Nehmen wir mal an jemand benötigt in etwa 2 Millionen euro zum Kauf für eine Gesellschaft.
Die 2 Millionen kann er aber nicht alleine aufbringen und benötigt hierfür Kapitalgeber, diese sollen prozentual am Gewinn des Unternehmes beteiligt sein, allerdings für maximal 5 Jahre. In den 5 Jahren wird eine Rendite von etwa 20% p.a. vertraglich zugesichert.
Nach den 5 Jahren soll die Stammeinlage zurückgezahlt werden und die Kapitalgeber somit aus der Beteiligung.
Gründet man für die Kapitalgeber eine eigene Gesellschaft in die dann investiert wird und an die die Ausschüttung des Unternehmes fließt. Oder beteiligt man die Kapitalgeber direkt in der Gesellschaft.
Welche Rechtsform wäre hierfür am besten geeignet?
Guten Tag Peter-München,
Sie haben es vielleicht schon gemerkt. So recht will Ihnen hier niemand einen Rat erteilen. Ich verrate Ihnen, woran das liegt.
Das Rad, das Sie hier beschreiben, ist ein deutlich anderes als
dasjenige, das hier üblicherweise gedreht wird, wenn irgendein
harmloser Zeitgenosse fragt, ob er seine 3296 € für die Kinder nun bei
der Vertrauen-Und-Verloren-Bank oder besser bei der Blocker-und-Zocker-
Gruppe anlegen soll.
Für solche Einschätzungen, wie Sie sie erfragen, wurden und werden
ohne mit der Wimper zu zucken von Wirtschaftsanwälten, Unternehmens-
beratern, Financial-Risk-Experten, Investmentbanken und anderen sogenannten Wirtschaftskundigen fünf- und sechsstellige Summen abgerechnet.
Ob das, was dabei herauskommt, auch nur fünfundzwanzig Pfennige wert ist, ist dabei eine ganz andere Frage.
Was bleibt, ist aber ein etwas ungutes Gefühl bei den Leuten hier im
Forum. Es ist ein gewisses Gefühl der Irrealität und mutet so an, als
würden hier erwachsene Leute, die anderen Zeitgenossen bei ihren
täglichen Problemen schlicht helfen wollen, dazu aufgefordert, einmal
eben die deutsche Wirtschaft aus dem Dreck zu ziehen.
Wer eine siebenstellige Summe einsammeln will, um damit ein
fünfjähriges Investment mit 20 % Rendite „darzustellen“, sollte
vielleicht den Rat von bachelorisierten, diplomierten, promovierten
und habilitierten Wirtschaftweisen einholen, die sich darauf spezialisiert haben. Davon gibt es in Deutschland ungefähr
zwei bis 4 Millionen. Und jeder von denen hat es dermaßen drauf, dass
es nur so qualmt. Die jüngste Wirtschaftsentwicklung ist der Beweis dafür.
Aber bitte. Nicht mehr so einen Quatsch hier im Forum. Die meisten
Ratgeber hier sind ehrbare Leute.
Gruß
Günther