaklers. Hier wird der Makler von dem bezahlt, dem seine Tätigkeit auch zugute kommt. Da gibt es kein Interessenskonflikt, sofern der Honorarmakler freiwillig auf die Kassierung von Provisionen von den Gesellschaften verzichtet oder die Provision an den Kunden weitergibt, damit dieser nicht doppelt zahlen muß.

Benni

Benni, sei mir nicht böse, dass ich mich jetzt zum letztenmal in unserem Plausch einbringe, es ist mir zu aufwändig und ermüdet mich jetzt - außerdem muss ich zum Termin!
Aber 2 - 3 Dinge noch: Mein Gesamteindruck von dir ist, dass du ein junger Spund bist (ist ja nicht negativ), sich leider nur theoretisch lückenhaft auskennt und mit irgendwelchen Allgemeinplätzen und Phrasen sich profilieren will - ein übergscheiter Student eben. Glaube mir, solche gibt´s wie Sand am Meer!
Übrigens, ich habe noch nie einen Rentner erlebt, der durch Aktienfonds reich in die Rente gegangen ist!

Gruß und werd auch ein bisschen Praktiker cooler

Natürlich, deshalb schichtet man seine Anlage auch einige
Jahre vor der Auszahlung in sicherere Anlageformen um.

Hallo Theoretiker,
hierauf möcht ich noch kurz eingehen: Woher weißt du ob man das kann? Was machst du, wenn „einige Jahre vor der Auszahlung“ der Kurs im Keller ist? Theoretisch klingt das alles plausibel aber leider nur theoretisch - aber du bist nunmal ein kleiner Theoretiker! Merke: Ein Zeitpunkt für irgendetwas wird NIE bekannt sein!