Hi !
Wieso sollte eine „normale Bank“ nicht in allen Fragen der
Kapitalanlage- oder aufnahme erste Wahl sein?
Wenn sich diese Aussage auf kleinere Bankstellen bezieht, so
ist es sicher richtig, das dort das geballte
Kapitalmarktwissen nicht vorgehalten werden kann. Aber „fast“
jede Bank hat Spezialisten, die sehrwohl das gesammte
Spektrum, angefangen bei Investmentfonds über Zertifikate und
Direktanlagen im In- und Ausland bis hin zu geschlossenen
Fonds (Schiffe, Private Equity, Infrastrukturfonds etc.)
und Derivaten anbieten und qualifiziert beraten können. Und
Banken haben nun einfach mal ganz andere Resourcen als andere
Anbieter.
Na ja, DAS würde ich nicht unbedingt so sagen. Es stimmt natürlich was Du geschrieben hast, jedoch finde ich schon, dass man durchaus mal in Frage stellen kann/sollte, ob das Ergebnis aus Kundensicht dadurch unbedingt besser oder ideal wird.
Oftmals ist es doch so, dass nur „hauseigene Produkte“ angeboten werden. Der klassische Fall: Da ist ein Unternehmer und hat all seine Geschäftskonten bei einer Bank, nimmt Kredite ebenfalls nur dort auf und seine ausgeschütteten Gewinne aus dem Unternehmen werden ebenfalls von der Bank verwaltet. Klassisches Universalbanksystem.
Nur wie gesagt, es wird dann in aller Regel in hauseigene Produtke angelegt; unabhängig von der möglichen Performance anderer Anbieter.
In Amerika ist das z.B. ganz anders. Auf Grund der Tatsache, dass es das Universalbanksystem dort nicht gibt, existiert ein viel größerer Wettbewerb und zwar in allen Bankangelegenheiten.
Ich halte es für sinnvoll auch in Fragen der Finanzierung oder Anlage zu diversifizieren. Und die Aussage, dass kleinere Anbieter nicht das leisten können, was die großen können, gilt für Kapitalmärkte meiner Meinung nur bedingt.
Wenn man nur einmal das Beispiel mit Dr. Jens Erhardt nimmt. Er ist sicher viel kleiner als die Deutsche Bank, seine Erfolge sind aber durchaus beachtlich.
Die Qualität der Beratung steht und fällt mit der
Qualifikation der Berater. Und die ist (meine eigene,
subjektige Meinung) bei nicht Bankadressen häufig eher
bescheiden.
Was sind denn nicht Bankadressen ? Meinst Du jetzt private Vermögensverwalter ? Klar ! Man muss sich schon den Werdegang dieser Verwalter ansehen. Aber wenn da einer ist, der vorher bei einer gut angesehenen (Investment)Bank war, dann würde ich diesem mein Geld auch anvertrauen, wenn er eben gut ist.
Ich denke, es ist sinnvoll einfach mal ein paar Infogespräche
mit verschiedenen Anbietern zu führen. Man merkt dann sehr
schell an der Art der Anlegeranalyse, wo man gut aufgehoben
ist. Und das kann durchaus dann auch ein freier
Vermögensverwalter sein.
Ja, stimmt - sehe ich auch so 
Beste Grüsse aus dem Süden
Roland
Viele Grüße
TraderS