da habe ich doch neulich Aktien von IVG Immobilien erworben. Zwar nicht viele, ich bin aber auch nur ein Kleinanleger. Jetzt hat das Unternehmen eine Kapitalerhöhung beschlossen. Gerne hätte ich auch ein paar der neuen Aktien genommen. Dies bleib wohl institutionellen Anlegern vorbehalten. Im Ergebnis ist nun erstens der Aktienkurs gesunken. Zweitens wird auch die (potenzielle) Dividende geringer, da sie auf mehr Aktien verteilt wird.
Vielen Dank übrigens. Wieso ist eine solche Kapitalerhöhung ohne weiteres zulässig?
der Zweck einer Kapitalerhöhung ist die Beschaffung frischen Geldes, dazu werden z.B. neue, sprich Junge Aktien ausgegeben. Diese können über die Hausbank soweit sie dem Konsortium (Konsortionalbank)angehöhren gezeichnet werden. Leider ist es oft so, das eine gewisse Volumina gezeichnet werden muss. Leider sind da Kleinanleger meißt außen vor. Über die Börse kann man sich aber am 1. Handelstag bedienen.
Durch die Kap.-erhöhung wird natürlich der Wert der Aktie verwässert (Börsenkapitalisierung), dem steht gegenüber das die Aktie optisch billiger und somit in den Fokus neuer Anlegern gerät. Je nach Marktlage kann das auch dazu führen das die Aktien wieder steigen, was aber nicht immer so sein muss. Hat man sich durch die Zeichnung mit u. U. günstigen Papieren eingedeckt, führt das auch logisch zu mehr Dividende bezogen auf die Stücke die man hält. Wichtig dabei ist, die Höhe der Dividende, die von der Menge des ausgeschütteten Kapitals abhängt. Heist, je höher der Gewinn pro Aktie, je höher die Ausschüttung/Dividende. Dabei zu beachten ist, das die Höhe der Dividende auch abhängig über die Kapitalverwendung ist, über die die Aufsichträte bzw. Vorstände beschließen.
Viel Spaß beim spekulieren!
Gruß
Regius