Hallo erst mal zusammen, ich bin völlig neu hier und würde gerne zu meiner Kapitalanlage
von den Experten i.S. Immobilien und auch Finanzen die Meinung wissen. Ich hoffe ich habe im richtigen Forum gepostet, schwankte zwischen diesem und „Finanzen“.
Ich habe mir im Anfang des Jahres eine Eigentumswohnung gekauft.
Die Wohnung liegt in einer Kleinstadt in Südbaden (ca.10 000 Einwohner). Die Wohnung habe ich von der LBBW (ehemals LEG-BW) abgekauft.
Daten zur Wohnung: Baujahr 1953, Wohnfläche ca.57 qm, Balkon und Kellerabteil und Stellplatz. Die Wohnung liegt in einem Wohngebiet, ich würde sagen „normale Lage“ also nicht gehoben aber auch nicht schlechtes soziales Umfeld. Kindergarten und Schulen sind in umittelbarem Umfeld. Zum Stadtzentrum mit allen Geschäften des täglichen Bedarfs ist es auch nicht weit.
Die Wohnung ist kalt vermietet für ca. 320€, das Hausgeld beträgt ca. 130€. Nebenkosten die der Mieter an mich überweist ca.100€.
Ich habe die Wohnung für etwa 60 000€ inkl. Nebenkosten (Maklergeühren waren nicht zu entrichten) gekauft. Die Nebenkosten habe ich selbst bezahlt, der Rest (ca. 57 000) habe ich finanziert.
Das Mehrfamilienhaus (der Teil in dem meine Wohnung liegt hat 6 Partien) macht auf mich als Laien keinen schlechten Eindruck von außen, es ist frisch renoviert, neues Dach. Die Balkone wurden nachträglich eingebaut. Die Wohnung innen ist nicht renoviert übergeben wurden sondern mit dem Mieter. Hier sind mit Sicherheit irgendwann einige Arbeiten zu verrichten. Es ist eine Einbauküche vorhanden (aber sehr alt) und Bad mit Badewanne). Ich möchte auf keinen Fall jmd. beleidigen oder diskriminieren aber manche würden die Wohnungen vielleicht schon eher als Sozialwohnungen bezeichnen.
Mir ist klar, dass ihr euch jetzt kaum ein Bild davon machen könnt ob, und wenn ja wie viel ich für diese Wohnung zuviel gezahlt habe.
Ich hielt den Preis für die Wohnung für in Ordnung, andere Wohnungen mit vergleichbarer Größe in der Ortschaft waren allesamt teurer, vermutlich aber auch „neuer“ oder schöner.
Ich bezahle ca. 4,8% Zinsen auf 10 Jahre fest und tilge 1%.
So wie ich das für mich ausgerechnet habe und wie es auch bisher läuft entstehen nahezu keine zusätzlichen Kosten pro Monat für mich, also die Miete deckt meinen Kauf bzw. meine Raten (natürlich nur wenn die Miete auch bezahlt wird). Ich habe zusätzlich noch einem Vermieterrechtsschutzversicherung abgeschlossen (auf 5 Jahre für ca.120 €) monatlich.
Mir ist klar das zusätzliche Kosten für die Instandhaltung auf mich zukommen werden und das man natürlich ein Mietausfallrisiko trägt. Übrigens, ich habe nicht vor selbst in diese Wohnung einzuziehen.
Jetzt würde ich gerne einfach eure Meinung dazu hören, ob ihr dies für sinnvoll haltet, quasi als zusätzlich Anlage zu Aktien und sonstigen Wertpapieren oder ob ihr davon die Finger gelassen hättet (bitte mit Begründung). Bin mir einfach nicht so sicher, hört sich alles nicht schlecht an finde ich, aber trotzdem weiß ich nicht ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Ich bin sehr interessiert i.S. Finanzen und verschiedenen Kapitalanlagen und dies war einfach Neuland für mich.
Hoffe nun auf zahlreiche Antworten und das ich nicht gleich zu viel verlange, für das, dass ich das erste Mal hier etwas schreibe.
Danke im Voraus und Grüße
. Aber werde mich dann sicher hierüber beraten lassen. War mir auf jeden Fall unbekannt.